Gartengestaltung für das Alter

    • Gartengestaltung für das Alter

      Huhu,

      @tine hat da so eine Bemerkung fallen lassen, die mich zur Zeit immer wieder beschäftigt

      tine schrieb:

      Im Alter wird es doch müsam alles zu bewirtschaften. Sehe es bei meiner Gartennachbarin, da wurde das Blumenbeet verkleinert und es fällt schwer sich dann von einigen Dingen zu trennen.
      und da mir das Thema am Herzen liegt, möchte ich nicht, dass die Beiträge irgendwo untergehen.
      Was hat denn deine Gartennachbarin aus dem Blumenbeet gemacht? Oder vielleicht sollte ich erst mal fragen, was stand denn in dem Blumenbeet?

      Meine Eltern sind bzw. stehen unmittelbar vor ihrem achtzigsten Lebensjahr und da ist das ein echtes Thema geworden. Hab' ja auch schon mal kurz erwähnt, dass ich im Frühsommer bei meinen Eltern ein paar Stauden gepflanzt habe, auch da ging es darum, dass der Garten 'bewältigbar' bleibt. Meine Eltern haben ein eher großes Grundstück, sind so 750 oder gar 800 m². Wie immer hier auf der Schwäbischen Alb ist es natürlich alles andere als eben. Im Frühjahr haben wir einiges an Fläche unter den Sträuchern und Bäumen mit schatten-/ halbschattenverträglichen Stauden bepflanzt, viele Hostas, Geranium, Kaukasusvergissmeinnicht, ... Bisher waren auf dieser Fläche unzählige Anemonen (die Anemona blanda), Primeln und vorallem kleine Zwiebelpflänzchen (Scilla, Muscari). Im Frühling war das immer ein wunderschönes Blütenmeer, im Sommer, wenn die Bäume und Sträucher ausgetrieben hatten, zogen aber diese Pflanzen ein und hinterliesen 'nackte' Erde, die dann natürlich mit jeder Menge Spontanvegetation besiedelt wurde und so recht pflegeintensiv war. Mit den großen Inseln aus pflegeleichten Stauden hoffen wir, dass die Arbeit (an dieser Ecke) machbar bleibt.

      Jetzt geht es in einem nächsten Schritt um einen Teil des Rasens und zwar um die relativ steile Böschung. Für meinen Vater wird es immer anstrengender den Rasenmäher dort raufzuschieben. Deshalb will er den Rasen Stück für Stück reduzieren und dann kommt dort vermutlich Geranium macrorrhizum hin.

      Was macht ihr im Hinblick auf das Alter in euren Gärten bzw. was bekommt ihr so aus der Nachbarschaft oder aus der Verwandschaft mit?

      Lieben Gruß
      Orlaya
      Lieber Gruß
      Orlaya

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      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
      Bauernweisheit
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      Im Garten der Zeit wächst
      die Blume des Trostes.


    • Ein sehr interessantes Thema, besonders für uns die schon etwas älter sind.
      Hinhocken kann man sich nicht mehr (Hüfte oder Knie kaputt). Nur noch auf den Knien Gartenpflege. Man sucht ständig sein Kniekissen. Alles muss vorher in Reichweite gelegt werden. Das war auch der Grund das wir viel mit Trockenmauern und Weidengeflechte arbeiten. Hochbeete werden im nächsten Frühjahr in unseren kleinen Garten einziehen. Aber es macht immer noch viel Freude täglich im Garten zu sein.
      Ein Nachbar bei uns muss auch immer noch Rasen pflegen. Auch ein Grund eine Wiese anzulegen. :D
      Geht auch nicht mehr so richtig :pflanzgaertner Aber das haben wir uns noch gebaut :smilie_fischteich
    • wir haben keine hohen Bäume mehr. 2 Hochbeete. Rasen mähen dauert ca. 40 Minuten wenn ich alles mähe, allerdings mit Accumäher.
      GG "liegt" noch auf den Knien, längst nicht mehr so lange wie früher.
      30 m Feuerdornhecke machen wir gemeinsam, ich schneide ... er Feger.

      Bei größeren Schneidaktionen bin ich der/am "Schredder".

