Gartenhäcksler

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    • Gartenhäcksler

      Jeder kennt es vielleicht, beim schneiden der Obstbäume und Ziersträucher/Heckengrün fällt jede Menge Grünzeugs an was gehäckselt werden müsste.
      Habe selber nur Turbinenhäcksler auf Elektrobasis getestet und kann folgendes sagen:

      Alko, Atika, Varo und Wolf sind was Turbinenhäcksler angeht totaler mist, entweder verrecken die Motoren beim zerkleinern ewig oder das Häckselgut wird nicht gut zerkleinert. Arbeitssicherheit bieten sie jedoch alle und sind außer dem Wolf Fabrikat für unter 200€ zu haben.

      Wer einen vernünftigen Turbinenhäcksler für hauptsächlich Schnittgut von 6-45mm Durchmesser haben möchte greift hierbei am besten zu einem Bosch AXT 25 TC, er zerhackt ganze Kirschbaum / Pflaumenbaumkronen, sofern diese in die Einführöffnung passen.
      Lediglich bei Rankpflanzen wie Efeu, Kiwis, Weiden, Knallerbsen und anderen Weichholzhecken neigt der Häcksler zum starken verstopfen ( von den anderen oben genannten Fabrikaten ganz zu schweigen)

      Nun mal eine Frage an die Allgemeinheit, was für Häcksler nutzt ihr den so auf Strombasis und vor allem wie gut sind diese?

      Würde mich gerade mal brennend Interessieren, da ich aufgrund der Kiwis und anderen Hecken dazu neige mir dieses Jahr spätestens mal einen Messerhäcksler für kleine Äste zuzulegen, bin mir aber noch nicht sicher was für ein Fabrikat da gut ist, Interesse habe ich an dem Bosch AXT Rapid 2200 jedoch liest man was das Messer angeht nur das sie sehr schnell stumpf werden. Hat da jemand Erfahrung mit oder vielleicht sogar so einen daheim stehen und nutzt diesen nur für Kleinzeugs ???
    • Ich benutzer einen Walzenhäcksler - super!
      Der frisst alles, auch Efeu und Kiwi, am besten als Bündel.
      Nur Äste mit zu viel Grün (Kirschlorbeer mit VIELEN Blättern) kann in der Zuführung einklemmen, wenn man die Portionen übersichtlich hält passiert das aber nicht (ist mir auch nur einmal ganz am Anfang passiert).
      Das war ein relativ billiges Teil aus dem Baumarkt, leistet mir (und meinem Nachbarn) aber schon einige Jahre sehr gute Dienste.
      Zwei kleine Kätzchen sind angekommen! :freu

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    • Ich greif das Thema aus aktuellem Anlass mal wieder auf. Ich hatte 3 Jahre den "Penny" Häcksler im Einsatz. Hab mich mit ihm arrangiert - wusste wie trocken das Häckselgut sein muss usw. Fand den Preis und die Leistung stimmig. Nun ist er Mausetot (selbstverschuldet)....

      Mit welchen Häckslermarken arbeitet ihr? Ich häcksle Staudenschnitte und ab und an Heckenschnitt (Kirschlorbeer, ich lasse ihn aber gut trocknen). Dicke Äste werden zu Brenholz. Das Schnittgut verwende ich als Bodenbelag... Es fällt reichlich Schittgut an (wir fahren nichts ab), aber eben nur 1-2 x jährlich.

      Wäre für Tipps dankbar, gerne mit Markennamen.
    • Hallo Weißnase :zopfie_winke ,

      wir häckseln seit vielen Jahren mit einem Walzenhäcksler von Aldi. Der hat mal so um die 70 Euro gekostet und leistet gute Dienste.
      Am Anfang haben wir damit Stroh gehäckselt, das wir für den Lehmputz in unserem Haus brauchten.

      Jetzt häcksel ich damit mehrmals im Jahr unseren Strauchschnitt oder das, was vom Baumfällen an häckselbarer Krone übrig bleibt.

