Sonnenblumen : Fertilität/ Umzüchtungen/ Samenbildung/Pollen/Nektar ... Händler

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    • myotis schrieb:

      Den Wurzelballen hab ich nicht herraus bekommen.
      da gab es doch irgendwo schon den Tipp, sich im Herbst gar nicht darum zu bemühen. Nach dem Winter, bzw. durch den Frost soll es im Frühjahr ganz einfach sein.

      Selber habe ich da noch keine Erfahrung, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das schon viel leichter geht. Die Wurzeln sterben ja jetzt auch ab und bis zum Frühjahr werden die feinen Wurzeln schon zum Teil zersetzt sein, somit ist der Wurzelballen dann viel kleiner und hat auch nicht mehr so viel "Kontaktfläche" zum Boden.


      Ansonsten kann ich nur sagen 'Respekt' das ist ja schon ein regelrechter Sonnenblumenbaum. Der 'Stamm' sieht wirklich aus, wie bei einem schon viele Jahre alten Baum.
      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
      Bauernweisheit
    • Orlaya schrieb:

      myotis schrieb:

      Den Wurzelballen hab ich nicht herraus bekommen.
      da gab es doch irgendwo schon den Tipp, sich im Herbst gar nicht darum zu bemühen. Nach dem Winter, bzw. durch den Frost soll es im Frühjahr ganz einfach sein.
      Ist eh nur für 6 Monate gemietet dan geht der Pflug drüber im März gibt es Pferdemist nach der Egge Wird gepflanst und gesäät und dan miet ich mir einen Neuen Streifen.
    • Exxotica schrieb:

      Habe einen rausgezogen, er war gefüllt
      Hättest du was anderes erwartet :zopfie_floet - du hattest ja die 'Atlanta' und die soll ja eben eine der wenigen guten Sonnenblumensorten sein. Wobei ich mir da ja nicht so sicher bin, also mit den 'wenigen', bei der 'Atlanta' hatte ich ja nie Zweifel, dass das eine gute Sonnenblumensorte ist. Ich denke aber es gibt wesentlich mehr insektenfreundliche Sonnenblumensorten. Deshalb habe ich mich ja an eben diesen ganz normalen Baumarktsorten versucht.

      Das Ergebnis ist, tja wie soll ich das sagen? Muss da nächstes Jahr weiter machen.
      Warum? Nicht weil die Sonnenblumen keinen Insektenbesuch gehabt hätten oder weil ich leere Kerne hätte. Nee, ich habe bei all meinen Sonnenblumen auch schon einzelne Kerne rausgepult, geöffnet und verspeist. Es war immer ein leckerer Samen drin. Wobei ich bei meinen Sonnenblumen etwas irritiert bin, weil ich bis auf eine nur welche mit weißen Kernen habe :zopfie_achselzuck . Das hätten doch verschiedene Sorten sein sollen. Naja, in der 'Riesenblütigen Mischung' war wie der Name schon sagt alles Mögliche drin. So ein bissle habe ich den Eindruck, dass nur die 'hohe Riesen' den Schnecken nicht so gut geschmeckt haben und deshalb nur diese überlebt haben.

      Wie gesagt, ich werde nächstes Jahr weiterprobieren, muss mich vielleicht auf weniger Sorten beschränken und dann aber gut auf die Kleinen aufpassen.
      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
      Bauernweisheit
    • Heute gesehen :zopfie_grinszahn (und nicht bei mir):


      Und dann hatte ich die Tage eine Hochleistungs-Sonnenblume (pollenfrei bis arm), mit großen Kernen und auch Samen :zopfie_achselzuck :


      "Pizza-Sonnenblume" :kichergirl

      Orlaya schrieb:

      Ich denke aber es gibt wesentlich mehr insektenfreundliche Sonnenblumensorten
      Ist vielleicht dann doch die Frage, wie viel die Bienen bei den einzelnen Sorten "ernten" können :zopfie_achselzuck ?
      Viele Grüße
      Iris :kaktusdaniel
    • Also die Pizza-Sonnenblume gefällt mir ausgesprochen gut. Ich finde es immer so faszinierend welch hübschen Muster die Natur hervorbringt.