      Meine Kübelpflanzen räume ich allein rein und raus
      LG Heike
    • Orlaya schrieb:

      Was hat denn deine Gartennachbarin aus dem Blumenbeet gemacht? Oder vielleicht sollte ich erst mal fragen, was stand denn in dem Blumenbeet?

      Ihr Garten ist 570 qm groß. Da Kleingartenverein ein Mussanbau vom 190 qm. Sie hat eine große Wiese und viele Bäume. Diese wachsen eher schlecht, von einer Ernte ganz zu schweigen. Aber dies wäre ein anderes Thema. Hinzu kommt noch ein Gemüsebeet.
      In dem Blumenbeet waren viele Stauden und Rosen, auch einjährige Blümchen. Wie groß es war kann ich nicht sagen. Jedenfalls hat sie die Kräuter auf eine Stelle des Blumenbeetes (auf der Hausseite nach Osten) verlegt. War auf meinen Mist gewachsen und da sind sie fix gewesen. :zopfie_grinszahn So konnte das Gemüsebeet verkleinert werden.
      Die Stauden wurden verkleinert und umgesetzt. Sind aber noch nicht an den endgültig Stellen. Da ist jede Woche was verändert. Die Rosen kamen weg.
      Es ist schwer wenn man sich dann von liebgewonnen Pflanzen trennen muss.

      Meine Gartennachbarin macht sich die Mühe z.Bsp. die Tulpen farblich zusammen zusetzen. Und zwischen den Pflanzen ist immer noch Erde zu sehen sehen. Jede steht quasi für sich. Auf meinen Blumenbeet geht es ineinander über.
      Im Alter geht alles langsamer, hinzu kommen die Schmerzen oder gesundheitliche Probleme. Diesmal ist ein unerkannter Bruch an der Schulter.

      Das Thema ist nicht nur für Ältere interessant, sondern auch für Rückenkranke.
      Kniekissen ist Pflicht. Die Unkrauteimer werden bei mir so hingestellt, dass man gleich Rückenübungen einplant.
      Wichtig für mich ist der Wechsel zwischen den Tätigkeiten: Unkraut jeden, fotografieren oder zwatschen gehen, einfach hinsetzen.
      Liebe Grüße Kerstin

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      Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.
      ~ Karl Foerster ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tine ()

    • Sassenach schrieb:

      das stimmt - da hab ich mir auch schon Gedanken drüber gemacht .... mit ein Grund warum ich den Gemüsegarten recht klein halten will ... dennoch soll noch ein Stück Wiese raus .... aber dann so Angelegt das es Pflegeleicht ist .... mit Folie und Rindenmulch abgedeckt .... ähnlich wie bei den Hecken unten .... noch kann ich das ja alles gut machen (wobei ich auch schon die Knochen merke - vor allem wenn ich zuviel gemacht hab) Das Hochbeet ist auch eine Vorsorge für das Alter ..... Und wenn gar nix mehr geht, dann wird es halt Wildwuchs und fertig tauschgartenforum.de/wcf/images/smilies/zopfie_ja.gif ich seh das entspannt.

      Nur vor dem Haus will ich noch den Rest mit Steinchen machen damit das einfach immer Sauber ist ..... auch wenn man das Unkraut immer wieder rauszuppeln muss, das sich dann doch da einnistet ..... aber da gibt es ja - im schlimmsten Fall - noch Essigessenz ....
      Ich hole Dich mal rüber, hier passt es besser rein und wir können weiter drüber reden (schreiben).
      Danke @Orlaya für die Eröffnung des Themas.

      Sassenach, mir wurde gesagt Rindenmulch ist nicht für jede Pflanze geeignet. Und ob die Folie Jahre hält? Ich denke nur an die Nacharbeit, wenn die Folie kaputt geht. Vielleicht kommt der Pessimist in mir da durch. :zopfie_verlegen

      Unsere Hochbeete empfinde ich für meinen kaputten Rücken nicht passend. Ist wahrscheinlich die falsche Höhe.

