Frostharte Feigen

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    • Hab gestern Abend mal meine Idee für meine Feigenwiese für nächstes Jahr digital skizziert. Was haltet ihr davon? :) Bringt Windschutz, wenn die Feigen noch jünger/kleiner sind, die Mauer und der Schotter speichern Wärme und die Kompostfüllung produziert sogar Wärme. Mehr optimieren konnte ich die Idee nicht, aber vielleicht habt ihr ja noch zusätzliche Ideen?
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      • _Feigenschutzmauer FigFan 12-16 - mit Wasserzeichen.jpg

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      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • aber: doofe neuzeit! :-/ immer, wenn man denkt, man hätte eine gute idee gehabt ... war jemand vor jahrhunderten schon mit einer sehr ähnlichen idee erfolgreich :-/

      lowtechmagazine.com/2015/12/fruit-walls-urban-farming.html
      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • Musst du überhaupt schützen? Bei uns im Rheinland stehen Feigen draußen dicht am Haus und tragen.
      Eine Mauer von 50 cm würde denen auch nichts bringen - die sind teilweise schon 5 m hoch!
      Oder hast du eine klein bleibende Sorte?
      Solange sie klein sind, kannst du doch auch mit was Portablen schützen z.B. Strohballen oder -Matten.
      Wenn im Norden bei dir gar nichts (kein Haus, Schuppen o.ä.) sein sollte, dann sind 50 cm Höhe viel zu wenig.
      Was nutzt dir, wenn sie von unten wieder austreiben und du nie Feigen ernten wirst weil die Zweige oben abfrieren.
      LG Rena :tiersmilie02
    • es nutzt mir insofern, als dass ich diese sorte nicht auf dauer abschreiben muss. und viele feigensorten bilden auch im selben jahr des wieder-/neuaustriebs schon essbare früchte. und ich habe leider keinen platz am haus, nur eine recht große obstwiese. diese mauer ist ja nur für extremwinter gedacht, normalerweise sollten feigen bei uns auch im freien die winter überstehen. hab das bei freistehenden feigen in den nachbardörfern schon beobachten können.
      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • OK - was mir noch nicht so klar ist: wie bekommst du den Kompost da wieder raus? Du müsstest ja jedes Jahr wieder neu füllen.
      Wärme bildet sich ja nur während der Rotte. Weiter frage ich mich, ob die Pflanzenreste in einer luftdicht abgeschlossenen Mauer überhaupt ordentlich verrotten und nicht gammeln.
      Vielleicht wäre da ein einfaches Hochbeet draus zu machen die bessere Wahl.
      LG Rena :tiersmilie02
    • Nur so als Idee:

      ich hab in meinem GH 4 ehemalige kleinere Öltanks, ausgewaschen, schwarz angepinselt und mit Wassser gefüllt. die halten mir als Passivspeicher die Temperatur im GH ganz schön konstant.

      Auf einer Wiese stelle ich mir sowas recht befremdlich vor, aber wenn es eure Wiese ist, wo die Gänse drauf waren, sieht man das ja wohl nicht von der Straße und vom Haus her.

      Die Dinger kriegt man günstig und zur Not sind sie auch leicht wieder entfernbar.

      Vielleicht kannst du was damit anfangen.
    • Huhu, Fruchtsalat, :)

      so eine Wand aus Öltanks finde ich zum Schutz gar nicht schlecht. Und wenn Du noch Spülmittel reinmachst ( halbwegs biologisches) friert Dir das Wasser nicht im Winter, und falls so ein Öltank doch undicht wird oder ausgeschüttet werden muss, verteilst Du letztlich vor allem düngende Phosphate auf Deiner Wiese. Dann sind die Dinger höher als 50 cm und können nach Norden hin tatsächlich eine gemauerte Wand ersetzen. Bei Sonneneinstrahlung heizen sie sich auf und strahlen auch eine gewisse Wärme ab.
      Ich würde Rankgitter drumherum machen, dann verschwinden sie. - Ich finde die Idee gut.
    • Hab mal in Kleinanzeigen reingeschaut - Öltanks kämen vieeeeeel zu teuer, auch gebrauchte. Das kann ich mir nicht leisten, keine Chance.

