Alpenveilchen

    • Alpenveilchen

      Hallo :)

      Vor kurzem habe meine Eltern beim Spazieren gehen mit dem Hund 3 ausgesetzte Alpenveilechen eingesammelt. Einfach nach draußen geworfen bei der Kälte dort, wo der Gärter hier im Ort gern seine unverkauften Pflanzen entsorgt. EIgetlich waren es 4, aber eins war bereits hinüber. (Habe nur kurz vorher ein erfrorenes Geldbäumchen draußen gefunden :zopfie_wart )

      So, ich habe alles erfrorene, kaputte Grünzeug entfernt und sie in Erde gesetzt. Die Erde lag draußen, also war sie schon feucht. die Kolle leben noch, aber mehr ist jetzt nicht mehr von ihnen übrig. Wir haben Fußbodenheizung, also stehen sie zwar am Fenster, aber nnicht über einer Heizung.

      Kann ich irgendetwas tun, damit sie wieder austreiben oder hilft bloß warten und hoffen? Habe leider die Erfahrug gemacht, dass unsere Alpis, wenn sie gar kein Grünzeug mehr hatten, eingegangen sind...
    • Die Knolle darfst du nicht ganz mit Erde bedecken,das weist du.Ich habe früher immer (alsich noch keinen Garten hatte ihnen immer eine Mütze aus Papier übergestülpt.Du kannst sie nur in ruhe lassen und warten auf die Dinge die da kommen und passieren. Ich wünsche dir Glück mit den Alpis :zopfie_doppeldaumen :zopfie_klee
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      Mopis Wegfindediplomsmiley
      Liebe Grüße Mopi


      Und am Ende wird alles gut werden.


      und wenn es dann noch nicht gut ist,


      ist es auch noch nicht das Ende.






      :smilie_unkraut
    • Pflanzi schrieb:

      wo der Gärter hier im Ort gern seine unverkauften Pflanzen entsorgt
      :shock SO eine Stelle hätte ich auch gern bei uns im Ort. Das ist ja traumhaft! Da würde ich ständig hinspazieren. Man kann die ausgesetzten Kleinen schließlich nicht ihrem traurigen Schicksal überlassen :zopfie_nein

      Vielleicht treibt die Pflanze ja doch wieder aus und muss sich nach der Schockbehandlung erst mal eine Weile erholen.
      Der Mensch sollte sich niemals genieren, einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit,
      dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern. Alexander Pope (1688 - 1744)
    • Hi Pflanzi, :zopfie_winke

      ich habe schon öfter fortgeworfene Alpenveilchen gerettet. Das Problem ist nur, wenn diese keine winterharten waren und die Knollen mehr oder weniger Frost bekommen haben, wird das nix mehr. Du kannst aber Glück haben! Also warte geduldig ab!

      Das Irre bei den geretteten Alpenveilchenknollen ist, finde ich, dass die nicht so wiederkommen wie im Blumenladen. Sondern es erhebt sich aus der tot geglaubten Knolle zunächst ein Blättchen, was sich fein sorgsam entrollt, gefolgt von einem zweiten, einem dritten... So beginnt man plötzlich das Wesen dieser Pflanze zu verstehen, die einem in Gartencentern nur mit zahlreichen Blättern bedeckt und blütenüberkront entgegenkommt: ein Wegwerfprodukt, gezüchtet für das schnelle Ansehen, und kaum ist es abgeblüht, landet es in der Tonne.
      Das "Wesen" dieser Pflanze wird dabei übersehen. Es ist ja diese wahnsinnige Knolle, aus der alles Leben kommt!
      Die zum Teil auch Trockenheit und Hitze/ Kälte erträgt, in die sich, unter schweren Bedingungen, alles Leben zurückzieht, bis es wieder geweckt wird.

      Alpenveilchen waren bei mir die meistgehassten Zimmerpflanzen, Mary; meine alte Mutter hatte immer welche, die sie rasch zu Tode pflegte und dann fortwarf- bis ich begann, welche zu retten.
      Die wurden nie wieder wie im Gartencenter, Gottseidank, sondern sie waren nun eine dicke Knolle mit nur einigen Blättern und einigen Blüten. Sie waren ihrer Urform als Pflanze wieder näher gekommen. Es lohnt sich direkt, diese Pflanzen zu fotografieren oder zu zeichnen, die sich entfaltenden Blätter haben eine sehr interessante Form. Man sieht das nur nie, wenn man diese dick beblätterten Dinger kauft, deren Augenmerk auf die zahlreichen Blüten geht!
      Man übersieht deren ursprüngliche Schönheit.

      Später sah ich wilde Alpenveilchen in der Türkei am Naturstandort. Die Knollen liegen wie ganz kleine, harte Semmeln halbbedeckt im Boden, oft unter lichtem Wald, oft etwas bedeckt mit Nadelstreu. Im Sommer schlafen sie die Trockenheit aus, im Winter Kälte und Schnee, und je nachdem wie ihre Art ist, kringeln sie zum Spätsommer oder zum Frühjahr ihre Blätter empor und treiben ihre Blüten.
      Es ist entzückend anzusehen und nur wenig mit den überzüchteten Dingern vergleichbar, die hier zum Kauf angeboten werden.

      Aber, wenn man Knollen rettet, kommt man ein bisschen wieder da hin. Man Kommt dem Wesen dieser Pflanzen wieder näher.
      Ich drücke Dir die Daumen, Pflanzi, das Deine angehen!

      Lieben Gruß,

      Anjoli
      Ein Garten ist der Spiegel der Seele, die ihn betreut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anjoli ()

    • Bei meinen "wilden" Sämlingen von den Alpenveilchen im Garten sind die Knollen in verschiedenen Tiefen gelandet - von vollständig mit Erde bedeckt bis zur hälfte aus der Erde schauend, so lange die Erde nicht Staunass ist ist das relativ wurscht ....
      Im Zimmer habe ich mittlerweile ein paar "uralte" Alpenveilchen, die brauchen gelegentlich so eine (trockene) Ruhephase ohne Blätter treiben sie dann mit der Kraft der Knolle ohne Probleme wieder aus. Die dürfen halt nur keinen starekn frost abbekommen sonst ist es vorbei. Ich drücke die Daumen, dass die geretteten nicht unterkühlt sind :zopfie_zwinkgrins
      Unsere Fellnasen: Maja *15. Mai 2016 - Willi 15. Mai 2016 - 25. Juni 2017 - Felix * vermutlich September 2016

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    • Dannke für die Tipps & das Daume drücken. 2 haben es definitiv nicht geschafft, das 3. kämpft noch...

      Bei uns in der Uni wachsen auch draußen an einer Stelle wildlebende Alpenveilchen :) . Das hier sind wohl keine.
      Mit denen aus dem Supermarkt habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, kränklich, alle Blätter abgeworden, Knolle kaputt, Samen haben zwar machmal gekeimt, aber nach ein paar Blättern haben auch die sich zurückgezogen udn die Kolle starb.

      1Siham schrieb:

      SO eine Stelle hätte ich auch gern bei uns im Ort. Das ist ja traumhaft! Da würde ich ständig hinspazieren. Man kann die ausgesetzten Kleinen schließlich nicht ihrem traurigen Schicksal überlassen


      Mh, man konnte Primeln, Alpenveilchen, Horveilchen säckeweise mitnehmen, haben die Leute auch gemacht, da ist nichts liegen geblieben. Ich fand im Winter eimal so viele Weihachtssterne, konnte unmöglich alle retten, genau wie die Hortensien.

      Inzwischen ist es ein Wunder, wenn man etwas findet, was noch lebt, der häckselt alles vorher :heul . Tut mir immer in der Seele weh.
    • das die pflanzen zerstört werden bevor sie anderen zugänglich gemacht werden ist normal. machen wir auch bevor was auf den kompost kommt.

      der kunde will nur top ware und daher wird viel aussortiert was den qualitäskriterien nicht entspricht,dieser ausschuss kostet geld.
      wenn jetzt jeder den abfall mitnimmt kauft keiner mehr die pflanzen die das geld einbringen müssen.

      ich versteh nur nicht das der gärtner sein grünabfall öffentlich entsorgt
      wer im Glashaus sitzt............

      hat immer frisches Gemüse :zopfie_grinszahn
    • erny2006 schrieb:

      auf dem sustrat liegt
      Aus was besteht dein Supstrat?

      MiriamDorothee schrieb:

      die brauchen gelegentlich so eine (trockene) Ruhephase ohne Blätter treiben sie dann mit der Kraft der Knolle ohne Probleme wieder aus.
      Ich habe meine verblühten Alpenveilchen nach der Blüte immer in den Garten gestellt richtig unter die Rhododentren gestellt und die nicht mehr beachtet ,im Herbst habe ich sie dann wieder rein geholt undsie haben auch jedes mal wieder geblüht
      wcf/images/smilies/unkraut.gif
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      Liebe Grüße Mopi


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    • Den Samen für die Alpenveilchen, hast du den selber von deinen Cyclamen genimmen oder im Tausch erhalten. Was meinst du wie viele du durch bekommst. Ach ja und Danke für die Antwort zum Supstrat
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    • die saat stammt aus dem tauschgarten und ist zu 98%gekeimt.

      bisher sehen die sämlinge gut aus und ich rechne nicht mit ausfällen.

      Mopi schrieb:

      Ach ja und Danke für die Antwort zum Supstrat


      kein ding, ich mische meine substrate selbst,die sind besser als gekaufte trauermückenverseuchte klitscherde.
      entgegen der meinung torf gehört ins moor(was ja auch stimmt) kommt bei mir torf zum mischen in jedes substrat,die huminsäuren fördern wurzelbldung und der torf selbst hält gut die struktur.
      trauermücken hab ich nur in neuzugängen die im originalsubstrat stehen.
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