      Iris67 schrieb:

      Und dann hatte ich die Tage eine Hochleistungs-Sonnenblume (pollenfrei bis arm)
      ich dachte das Problem von den Hochleistungs-Sonnenblumen (also die für die Ölgewinnung) ist das geringe Nektarangebot und nicht der fehlende Pollen :zopfie_kopfkratz . Die pollenfreien Züchtungen sind doch eher für die Floristen, damit die Blumensträuße keine Flecken auf der Sonntagstischdecke hinterlassen - oder bring' ich da jetzt wieder alles durcheinander :zopfie_achselzuck
      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
      Bauernweisheit
    • Orlaya schrieb:

      ich dachte das Problem von den Hochleistungs-Sonnenblumen (also die für die Ölgewinnung) ist das geringe Nektarangebot und nicht der fehlende Pollen
      Ich kann es Dir nicht sagen. Aber es gibt ja oft Varianten, wenn auf eins (hier z.B. Öl) gezüchtet wird, etwas anderes dadurch weg fällt (könnte z.B. der Pollen und oder Nektar sein) :zopfie_achselzuck . Auf jeden Fall war es eine Öl-Sonnenblume und die Blüten die auf dem Tisch standen, rieselten garnicht :zopfie_nein .

      Exxotica schrieb:

      Das ist also eine Sorte für Speisekerne oder?
      Zur Ölgewinnung :zopfie_ja
      Viele Grüße
      Iris :kaktusdaniel
    • Exxotica schrieb:

      Das Wetter meint es nochmal so richtig gut, jetzt bin ich guter Dinge das sie noch schön ausreifen kann.
      Klasse. Das sieht doch ganz hervorragend aus! Pass dann später auf, dass die Blüte nicht schimmelt. Am besten lässt du sie am Stamm und schön von allein trocknen. Und immermal an der Rückseite der Blüte auf Schimmel prüfen.

      Und dann: an Freunde und Bekannte weiterverteilen. Ich stimme Orlaya voll und ganz zu: es gibt mit Sicherheit viele gute Sorten. Aber eben auch viel Mist (in Sachen Insektenfreundlichkeit). Daher könnte man durch Weitergabe im Freundeskreis, Tauschgarten usw. eine "Marke" Atlanta aufbauen: eine Sonnenblume, von der man weiß, dass sie gut ist. Auf diese Sorte wäre dann halt "Verlass im Garten".

      Versteht Ihr, wie ich das meine?
      Hier geht's zu meinem Balkongartenreich: Stefans Balkongartenreich

      Und hier zu meinem Angeboten im Tauschgarten: tauschgarten.de/user.php?id=5763
    • Orlaya schrieb:

      oder bring' ich da jetzt wieder alles durcheinander
      Ich war mir da auch noch nicht so ganz sicher. Bringe es wohl noch immer durcheinander. Oder diese Blume eignet sich geschmacklich nicht als Speisetyp oder gar für beides. Denn ansonsten hat sie zunächst was eine Speisesonnenblume ausmacht: Große attraktive Kerne. Ich hätte gedacht das die großen Kerne besonders zum Direktverzehr genutzt würden (Speisetyp). Der Öltyp hätte angeblich mehr Einzelblüten(bis zu 10.000, wer zählt freiwilig :kichergirl ), kleinere Kerne, aber insgesamt den höchsten Ölgehalt (Masse statt Klasse Prinzip, das Öl wird ja auch teils verfeuert und kommt wohl neben Raps auch als Biodiesel zum Einsatz). Dann habe ich noch irgendwo gelesen das für Biodiesdel der Blumenkopf als ganzes ausgepresst wird...?

      @Iris67 Wie heißt die Sorte denn und wie schmecken die Kerne?