      Hatte zwischendurch eine neue Idee, siehe Link im Bild:
      (Wobei zum Kosten- und Gewichtsparen die Pflanzringe auch in 2 Teile geflext werden könnten, dann wäre die Mauer etwas dünner, aber immer noch effektiv.) Würde mit etwas Glück für 12 Pflanzen (also 2 7,20m Mauerabschnitte) unter 150,- kosten.

      Aber auch von dieser Idee bin ich abgekommen, hauptsächlich, weil die Wasserfässer im Winter platzen würden und die unten aufgeschnittenen braun eingefärbten Kompost-Fässer den Feigen zu viel Nährstoffe anbieten würden, was sich negativ auf das Verholzen und damit auf die Frosthärte auswirken würde.

      Meine derzeitige Idee ist eine "Mauer" aus hochdichten, quaderförmigen Strohballen.
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      • _Feigenschutzmauer improved FigFan 12-16.jpg

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      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • Danke, habs mir schon angeschaut! :)

      Allerdings platzen deine Öltanks nur nicht, weils im Gewächshaus nicht so kalt wird, wie draussen, wo ja meine dann stehen würden ... falls jemand eine Idee hat, wie ich das Gefrieren/Platzen der Tanks verhindern könnte, dann bitte raus damit! :)

      Silierfolie ... gute Idee, danke! :)
      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • bei fischteichen stellt man irgendwas Röhrenartiges(Schilfbündel o.ä.) ins Wasser, wenn das zufriert. Das soll zwar der Sauerstoffzufuhr für die fische dienen, aber so ist doch irgendeine verbindung von innen nach aussen gegeben, in der das gefrierende Wasser hochsteigen und sich ausdehnen kann.
      Wenn du dann oben offen läßt, könnte das klappen.
      ich vermute, dass das Wasser von unten nach oben und von außen nach innen zufriert.
    • Wow, da hast Du Dir was großes ausgedacht!
      Das könnte tatsächlich funktionieren (also für das "Kleinklima" den Frost mildern)

      Fruchtsalat schrieb:

      Gefrieren/Platzen der Tanks verhindern
      Frostschutzmittel?
      Das Wasser soll ja so schnell nicht wieder abgelassen werden ....
      Was für Temperaturen gibt es bei euch denn so als Dauerfrost?
      Zwei kleine Kätzchen sind angekommen! :freu

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    • frostschutzmittel wäre suboptimal, weil die brühe (irgandwann) doch mal auf unsere wiese unter den apfelbäumen (deren äpfel wir noch essen wollen xD) geschüttet wird. jemand meinte, biologisches reinigungsmittel würde auch als frostschutz taugen. kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen
      Liebe Grüße,
      Fruchtsalat :zopfie_winke

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    • katzenmausgarten schrieb:

      das Wasser von unten nach oben
      Nein :zopfie_nein wegen der Dichteanomalie des Wassers sammelt sich Wasser mit 4°C unten, 0°C Wasser ist bereits leichter und steigt nach oben.
      Daher friert Wasser von oben nach unten.
      Die sich bildende Eisschicht isoliert wiederum sehr gut - deshalb bleibt das Wasser auch in relativ flachen Teichen unten "flüssig" und ermöglicht den Fischen das Überwintern bei 1-4°C.

      katzenmausgarten schrieb:

      von außen nach innen
      Das stimmt, da bilden sich manchmal tolle Kristalle an der Außenwand von Regentonnen

      Wenn Du die Tanks ein Stück eingraben würdest (irgendwas zwischen 20 und 50 cm), würde das auch dabei helfen, dass der Inhalt nicht komplett durchfriert ...

      Evtl. könntest Du im Winter regelmäßig kontrollieren ob bzw. wie viel Eis drin ist, und dann abhängig von der Eismenge Frostschutzmittel zusetzen. Eine mäßig Dicke Eisschichtaußen und oben wird die Tanks ganz sicher nicht zum Platzen bringen :zopfie_nein


      Fruchtsalat schrieb:

      biologisches reinigungsmittel würde auch als frostschutz taugen
      Es gibt sicher auch biologisch abbaubare Frostschutzmittel (soger Zucker hat eine gewisse Frostschutzwirkung) stöbere doch mal im Web dazu ...
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