Pflaumenbaum hat kaum Früchte

    • Pflaumenbaum hat kaum Früchte

      Meine Pflaumenbaum hatte dieses Jahr über und über geblüht...
      aber nur
      5-10 Früchte hingen dran(der Baum ist so ca. 4 Jahre alt)...
      Hatte ich
      zuwenig Bienchen oder bekommt er in jungen Jahren noch nicht viele
      Früchte...?
      Liebe Grüsse von Doro/Berta007

      *Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele...*
      :fliegblueten
    • Da müsst Ihr wohl alle für mich leiden :zopfie_studier
      Meine Ontariopflaume trägt ca. 20 Jahre nach Pflanzung erstmals richtig :freu :freu

      Das mit der tollen Blüte und wenig Früchte ist schon "normal". Das habe ich schon öfter mal erlebt.
      An was es nun bei Dir genau liegt. :zopfie_studier Hier bei uns liegt es meist an Spätfrösten, welche in die Blüten kommen.

      Gruß Birgit
    • Spätfröste hätte ich bemerkt...Da kam nichts mehr... :zopfie_nein
      Ich dachte ,es läge daran das kein Befruchterbaum in der Nähe ist...Aber dann hätte ich doch nicht immerhin den Minibetrag von bis zu 10 Pflaumen.. :zopfie_studier .Dann wäre doch da gar nichts,oder...? :zopfie_achselzuck
      Liebe Grüsse von Doro/Berta007

      *Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele...*
      :fliegblueten
    • tigrib schrieb:

      Doro schrieb:

      Du machst mir ja Mut...

      Ich hatte es hier schon mal irgendwo geschrieben. Ist ein Hochstamm - und "die Alten" sagten: Einen Hochstamm pflanzt man für die nächste Generation.

      Gruß Birgit

      Ist damit jetzt nur die Pflaume gemeint...?Weil alle anderen 'jungen Bäume' tragen ja wie verrückt...
      Liebe Grüsse von Doro/Berta007

      *Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele...*
      :fliegblueten
    • Bei mir hier in Südhessen sind die Pflaumenbäume mega! voll. Sind schon Äste abgebrochen. Auch die Aprikose hatte das zweite Jahr in Folge viele Früchte, Mirabelle war letztes Jahr extrem voll, dieses Jahr normal, aber wo auch mega! viele drauf sind ist meine Reneklode. Bei den Äpfeln hat der Baum der 2 Jahre fast nichts getragen hat dieses Jahr sehr viel, musste die Äste stützen. Aber die anderen Äpfel die sonst viel hatten haben nur wenig. Wir haben im Frühjahr viele Erdbienen in der Wiese, ich glaube die Sorgen für gute Bestäubung.
      Mehr Mut zur Unordnung im Garten, sie ist die Ordnung der Natur!
      :ladybird :fruehling09 :tiersmilie08 :piek :frog :schnecke
    • Doro schrieb:

      Ist damit jetzt nur die Pflaume gemeint...?

      Nein, generell ... wenn Du einen "richtigen" Baum hast (von der Baumschule) ... da gibt es "Buschbäume", "Viertelstamm", "Halbstamm", "Hochstamm" und dann kommt es noch drauf an, auf welcher "Unterlage" der Baum veredelt worden ist. .... :zopfie_studier Da gibt es z.B. schwach wachsende Unterlagen ....

      und dann auch noch z.B. ein "Viertelstamm" trägt wesentlich eher ... hat aber auch eine kürzere Lebensdauer. Einen "Hochstamm" ... den haben noch die Enkel! Da wartest Du aber auch, ehe der mal trägt. Ich wollte das ja nicht glauben - aber an der Ontario-Pflaume habe ich es gemerkt.

      Das "Fachwissen" - ich hab' da auch nur so bissl was vom Opa gemerkt.
      Aber jedenfalls das mir der "schwach wachsenden Unterlage" bei Opa's Test-Apfelbaum - das stimmt und das mein Pflaumenhochstamm erst nach fast 20 Jahren trägt - stimmt auch.

      Gruß Birgit
    • tigrib schrieb:

      Aber jedenfalls das mir der "schwach wachsenden Unterlage" bei Opa's Test-Apfelbaum - das stimmt und das mein Pflaumenhochstamm erst nach fast 20 Jahren trägt - stimmt auch.
      So kenn ich das auch von meinem Opa. Leider kommen die Fragen dazu ja immer erst auf, wenn man nicht mehr Fragen kann..... Ich denke auch, wenn der Baum langsamer wächst, hat er insgesamt eine höhere Lebensdauer und ist auf lange Sicht gesehen ertragreicher. Kommt halt drauf an was man will oder nach welcher Philosophie man gärtnert.