      Bei Dir geht es, wenn Du das Grundstück nicht mehr ganz so in Schuss hälst. Obwohl überwachsende Hecken in den öffentlichen Bereich nicht schön sind und es auch Ärger geben kann.
      Beim Kleingartenverein sieht es schon anders aus, da sollte man oder muss man. :zopfie_studier Mit unserem haben wir Glück, die sind nicht ganz so streng. Wurde alles Jahre lang vernachlässigt. :zopfie_grinszahn
      Wegen den Mussanbau gibt es auch Tricks. Entweder Kürbisse auf das Gemüsebeet, oder Kartoffeln und diese dann nicht alle ernten. Man muss nur wissen wie man das "Muss" umgehen kann. :zopfie_zwinkgrins
      Ich sehe gerade am Garten hinter mir wie schnell die Natur ist. Meine liebe Gartennachbarin hinter mir, ist seid Wochen nicht draußen gewesen. Der Mann ist mehr oder weniger pflegebedürftig. Pflegt halt seine Krankenheiten zu sehr. :zopfie_traurigja
      Der wilde Wein von der Hausseite nimmt nun die Dachrinne in Beschlag, müssen wir mal kürzen. Die Brombeere zerstört das hintere Blumenbeet, das Immergrün das seitliche. Die Sträucher sind übergroß und gehören geschnitten. Wenn man sie zu spät schneidet, wachsen sie auch nicht mehr schön.
      Liebe Grüße Kerstin

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      ~ Karl Foerster ~
    • tine schrieb:

      Und ob die Folie Jahre hält?
      Man nimmt da so ein spezielles Unkraut-Vlies drunter - auch unter Wege oder Steine, das hält auf jeden Fall länger als du lebst :zopfie_ja
      Wasser und Luft gehen da natürlich durch, durch Folie ja nicht :zopfie_nein

      tine schrieb:

      Unsere Hochbeete empfinde ich für meinen kaputten Rücken nicht passend. Ist wahrscheinlich die falsche Höhe.
      Meine sind 80 cm - ist eine super Höhe :zopfie_ja - muss man sich noch nicht mal zum Knipsen bücken :kichergirl

      tine schrieb:

      Beim Kleingartenverein sieht es schon anders aus
      Das stimmt allerdings, deshalb mussten meine Eltern ihren Garten auch damals abgeben - ich war ja nicht mal in der Nähe :zopfie_noe

      Bei meiner Nachbarin kommt zu den Bückschwierigkeiten und so auch noch das schwindende Augenlicht dazu - die sieht nicht mehr was sie da raus reißt, also lässt sie es im Zweifel stehen.
      Auch beim Schneiden der Sträucher hat sie große Probleme tote von lebenden Ästen zu unterscheiden, da helfe ich ihr dann.
      Aber ohne einen Gärtner bzw. einen Helfer, der mind. zwei Mal im Jahr da durch geht, geht es nicht mehr :zopfie_noe
      LG Rena :tiersmilie02
    • tine schrieb:

      mir wurde gesagt Rindenmulch ist nicht für jede Pflanze geeignet. Und ob die Folie Jahre hält? Ich denke nur an die Nacharbeit, wenn die Folie kaputt geht.
      Also - die Folie ist was stabiles - ein Gewebe aus stabilen Kunststoffstreifen, es lässt Wasser und Luft durch, hält aber das Unkraut fern. Lediglich so ein paar neugierige Krokuse und Hyazinten drücken sich dann und wann mal durch. Diese Folie kommt auf die von Wiese befreite Erde. Und auf die Folie kommt dann der Rindenmulch (damit man die Folie nicht sieht). Von Vlies halte ich nichts, da kommt das Unkraut gleich wieder durch und wenn man es rauspuzzelt geht das Vlies kaputt. Das kann bei meiner Folie nicht passieren. Ich hab sie sogar unter den Splitt-Steinchen liegen und das geht super. Das einzige Unkraut dass darin kommt stammt von den Samen die da gelandet sind. Selbst wenn die Folie in einigen Jahren kaputt geht, dann kann man das betroffene Stück ja austauschen - Steinchen wegschubsten, defekte Stelle ausschneiden mit der Schere, neues Stück Folie reinlegen - am besten überlappend und die Steinchen wieder draufschubsen - fertig. Selbst das nachträgliche setzten von Pflanzen geht so ganz einfach und problemlos.