      Anfänglich gingen belaubte Äste besser durch, inzwischen lasse ich diese trocknen, so dass das Laub schon mal abgefallen ist. Im Frühjahr z.B. hab ich das bei belaubter Forsythie stark gemerkt. Allerdings nimmt er Efeu z.B. gut.

      Wir hatten mal einen gebrauchten, sehr großen Häcksler von Scheppach. An sich eine tolle Marke. Er war mir aber zu laut, zu hoch, hat das Häckselgut sehr klein geschnitten und sehr weit ausgeworfen. Ich bin mit diesem kleinen Walzenhäcksler sehr zufrieden und würde immer wieder so einen kaufen.

      Staudenschnitt häcksel ich nicht, sondern zerkleinere es mit einem Beil auf einem Hackklotz, dann geht es auf den Kompost. Geht schneller, als immer den Häcksler rauszuholen und schont den Arm, weil ich nicht mit der Schere beigehe. Das Häckselgut von Sträuchern und Bäumen nehmen wir zum Mulchen.
      Pflanzt Rosen Leute, sie sind nicht nur schön, sondern werden auch nicht von den Schnecken gefressen!

    • Das klingt doch schon mal gut.... Ich bin eben am überlegen, ob wieder ein "no Name"-Walzenhäcksler her soll oder eine leistungstärkere Maschine...

      Mich ärgert das mit dem Penny-Häcksler: Ich wollte die Schittbreite veringern und es machte "Krabumm" und die Walze hing fest. Er sagt nichts mehr... Mich ärgert, dass man das Teil so einstellen konnte, dass das überhaupt passieren kann und kein "Stopp" vorhanden ist. Aber das liegt dann vielleicht am günstigen Preis...
    • Weißnase schrieb:

      ein "no Name"-Walzenhäcksler
      So einen haben wir auch seit ein paar Jahren - der frisst brav alles, was ich durch den Schlitz hineinmaneuvriert bekomme.
      Dickes Holz häcksle ich möglichst frisch, dann is es weicher. Bei Kirschlobeer achte ich drauf, das nicht zu viel Laub gleichzeitig rein kommt (zu viele Blätter können sich im Trichter verklemmen). Seit ich darauf achte ist nichts mehr stecken geblieben :zopfie_glubsch und alles wird sauber "gefressen", sogar Efeu (als Bündel) oder Stauden-Stengel.
      Im Laufe seines Lebens hat das Teil mittlerweile Kubikmeterweise Kirschlorbeer, Forsythie, Hibiskus, Rosen und die Äste einer ausgewachsenen Birke und einer Rotbuche (beim Nachbarn) gefressen.
      Ich würde immer wieder so einen Walzenhäcksler und niemals (!) einen Häcksler mit rotierenden Messern nehmen
      Zwei kleine Kätzchen sind angekommen! :freu

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    • Wir haben eine alten Walzenhächsler von Obi, kann den aber nicht anpreisen.
      Bei Zeiten ist der Einschubschacht gebrochen, hab ihn zwar geklebt aber
      hält nicht so lange mußte schon mal nachkleben. Das Walzengegenstück
      mußte ich schon mal tauschen wegen Bruch und auch dauernd nachstellen
      weil der Druck nachläßt und somit dünnere Äste nicht mehr ganz durch
      gehen. Werd noch mal nachstellen, aber dann wird er wohl ausrangiert.
      Schaue schon immer mal nach einem der auch problemlos unser Schilf zerkleinert
      das quetscht er meist nur und ich muß es 3-4 mal durchleiern bis es klein ist.
      Würde mir aber auch kein Messerhächsler mehr holen, hatte auch schon zwei, die
      haben bei dem Schilf auch immer gestreikt und es oft oben um die Brechwalzen
      gewickelt und ich hab dauern die Dinger erst mal wieder frei machen müssen.
      Wer einen guten Tip hat welcher Hächsler auch mein Schilf schön zerkleinert,
      her damit, wäre für eine Kaufentscheidung sehr hilfreich für mich.
    • So will das Thema nochmal vor holen. Bin immer noch auf der Suche
      nach einem guten Häcksler der vor allem Schilf aber auch möglichst
      Efeu klein bekommt ohne das ich das dreimal durchjagen muß. Will mich
      ungerne wieder mit dem alten rumquälen aber auch keinen Fehlkauf
      hinlegen. Hab schon einen Profihächsler gesehen, der eventuell passen
      würde, aber da fallen einem bei 100db die Ohren ab.
      Gibts inzwischen neue Erfahrungen, denn diese von Euch sind bedeutend
      hilfreicher als die Firmenwerbungen.
    • @Ilea , hast du denn jetzt einen Häcksler gefunden? Deine Erfahrungen würden mich interessieren. Bei uns fällt alles mögliche an Baum und Strauchschnitt an und da kam mein Mann jetzt auch mit der Idee einen Häcksler zu kaufen. Da es aber weder ein kleiner Diskont Häcksler noch ein 5000€ Gerät sein soll ist es wohl recht schwierig. Mit Starkstrom oder Benzin betrieben stellt er sich so vor und laut sind die großen Geräte ja irgendwie meistens
    • ich habe mir ja erst vor kurzem einen Häcksler gekauft und die ersten Versuche sahen gut aus. Es ist ein 'Turbinenhäcksler' - der soll die Vorteile von den beiden Systemen 'Messerhäcksler' und 'Walzenhäcksler' vereinen. Hab' aber auch gelesen, dass er nicht nur die Vorteile, sondern auch die Nachteile vereint :zopfie_kopfkratz :kichergirl .

      Ich kannte bisher nur den uralten Messerhäcksler von meinem Vater und der macht einen Höllenlärm. So ein Gerät könnte in bei mir kaum mit gutem Gewissen betreiben, da wir mit unseren kleinen Grundstücken sehr eng aufeinander sitzen.
      Viel genutzt habe ich ihn noch nicht, da ich ihn ja erst vor zwei oder drei Wochen gekauft habe und das große Schneiden kommt ja erst in drei Wochen. Angenehm ist auf jeden Fall schon mal der Geräuschpegel im Betrieb. Außerdem zieht er gut ein, vorallem ist der Einfülltrichter nicht so ein schmales Röhrchen, da kann man schon auch mal etwas verzweigteren Strauchschnitt reinfüttern. Der Appetit ist gut, sprich er zermalmt in einem recht ordentlichen Tempo. Noch nicht ausprobiert habe ich sehr feuchten Staudenschnitt - da verschlucken sich wohl viele Häcksler...
      Ahja etwas ist mir noch aufgefallen, das Häckselgut ist nicht ganz so fein, wie beim Messerhäcksler von meinem Vater. Wie es sich beim Kompostieren verhält kann ich aber leider noch nicht sagen.

      Der Häcksler ist aber sicherlich noch so ein echtes "Hausgartengerät", also nicht für den Semiprofessionellen Bereich - er wird auch ganz normal mit 220V betrieben. Die Nennleistung ist mit 2500 W aber nicht gerade an der unteren Grenze. Der Häcksler ist ziemlich schwer (gut 30 kg), steht aber echt gut und man muss nicht ständig Angst haben, dass er umfällt. Wie bei vielen Geräaten hat er aber zwei Rollen, man bekommt in also noch ganz gut von A nach B. Für mich war auch wichtig, dass die Einfüllöffnung nicht zu hoch ist, da ich ja mit 1,61m ziemlich klein bin.
      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
      Bauernweisheit
    • Danke @Orlaya , hast du den Häcksler den vorher anschauen können, also nicht nur im Karton?
      Ich fände es schon praktisch das Gerät auch mal im Betrieb gesehen/gehört zu haben. Er scheint sich da aber eine etwas unübliche Größe ausgesucht zu haben.
      Hier im Forum habe ich auch noch nichts zu größeren Geräten gefunden obwohl ich denke bei den großen Gärten mancher Foris sollte es die doch bestimmt geben :zopfie_studier
    • anschauen konnte ich ihn mir - aber leider nicht im Betrieb. So konnte ich halt nur als 'Trockenübung' gucken, ob ich glaube, dass die Einfüllhöhe für mich okay ist. (Positiv!) überrascht war ich dann von der Lautstärke, als ich ihn in Betrieb genommen habe.

