Wurmkiste, Wurmbox

    • wie groß sind deine Bokashieimer?

      Ich hab 2 Stück 30Liter- eimer, die ich abwechselnd mit den Küchenabfällen voll mache und bei jeder neuen Ladung aus der Küche (ca. 3Liter) mit dem EMa besprühe. Dann Deckel drauf bis zum nächsten Mal.

      Du gibst gleich die Erde und den Mist dazu? Und läßt die Eimer offen?

      Wo hast du eigentlich die Pflanzenkohle her? ich hatte vor 3 Jahren, als ich damit anfing, mal hier in der gegend danach gesucht, aber erfolglos.

      EMa um den Stall herum wäre was zum Ausprobieren - mach ich mal. Danke für den Tipp!
    • Da hab ich mich unklar ausgedrückt, wenn der Bokashi reif ist vermische ich ihn mit Erde.

      Meine Kübel fassen ca. 19l, ich schichte die Speise- und Pflanzenreste abwechselnd mit Pflanzenkohle ein, jede Schicht wird mit Ema`s besprüht. Die Ema`s stelle ich selbst aus Urlösung und Melasse her, ca. 5l, damit giesse ich auch den Pferdemist. Vom Ergebnis bin ich wirklich sehr begeistert, die Kompostqualität in so kurzer Zeit ist klasse.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von margit1967 ()

    • ich habe einen kleinen Holzbackofen, da fällt immer etwas an, aber die Mengen die ich benötige reichen so bei Weitem nicht.
      Im You tube gibt es einige Anleitungen für einen einfachen Pyrolyseofen, aber das ist mir der Aufwand zu groß. Eine billige Einsteigermethode ist BIOgrillkohl (die ist unbehandelt), Du musst sie aber sehr fein zerkleinern, fast zermalen, erst dann hat die Kohle genug Oberfläche und die Würmer tun sich auch leichter.
    • margit1967 schrieb:

      Sack mit Pflanzenkohle hatte 1500l
      Donnerwetter, da hast du aber zugelangt! Wie lang hält sowas bei dir?

      Wir denken aber über ein geschweißtes Kontiki nach, kein Erdloch. Das war für dich gedacht, v.a. die nachfolgenden kleinen Löcher zum Grillen.

      Ich hab leider nicht ein so großes Gelände, um solche Maulwurfsarbeiten machen zu können.
    • Hm, ich hab mir deinen Kompostierablauf noch mal detaillierter angeguckt und überlegt, ob und wie ich das auch hinkriegen könnte.

      du hast ja offensichtlich Pferdemist mit würmern zur Verfügung, also einen ordentlichen Misthaufen.

      Ich hab nur Mist, ohne Würmer. Vielleicht sollte ich da mit den würmern ansetzen, statt mit der wurmkiste. Ich hol den Mist immer mal wieder aus dem nachbarort, er ist ganz frisch. Man müßte den auf einen Haufen neben die Kompostanlage setzen, dann kämen schon würmer rüber. Und dann könnte ich den fertigen Küchenbokashi mit dem würmermist vermischen, bzw. schichtweise aufsetzen und ggf. die Pflanzenkohle dazu und abdecken.

      das bedeutet aber auch noch eine weitere ausweitung meiner Kompostecke. ich hab z.Zt. 2 Riesenhaufen sitzen, da müßte der Minimisthaufen auch noch nebendran seinen Platz kriegen. Und eine Fläche zum Mischen bräuchte ich dann auch noch. Denk, denk....
      Wie groß ist denn deine Kompostierfläche, bzw. wie hast du sie eingeteilt?
    • @Bärmat eine feuchtigkeitsspeichernde Holzkiste, die in der Mitte mit einem heraus ziehbaren Brett geteilt ist. Wenn die Würmer in der einen Hälfte ihren Job getan haben, das Brett hoch ziehen und in der anderen Hälfte weiter machen. Im Sommer in den Schatten und im Winter in die Wärme, bzw. Würmer ins Freie entlassen und im nächsten Jahr weiter machen.

