Frostharte Feigen

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    • Hab mittlerweile 10 Sorten :D (Ok, 3 davon bewurzeln grade noch in ner Tupperdose mit feuchtem Torfmoos - nebenbei ist das die allerbeste Bewurzelungsart für Feigensteckis! :) )

      Allerdings weiss ich bei 3 bzw. 4 Sorten noch nicht sicher, ob sie auch parthenokarp sind.
      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • Doch, den gibts.

      Hier ist auf jeden Fall die Beschreibung der "Torfmoos-Methode":

      Also man nehme möglichst frische, schon verholzte (also von den letztjährigen Trieben) Stecklinge. Manche bürsten diese Steckis dann gerne noch zur Schimmelvermeidung mit Spüli und Wasser ab (das soll den Pflanzen angeblich nicht schaden). Dann braucht man noch eine flache Plastikdose mit Deckel (am besten etwas durchsichtig/opak und etwas größer, darf dafür flacher sein, hab meine von Thomas Phillips geholt.) Zuletzt braucht man noch Moos, am aller-allerbesten Torfmoos. Das saure Millieu im Torfmoos wirkt fungizid und hilft (meistens), die empfindlichen Triebspitzen vor Schimmelbefall zu bewahren. Ich ordere mir dazu immer eine gepresste Platte Terraristik-Sphagnum bei Amazon. Das lasse ich nach Anleitung aufquellen (eigentlich immer mit normalem Leitungswasser - obwohl Regenwasser sicher besser sein dürfte (wegen ph-Wert im Torfmillieu). Danach gibt man die untere Schicht Torfmoos in die Plastikdose - das Torfmoos vorher aber sehr fest ausdrücken, es muss zwar leicht feucht, darf aber keinesfalls nass sein! Und "fluffig" ist viel besser, als gepresst :) Nun legt man die Steckis waagerecht in die Dose, so, dass sie untereinander noch ein paar Zentimeter Raum haben. Am besten, man schreibt sich vorher die Sortennahmen mit dünnem, wasserfesten Edding in die Nähe der Triebspitze - dann weiss man später auch, in welche Richtung man die Steckis einsetzen muss, falls man sie zuvor oben und unten abschnitt. (Viele Feigensorten bewurzeln nämlich über die ganze Länge des Steckis bei dieser Methode). Nun kommt wieder eine fluffige Lage stark ausgepresstes Torfmoos darauf. Man kann bei vielen Steckis auch gerne lasagnemäßig mehrere Lagen übereinander haben. Nun heisst es, einen stets warmen (~18-25° C so circa) Platz zu finden. Bei mir ist das auf der Abdeckung des 60 cm-Aquariums. Danach braucht es nur etwas Geduld. So nach 2 Wochen kann man schon mal vorsichtig kontrollieren, kurzzeitiges Lüften ab und an schadet auch nicht. Innerhalb von 2-4 Wochen dürften dann alle Steckis wurzeln haben und können in 0,4 L. Plastiktrinkbecher eingepflanzt werden. Ich mache vorher noch mit einem über einer Kerze erhitztem Schraubenzieher je 3 Löcher in die Böden der Becher. Falls Steckis über der ganzen Länge Wurzeln und Triebe haben, kann man sie auch noch weiter teilen - ein Stecki braucht logischerweise nur je einen Trieb und eine Wurzel. Feigen mögen keine nassen Füße - also immer zuerst 2-3 cm Drainageschicht in die Becher geben. Ich nehme dazu Lechuza Pon, aber normales Seramis tuts auch. Dann die bewurzelten Steckis vorsichtig aus dem Moos befreien und in normale Pflanzenerde einpflanzen - lieber etwas Moos mit dranlassen, als Wurzeln abzubrechen! Wenn im Becher kräftiges Wurzelwachstum sichtbar ist und die Wurzeln nicht mehr weiss, sondern braun sind, kann man die Steckis dann in größere Töpfe oder Kübel umsetzen. Ich habe mit dieser Methode eine Erfolgsquote zwischen 95 und 100% :)

      P.S.: Bei mir bildeten die Feigen beim letzten Mal zwar super Wurzeln im Torfmoos, vertrugen aber anscheinend das Umtopfen in normale Blumenerde nicht. Es ist wohl besser, man nimmt dazu lockere Anzuchterde.
      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • Ich habe den Beitrag aus dem Cafe mal hier her kopiert. Da findet man ihn dann auch bei Bedarf. :zopfie_zwinkgrins
      Auf dem Boden der Tatsachen liegt zu wenig Glitzer