      Und bei Zwetschgen gibt es sowieso immer "gute" und "schlechtere" Jahre. Dazu gibt es bestimmt auch irgendwelche Bauernregeln...
      "I sooch ned sôu und sooch ned sôu, sunschd kend âanêr kummê und soochê, i hôb sôu ôdêr sôu gsôchd."


      ***
      Hohenloher Redensart
    • Bei Pflaumen kanns nur an ein paar Problemen liegen wenn sie nicht richtig tragen,

      - Falscher Schnitt (Flasche Schnitt-Zeit, Technik...)
      - Spätfrost
      - Insektenbefall (Raupen) zur Blütezeit
      - Zu Schattig
      - Pflaume zu alt ( Starker Rückschnitt erforderlich zur Jungholzbildung)
      - Keine Bienen ( macht sich in verbindung mit anderen Obstbäumen bemerkbar, wenn man jedes Jahr an ener Obstkultur kaum was an Erträgen hat und an anderen mehr Birnen -> keine Äpfel, Pfirsiche -> Keine Kirschen)


      Grundsätzlich sagt man je Länger ein Baum überdauern soll, desto langsamer sollte die Unterlage wachsen, Erfahrungsbedingt ist es jedoch ratsam schnellwachsende Unterlagen mit großem Kronenbau zu wählen um gute Frühe Erträge zu erziehlen, sollte der Baum i-wann weniger tragen und die Früchte geschmacklich nachlassen ist es Zeit einen neuen "Kern" in die Erde zu stecken und einen neuen zu Veredeln,

      In der Regel sagt man bei Äpfeln zwischen 30 und 60 jahren und bei Pflaumen 15-30 Jahren dann sollte ein neuer Stamm herbei, bei sehr sehr alten Bäumen kann auch ein Radikalrückschnitt der Krone (bis zum Stamm) dazu führen, das der Baum wieder sein altes Potential entfaltet (nach 2-3 Jahren dann), unser Himbeerapfelbaum ist mitlerweile auch so um die 80 Jahre alt und man merkt Ihm das alter kaum an, Versuchen Ihn jedoch auch im nächsten jahr auf ne neue Unterlage zu bringen um einen Ertragsausfall zu vermeiden falls der alte Herr dann nichmehr will ;)

      Grundsätzlich kann ich nur empfehlen kauft kein Säulenobst egal wie klein euer Garten ist, man ärgert sich nur mit rum das nicht mehr wie 40 Äpfel dranhängen obwohl man gerne 3 Kuchen backen möchte 10 Liter Apfelwein und 20 Liter Apfelsaft, dann lieber einen Hochstamm so erzogen wie der Platz es hergiebt, auch ein Hochstamm mit 7-13 Metern maximalhöhe kann bei ansehnlichen 3,5 Metern gehalten werden ohne viel Aufwand!
    • Aragorn schrieb:

      Grundsätzlich kann ich nur empfehlen kauft kein Säulenobst

      :zopfie_studier :zopfie_studier
      Ich dachte auch, am Haus (in der Rabatte) ist noch Platz - 3 Säulen-Äpfel rein. Gibt ja wenigstens ein paar Äpfelchen.

      Einer trägt kaum, bei dem anderen reifen die Äpfel nicht aus (bei unserem Klima) - der 3. Baum trägt jedes Jahr etwa 15 Äpfel.
      Alle 3 wachsen bis an die Dachrinne - 2.5m ?

      Und da habe ich noch einen Apfelbaum aus Schwiegervatis Garten - ist ein Buschbaum und stand da schon :zopfie_studier :zopfie_studier
      mindestens seit 1980. Als Schwiegervati den Garten in der Anlage aufgab, da haben wir den Baum ausgebuddelt, radikal zurück geschnitten und hier bei uns am Haus eingepflanzt.
      Keine Ahnung, welche Sorte - aber guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut :gier
      Steht jetzt hier seit etwa 8 Jahren - habe einfach versucht den Baum als Spalier zu erziehen - wegen Platzmangel. Ist jetzt etwa 1.80m hoch und 2,5m breit und sehr schmal. Wird mindestens 2x im Jahr gestutzt!! Seit 3 Jahren trägt er Massen an Früchten ... kein Vergleich mit den modernen Obstbäumen.

      :girliehut
      Gruß Birgit