      @katzenmausgarten mein Komposthaufen hat 2m x 2m, der Misthaufen liegt direkt am Gartenzaun, dorthin kippt mir GG 2 Riesenschaufeln voll mit den Worten: "das muss für Heuer reichen". Meine Gärten sind leider sehr verschachtelt, deshalb muss ich für das Kompostieren mit einer Minifläche auskommen. Zwei zusammen gebundene Estrichmatten dienen noch als Zwischenlager für sommerliche Überschüsse.
      Ich würde mein Kompostsystem als Rotation im Uhrzeigersinn beschreiben, der reife Bokashikompost wird ausgebuddelt, in das dabei entstandene Loch kommt die nächste reife Ladung und ich ziehe einfach 50cm weiter und so grabe ich mich über den Sommer immer im Kreis durch meinen Komposthaufen.
      Das Ganze hat auch noch den Vorteil, dass ich so gut wie keine Mäuse in meinem Haufen habe, weil die ständig gestört werden, dafür sehr viele Würmer, Asseln....
      Die ersten beiden Bokashijahre habe ich den Eimerinhalt immer gleich ins Beet vergraben und dabei wie ein Luchs auf Rattenspuren geachtet und nach dem sich keine gezeigt haben, habe ich letztes Jahr im Herbst einen riesigen Haufen auf eben diesen 2x2 Metern aufgeschlichtet, immer wieder gut verdichtet und eine neue Lage oben drauf, irgendwann war ich bei 1,50cm verdichtetem Kompost, natürlich wurde jede Lage mit einer Kanne voll verdünnter Ema`s gegossen.
      Das musst Du Dir ungefähr so vorstellen
      1.Pflanzenabfälle
      2. Pferdemist
      3.Pflanzenkohle
      4. Erde
      das Ganze war dann ca. 50cm hoch, wurde dann verdichtet und mit EMA Lösung gewässert und das Ganz wieder von vorne bis etwa November, dann hat der Haufen eine letzte dicke Schicht Grünzeug bekommen als Isolation, natürlich kann man den Kompost auch mit Folie luftdicht abschließen, aber das war mir zu riskant.
    • Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du erst deine Bokashis in den kleineren Portionen im Kreis herum eingegraben und bist im letzten Jahr zu der Methode des großen Komposthaufens mit der Schichtung übergegangen. Die erscheint mir auch für meine Mengen an Material sinnvoller. ich muss mal schauen, in welcher form ich das hier realisieren kann.

      Vielen Dank jedenfalls für die Beschreibungen!

      Und wenn sich was tut mit so einem Kon Tiki, melde ich mich.
    • Fast richtig, die ersten Bokashieinhalte habe ich kreuz und quer über meinen Garten Nr.2 am Haus vergraben, dort ist der Boden bes. misserabel.

      Nachdem ich mich von der "nicht Nager anlockenden" dafür gut düngenden Wirkung überzeugt habe, bin ich dazu übergegangen den Bokashi in meinem Gemüsegarten, in den Kompost zu vergraben. Da dies auch sehr gut funktioniert hat, habe ich letztes Jahr im Herbst diesen riesigen verdichteten Haufen aufgeschichtet und war von dem Ergebnis im Frühling sehr begeistert.
      In die freien Stellen die beim Ernten der reifen Komposterde entstanden sind, habe ich den wieder angefallenen Bokashi versenket, eigentlich aus Platznot und war selbst ganz platt nachdem ich festgestellt hatte, dass alles bei warmen Temperaturen innerhalb kürzester Zeit vererdet ist.Jetzt habe ich das "Problem", dass es in dem Komposthaufen vor Würmern, Asseln....nur so wimmelt, verdichten geht nicht mehr, deshalb vergrabe ich nur noch den Bokashi im Kompost und wenn dass nicht mehr geht wieder direkt in die Beete, aber nur über den Winter.

      Hoffentlich konnte ich etwas Klarheit reinbringen, aber ich habe 3 Gärten mit unterschiedlichen Bodenqualitäten und bin ständig am experimentieren um diese zu verbessern.