      Stefonator schrieb:

      Daher könnte man durch Weitergabe im Freundeskreis, Tauschgarten usw. eine "Marke" Atlanta aufbauen:
      Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber wir sollten trotzdem noch nach anderen Alternativen Ausschau halten. Eine zu starke Verbreitung könnte andere, auch z.B. einfach nur unbekannte Sorten verdrängen. Ich bin mir sicher das es da bestimmt noch mehr gute "Allrounder" geben muss :zopfie_ja

      Um das dann abzurunden wäre es auch gut Samenmischungen aus mehreren geeigneten Sorten zu erstellen. Damit bewirkt man vor allem eine Bereicherung der genetischen Vielfalt. Es würden automatisch viele neue Varianten entstehen, mit einer guten Wahrscheinlichkeit dabei auch die gewünschten Eigenschaften zu fördern :zopfie_ja Das entscheiden dann nicht zuletzt auch die Bienen selbst mit, denn die werden schon wissen was für sie besonders attraktiv ist und was eher nicht - und damit entstünde auch wieder sowas wie natürliche Selektion.
    • Exxotica schrieb:

      Um das dann abzurunden wäre es auch gut Samenmischungen aus mehreren geeigneten Sorten zu erstellen. Damit bewirkt man vor allem eine Bereicherung der genetischen Vielfalt. Es würden automatisch viele neue Varianten entstehen, mit einer guten Wahrscheinlichkeit dabei auch die gewünschten Eigenschaften zu fördern Das entscheiden dann nicht zuletzt auch die Bienen selbst mit, denn die werden schon wissen was für sie besonders attraktiv ist und was eher nicht - und damit entstünde auch wieder sowas wie natürliche Selektion.
      Sehr gute Idee!

      Alternativ könnte man auch ein paar davon ins Wichtelpaket packen. Dann könnte jede(r) ein paar rausnehmen und sie würden sich auch gut verbreiten...
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      Und hier zu meinem Angeboten im Tauschgarten: tauschgarten.de/user.php?id=5763
    • Ich werde auf jeden Fall auch ein paar in die Landschaft pfeffern. Dazu erstmal irgendwo am Feldrand wo kaum einer vorbeikommt, so dass ich wenigstens 10-20 ganze Köpfe abernten kann. Das müsste dann wiederrum genug Saatgut abwerfen um etwas großzügiger damit zu verfahren. Wenn ich das dann über ein paar Tage und dutzend Kilometer gemütlich beim Mountainbiken verliere könnten schnell ein paar Tausend gesät werden ohne sich groß anzustrengen. Drive 'n' seed! :zopfie_zwink

      Dazu wäre es auch sehr interessant mehrere Sorten zu haben die gleich gemeinsam angesät und vermischt werden.


      Stefonator schrieb:

      Alternativ könnte man auch ein paar davon ins Wichtelpaket packen. Dann könnte jede(r) ein paar rausnehmen und sie würden sich auch gut verbreiten...
      Und immer wieder vermischen indem Ernteanteile von verschiedenen Leuten zurück in die selbe Tüte gemischt werden. Das wäre doch auch mal ein spannendes Kreuzungsexperiment. Mich würe ja schon sehr interessieren was dabei nach sagen wir mal 10 Runden rauskommen würde. Das wäre vielleicht auch interessant um zufällig neue Sorten zu erschaffen die vielleicht bienen und ertragsfreundlich zugleich sind. Und wenn ich den Sonnenblumenbaum von myotis ansehe denke ich da ist noch viel drin. Was auch immer das Bäumchen für eine Sorte ist, groß bekannt scheint es nicht zu sein. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl das Ding könnte für Bienen nicht ganz uninteressant sein. Es sind immerhin gut 50 kleine Blütenköpfe und das könnte schnell mehr liefern als eine große. Und wenn man die mal zwischen Atlanta oder andere stellt und sich dieses "Pluralgen" weitervererben würde ... :saint: