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Eva-Maria

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1

19.11.2011, 14:44

Winterschutz für Rosenhochstämme

Ebenfalls heute in Angriff genommen....
den Winterschutz für unsere Rosenhochstämme:
»Eva-Maria« hat folgende Bilder angehängt:
  • Tannengrün.jpg
  • einzelne Zweiglein.jpg
  • Zweiglein gebunden.jpg
  • Veredlung eingepackt.jpg
Hilfe kann so einfach sein: http://www.gemeinsam-helfen-online.de/
Eva-Maria

wiggi

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2

22.11.2011, 17:04

Hallo,
also ich weiß nicht, ich hab auch einen Hochstamm seit einigen Jahren und das ganze tratra mit Winterschutz hab ich noch nie gemacht, obwohl sie sogar im Kübel steht.Und sie wächst und gedeiht und blüht jedes Jahr. Gut, aber ich wohne auch nicht in der Arktis, aber die letzten zwei Winter waren auch im Norden eigentlich ganz schön hart.

gruss heike

Eva-Maria

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3

22.11.2011, 18:49

Hallo Heike,
Deinem Profil entnehme ich, daß Du in HH wohnst. Dort ist es deutlich wärmer als hier draussen in der Heide. Unsere Kinder leben in HH, wir haben einen recht guten Vergleich.
Es ist auch niemand "gezwungen", irgendwelchen Winteschutz an seine Rose zu machen.
Ich habe lediglich eine sehr günstige Möglichkeit aufzeigen wollen, die dazu auch noch nicht fault, schimmelt und ähnliches. Schön, wenn es Deine Rosenhochstämme so schaffen.
Ich habe in diesem Jahr viel Geld für meine neuen Errungenschaften bezahlt... und möchte das Risiko des Befrierens nicht eingehen.
In diesem Sinne
Hilfe kann so einfach sein: http://www.gemeinsam-helfen-online.de/
Eva-Maria

Hexchen71

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4

22.11.2011, 19:19

:girliehut Eva,

ich finde Deine Idee sehr gut - und es sieht noch dazu dekorativ aus. :zopfie_ja

@wiggi: da hast Du entweder Glück gehabt oder eine ziemlich robuste Rose.

Selbst hier, wo die Winter eigentlich ziemlich mild sind, gibt es an ungeschützten Rosen gerne mal Erfrierungen. Bisher habe ich immer mit Stroh und Laub geschützt. Seit diesem Jahr habe ich aber auch ein Hochstämmchen und denke bei dem werde ich diese Variante mal ausprobieren. :zopfie_ja

Und ich glaube, mein erst dieses Jahr eingezogenes und noch ganz kleines und dünnes Apfelbäumchen wird dieses Jahr auch in den Genuss kommen. :zopfie_ja
Allen sonstigen Meinungen zum Trotz entsteht ein Gärtner weder aus Samen noch aus Schößlingen, Zwiebeln, Knollen oder Ablegern, er wächst einzig und allein durch die Erfahrung, durch die Umgebung und durch Naturbedingungen
- Karel Capek-



tigrib

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5

22.11.2011, 19:44

:girliehut
Meine Erfahrungen hier im Vogtland:
Hatte auch mal die Illusion Hochstammrosen im Garten :zopfie_studier
Haben nur 2 Winter überlebt, obwohl ich sie sogar im Herbst auf den Erdboden legte und dann eingepackt habe. War Anfang der 80er Jahre.
Muttis Nachbarin hat vor 2 Jahren den Versuch mit 3 Hochstammrosen gemacht - wurden sogar noch von einer befreundeten Gärtnerin gepflanzt und "gepflegt.
Haben alle 3 bereits "das zeitliche gesegnet" :zopfie_augenroll

Man sieht auch bei uns in den Gärten (Kleinstadt mit vielen einzelnen Häuschen) keine Hochstammrosen. Ist wohl hier nicht das Klima dazu :zopfie_skeptisch

Gruß Birgit

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Eva-Maria

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22.11.2011, 20:48

Weiter so,
ihr macht mir richtig Mut!
Ich habe meine Hochstämme bei einem der renomiertesten Rosenhändler gekauft....
sollten sie mir erfrieren, werde ich es dort raportieren.
Wollen wir mal hoffen, daß die Hübschen den Winter gut wegstecken, ich werde berichten.
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Eva-Maria

wiggi

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7

22.11.2011, 22:41

Hallo,
ich wollte auch nichts gegen deine Methode sagen.
Ich wunder mich nur immer - auch durchaus hier in Hamburg - daß viele auch hier ihre Rosen so dick einpacken.
Da magst du dann wohl recht haben, daß ich da wohl eine ziemlich robuste erwischt habe. Nur fragt bitte nicht, welche das ist, keine Ahnung. Sind ganz kleine kräftig rosane (eigentlich mehr pink) zu mehreren auf schmalen dünnen Ästchen.
Irgendwo hab ich hier bei den Rosenbildern bestimmt auch ein Foto drin. Muß ich morgen mal suchen. Vielleicht weiß ja jemand dann ob das eine robuste Sorte ist.

Hört sich jedenfalls nicht gut an mit den Rosen und ich wünsch dir ganz viel Glück, daß sie es über den Winter schafft und natürlich wünsch ich das uns allen mit den Rosen, daß der nächste Winter nicht ganz so arg schlimm wird.

gruss heike

Ambersun

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8

23.11.2011, 08:02

Ich habe meine Hochstämme bei einem der renomiertesten Rosenhändler gekauft....

Was mir jetzt wieder so fehlt ... sag doch mal den Namen der Rose! :kichergirl :zopfie_grinszahn
Jede Rose ist anders. Manche sind sehr anfällig fürs erfrieren und andere wiederum gar nicht. Also das ist schon wichtig, welche Rose nun draufveredelt wurde.
Da nützt es auch nichts, wenn man die beim besten Rosenhändler der Welt bestellt. Wenn es eine empfindliche Rose ist, dann klappt das nur in einer sehr milden Gegend oder sie wächst an einer schönen geschützten Ecke im Garten. Da kann es auch in einer etwas kälteren Gegend funktionieren.

Mein Rosenstämmchen 'Heidetraum' ist mir leider im vorletzten Winter erfroren. Obwohl es dick mit Stroh, Vlies und Jutesack eingepackt war. Wir wohnen hier am offenen Feld.

Eva-Maria

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9

23.11.2011, 10:36

Moin,
ausgepflanzt in den garten habe ich dieses Jahr: 1x Excelsior, 2x Rosarium Uetersen - jeweils Hochstämme
In Kübeln seit mehreren Jahren und bis dato absolut verlustfrei: 1x rote Unbekannte, 1x Jasmina, 1x Cream Moondance

Ich habe mir sagen lassen, daß man Tannenreiser als Veredlungsschutz nehmne soll und KEINE Jute, Vlies oder ähnliches,
wenn die Hochstämme im Freien ungeschützt stehen. Nässe, die dann gefriert, setzt den Veredlungsstellen zu.

Die Hochstämme, die in Kübeln stehen, überwintern auf der überdachten Terrasse. Kübel in Noppenfollie eingeschlagen, auf 5 cm starkem Styropor stehend, Veredlungsstelle mit Vlies umwickelt. Die z.T. recht hohen Stämmchen selbst werden mit einem Rohrschutz versehen.
Hat die letzten 4 Winter prima geklappt.
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Ambersun

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10

23.11.2011, 10:55

Das stimmt ... wasserziehende Materialien durfen nicht direkt an die Veredelungstelle.
Das ist ja auch nur als große Umverpackung gedacht.

Tannenreisig alleine reicht aber auch nicht aus um eine Rose vor Erfrierungen zu schützen. Das Tannenreisig verhindert nur die Austrocknung. Die dünnen Zweige können aber keinen Frost abhalten.

Die einzig wirklich sichere Methode für Hochstämmchen ist das Umbiegen auf die Erde. Und dann den Kopf mit Erde anhäufeln.

Eva-Maria

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11

23.11.2011, 12:41

Wie bitte muß ich mir das "Umbiegen an die Erde" vorstellen???
M.E. bricht dann das Stämmchen. Die Rosarium Uetersen z.B. haben so einen ca. 1,50 m hohen Stamm, gut daumendick, darauf folgt dann die Veredlungsstelle.
Hier im Sommer, in der Blüte
»Eva-Maria« hat folgendes Bild angehängt:
  • Rosarium Uetersen in Nachblüte_kleiner.jpg
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Eva-Maria

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aeinert

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12

23.11.2011, 14:09

Deine Rose auf dem Foto ist ja ein Traum - sieht aus wie ordentlich gefaltet. :zopfie_verliebt
LG Andrea,
- Naschgartengärtnerin - :zopfie_wolke

:zopfie_gugg nach wie vor den Stein der Weisen suchend. :search

Ambersun

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23.11.2011, 16:14

Wie bitte muß ich mir das "Umbiegen an die Erde" vorstellen???

Kann ich dir leider nicht zeigen, da ich es noch nie gemacht habe. Ich hatte mich da nie rangetraut.
Oft wird es aber in Gartensendungen gezeigt. Man biegt den Kopf nach unten bis auf die Erde. Und dann wird Erde draufgehäufelt. Bei jungen Rosen ist das wohl noch ganz gut möglich. Geht aber auch nicht bei allen.
Hier beim Kordes-Rosen-Forum wird das Thema kurz angerissen
Ich denke, für weitere Informationen könne die dir sicher weiterhelfen.
Hast du deine Rosen dort gekauft? Das ist ja die bekannteste Rosenschule da oben im Norden.

tigrib

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14

23.11.2011, 16:23

Hallo Eva-Maria,

meine Rosenstämme waren ja noch jung und haben sich ganz leicht umbiegen lassen - ohne zu brechen.
Geht natürlich mit älteren Exemplaren dann nicht mehr.
Du könntest ja probieren - mal vom Stab losbinden und vorsichtig zum Bogen nach unten biegen. Könntest ja unterhalb der Krone am Stamm dann festbnden - evtl so in 30cm vom Erdboden(Stab in Erde und fixieren). Das hat den Vorteil, Du musst nicht die Krone "in luftiger Höhe" einpacken, sondern das geht dann relativ bodennah.

Gruß Birgit

tigrib

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15

23.11.2011, 16:24

Jetzt hab ich so langsam getippt .... da war Amber fixer als ich!!!!

Ambersun

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16

23.11.2011, 16:26

da war Amber fixer als ich!!!!

Aber ich habs nicht so schön erklären können wie du :zopfie_zwink

rhoeas

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17

23.11.2011, 22:40

Hallo,

das einpacken von Hochstämmen jetzt im November halte ich persönlich für etwas verfrüht, ob nun mit Tannenzweigen, Jute oder Vlies ist Geschmackssache, alles ist dafür gleich gut geeignet. Sinnvoll ist es aber erst ab der 3.-4. Dezemberwoche.

Aber wie in den Bildern zu sehen, würde ich auch die Krone mit einpacken, nicht nur den Stamm. :zopfie_winke

Eine befreundete Rosengärtnerin schützt ihre Hochstämme nach den 3 letzten kalten Wintern und vielen Verlusten, mit der einst bei unseren Großeltern bewährten Methode die Stämme im Spätherbst vom Pfahl abbinden, umlegen und die Kronen mit Erde anhäufeln. Das ist der beste Schutz gegen erfrieren und vorzeitiges austreiben im Spätwinter.
LG aus Nordsachsen

Matthias

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18

24.11.2011, 07:54

Ja, ich pack meine Rosen auch erst immer Ende Dezember ein. :zopfie_ja

aeinert

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24.11.2011, 10:23

So verallgemeinern kann man das nicht.
Der Wintereinbruch letztes Jahr kam am 15.10. mit ordentlich Schnee und Frost. Da wäre dann nichts mehr mit Anhäufeln gewesen.
LG Andrea,
- Naschgartengärtnerin - :zopfie_wolke

:zopfie_gugg nach wie vor den Stein der Weisen suchend. :search

Eva-Maria

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24.11.2011, 17:08

Seitdem das Wetter derartige Kapriolen schlägt,
habe ich auch keine "festen Zeiten" mehr.
Wird schlechtes Wetter angesagt, wird halt früher eingepackt.
Wir hatten schon einige ordentliche Nachtfröste.
Und mit Tannenreisig gut eingepackt, jeweils oben und unten mit Blumendraht fixiert,
macht es auch nix, wenn nach einer ersten Frostperiode das Wetter wieder schöner wird.
Dieses "Runterbiegen" an die Erde ist mir doch etwas zu spektakulär,
ich werde es auf alle Fälle dieses Jahr bei der Tannenreisig-Version belassen.
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