      Ich bin ich, und du bist du
      Ich bin nicht auf der Welt, um deine Erwartungen zu erfüllen,
      und du bist nicht hier, um meine zu erfüllen.
      Wenn wir übereinstimmen, ist es wunderbar.
      Aber wenn nicht, dann ist da nichts zu machen.
      - Fritz Perls -
    • Danke, Hexchen :)

      @Tinchen1: Meine Feigen sind alle noch sehr klein, die meisten nur 1 - 2 jährige Stecklinge.

      Ich habe mittlerweile diese 11 Sorten:
      Olympian, Brown Turkey, Ronde de Bordeaux, eine schon größere Pakistanische Wildfeige von Seiler, die auch keimfähige Samen ohne die Feigengallwespe produzieren soll (F. palmata Forssk. subsp. virgata), eine aus Samen gezogene Persische Wildfeige (F. afghanistanica), die wie eine Johannisfeige aussieht und von der ich nicht weiss, ob sie parthenokarp sein wird, dann noch eine grüne sehr wüchsige Feige, die im Odenwald winterhart ist, eine Feige die ihren Ursprung im bot. Garten Darmstadt haben soll (sieht nach BT aus) und im Odenwald ebenfalls seit Jahren winterhart ist, 3 verschiedene Feigensorten aus Sizilien vom Ätna, von denen ich auch noch nicht weiss, ob sie parthenokarp sein werden. Und die 'Ribe' aus dem Tauschgarten, die vom Bornholm-Typ sein könnte und aus Dänemark stammt.

      Eigentlich bin ich mit diesen 11 Sorten bedient, die wollen ja auch erstmal alle Platz finden. Höchstens die 'Michurinska-10' würde mich noch interessieren - und eine dicht Samtbehaarte, die jemand in der FB-Feigengruppe hat.

      Welche Sorten hast du denn?
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      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • @MiriamDorothee: Weisst du, welcher Dünger für Feigen ratsam ist? ich habe gehört, dass NPK mit ~1-2-3-Verhältnis gut sein soll und dass wenig N drin sein soll, weil ansonsten die grünen Triebe nicht so gut verholzen. Hab jetzt einen NPK 0-10-20 gefunden, wäre der was?
      Liebe Grüße,
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    • Fruchtsalat schrieb:

      Weisst du, welcher Dünger für Feigen ratsam ist?
      :zopfie_studier mein großer Feigenbaum wird niemals "extra" gedüngt, ich schmeiße gelegentlich ein Handvoll Blaukorn in diese Ecke , aber bewusst wenig, weil ich Feigen als genügsam im Kopf habe (und das Monster ohnehin zu schnell wächst). Bis jetzt hat es ihr nicht geschadet ...
      Zwei kleine Kätzchen sind angekommen! :freu

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    • so hab grad meine erste feige für dieses jahr ernten können.
      da ich die pflanze mal von meinen eltern geschenkt bekommen habe weiß ich nicht welche sorte es ist. sie trägt grüne feigen , die innen sehr saftig und schön angenehm süß werden.



      grad jetzt wo´s noch mal schön heiß ist lagern sie wie verrückt zucker ein. die pflanze hat jetzt gut 2,5m und trägt so geschätzt 20 früchte (juhuu und das wo wir nun nicht grad weinbauklima haben). sie war vor zwei jahren komplett runter gefrohren und hat von unten neu ausgetrieben.ich bin total glücklich damit. dieses jahr hab ich dann noch einen winzling von blaufrüchtiger feige beim a.di adoptiert und hoffe ihn auch heil übern winter zu bekommen.
      :daumgruen Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht.
    • Hm, ich bräuchte mal ne Feigen-ID. Hab ne sehr dunkle Feige mit rotem Ostiolum, die aber sehr helles gelbes Fruchtfleisch hat. Keine Ahnung, welche Sorte das sein könnte. In einem amerikanischen Feigenforum tippten die Leute auf
      'Milheira prêta', 'São Luis' oder 'Beall'
      Nach meiner Google-Suche könnte es auch 'Black Triana' sein.
      Was meint ihr?
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