      Für meinen kleinen Garten ist dieser Häcksler sicherlich in gewissem Sinne 'überdimensioniert'. Aber ich habe halt auch immer im Hinterkopf, dass ich so das ein oder andere auch im Garten meiner Eltern machen werde.

      Edit:
      Das Grundstück meiner Eltern sind irgendwas zwischen 750 und 800 m². Haus, Terrasse, Garage und Wege muss man noch abziehen. Sie haben aber viele Sträucher und Bäume...
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      Bauernweisheit
    • Viking habe ich mir auch gerade an geguckt.... :zopfie_ja Ein Landmaschinenhändler hier hat glaube ich Viking, da könnten wir mal vorbei schauen.

      In höheren Preisklassen sind das dann bestimmt diese Dinger die als Anhänger bewegt werden. So einen hatten wir Anfang des Jahres mal für ein Wochenende gemietet weil eine große Eiche gestutzt werden sollte. Das ist aber nix was man im Hausgebrauch haben muss.

      Seine Vorstellung ist 1500€ bis 2000€ für ein möglichst starkes Gerät. Ich habe jetzt mal geguckt und festgestellt das die "Großen" dann auch ziemlich schwer sind, besonders natürlich die Benzinbetriebenen. Die gehen dann in die 100kg Richtung :zopfie_augenroll und da keiner von uns jünger oder fitter wird ist das etwas zu viel finde ich.
      Wir haben einen Garten mit 1500qm der mit "wilder" Hecke umgeben ist und wo noch alte Obstbäume drauf stehen. Da kann eigentlich ständig geschnitten werden und alle paar Jahre mal recht stark. Unser Garten am Haus ist viel kleiner, dafür mit Kirschlorbeer umgeben. Schnittgut fällt schon einiges an und dann muss im Moment alles auf einen (geborgten) Anhänger geladen und weg gefahren werden. Daher ist die Idee des Häckslers schon nicht schlecht.
      Und grundsätzlich ist die Entscheidung so wie du sie gefällt hast ja richtig, lieber ein Gerät auswählen das nicht immer an seiner Leistungsgrenze arbeiten muss. Trotzdem muss es händelbar bleiben...
    • oha @Trude, da habt ihr aber schon ganz andere Flächen zu bearbeiten als ich... Habt ihr bei beiden Grundstücken Starkstromanschluss? Das könnte ja auch noch ein Entscheidungsfaktor sein. Wobei man auch den Häcksler stehen lassen kann (schon allein wegen dem Gewicht) und das Häckselgut hin und her transportiert. So haben wir es bisher gemacht. Der Häcksler von meinem Vater ist nämlich ein mittelschweres und sperriges Monster und lässt sich nur schwer ins Auto verladen. Wobei auch mein neuer nicht unbedingt eine Feder ist. Der größte Vorteil ist da der abnehmbare Einfülltrichter, dadurch wird er wenigstens kompakter. Wobei für mich auch 30 kg schon genug sind - gerade wenn ich mal wieder mit blockierten Iliosakralgelenken kämpfe.

      Zurück zu eurer Situation, ich denke bei euch ist die Entscheidung so schwierig, eben weil zwei Einsatzorte zu berücksichtigen sind. Die größeren Häcksler z.B. von Viking würden die Aufgabe sicherlich gut meistern, aber da muss man sich wirklich Gedanken machen, wie man das Gerät oder auch das Häckselgut hin und her transportiert. Und einen Häcksler ind er 100kg-Klasse transportiert man eben nicht mehr so einfach, da braucht es ziemlich sicher einen Anhänger...
      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
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