      Ob der Rindenmulch nun für alle Pflanzen geeigent ist oder nicht ist mir - ganz ehrlich - egal!!! In der freien Natur bildet sich auch Mulch wo er will und nimmt auch keine Rücksicht auf die Pflanzen die da wachsen. Ausserdem hab ich inzwischen schon gelernt, dass viele Pflanzen wesentlich robuster sind in solchen Dingen als man ihnen nachsagt.


      tine schrieb:

      Obwohl überwachsende Hecken in den öffentlichen Bereich nicht schön sind und es auch Ärger geben kann.
      Meine Hecken stehen 1 Meter von der Grundstücksgrenze zum Nachbarn weg - und werden nicht höher als 1m irgendwas. Und sind auch problemlos zurückschneidbar. In "öffentliches Gelände" kommt da nix. Und wenn der Nachbar meckert, dann hör ich nicht hin und mach auf taub (was ja mit zunehmendem Alter kein Problem sein dürfte) :zopfie_grinszahn davon mal abgesehen verbaut der uns jedes Jahr aufs neue die Aussicht mit seinem Holz das er da zum trocknen aufstapelt. Und sein Apfelbaum (den er dieses Jahr im Frühling mal geschnitten hat) schmeißt seine Äpfel auch immer in meine Blumenrabatte ..... also soll der mir nicht komisch kommen sonst muss ich mal lachen :zopfie_aetsch


      tine schrieb:

      Ich hole Dich mal rüber, hier passt es besser rein und wir können weiter drüber reden (schreiben).
      Danke übrigens dafür *hab ich fast vergessen - oh mann ich werd alt*


      Mal so ne Idee für die älteren Nachbarn: sprecht sie doch mal darauf an ob Sie Ihren Garten nicht einer jungen Familie überlassen wollen??? Ich könnte mir vorstellen dass es da Interessenten geben würde. Und die wären bestimmt froh 1.) nen Garten bewirtschaften zu dürfen, 2.) die vielen Infos und Hilfen der "Älternen Generation" abzugreifen, und mit etwas Glück darf die ältere Generation auch noch Babysitten :zopfie_ja .... der einzige Nachteil ist halt, dass die alt Eingesessenen nicht mehr das Komando haben werden - aber vllt. kann man sich da ja arangieren???

      Also für mich wäre das eine Option wenn ich mal Alt bin und nicht mehr so kann wie ich will .....
      Ein PRO-blem ist für Dich, denn wenn es gegen Dich wäre hieße es ja CONTRA-blem. :zopfie_grinszahn


      Sasse hat nen Blog
    • Sassenach schrieb:

      Mal so ne Idee für die älteren Nachbarn: sprecht sie doch mal darauf an ob Sie Ihren Garten nicht einer jungen Familie überlassen wollen???
      Wie gesagt, wir sind in einer Kleingartensparte. Da wird der Nachfolger ebenfalls vom Vorstand "geprüft". Ob die Pacht etc. bezahlt werden kann.
      So einfach ist das nicht mit dem Abgeben. Besonders an junge Familien, welche meist kein Geld haben.
      Also unser Garten wurde vor 7 Jahren auf fast ca. 9000 Euro geschätzt. Meine Schwiegermutter wollte ca. 4000 Euro haben.
      Interessenten kamen, aber keiner sagte zu. Dann haben wir ja den Garten übernommen.
      Auch andere Gärten, welche bei uns sind, es wurden in der gleichen Preishöhe geschätzt. Weg gingen manche dann für 500 Euro, weil es lange nicht bewirtschaftet wurde und dementsprechend aussah.
      Aber würdest Du alles verschenken wollen? Die Geräte darin kosten auch Geld. Den ideellen Wert lassen wir mal raus.

      Meine Sandkastenfreundin hatte ihren Garten in Dresden einer jungen Familie verkauft, und sich auf Ratenzahlung eingelassen. Sagte auch "Sonst haben sie ja nie eine Chance.". Finde ich richtig gut. :zopfie_daumen
      Mal schauen was bei uns kommt in 40 Jahren. Vielleicht gibt es die Sparte dann schon gar nicht mehr. :zopfie_augenroll


      Wir haben die Nachbarin schon angesprochen. Mal schauen was kommt. Vielleicht hofft sie, das der Mann wieder mit rauskommt.
      Es ist schwer los zulassen, wenn man in den Gärten alles aufgebaut hat. Jeden Stein zweimal umgedreht hat.
      Man kann ja bei uns gut wohnen. Aber jetzt wird erstmal geschaut, was Neues herauskommt wenn ihre Mann in der Uniklinik war. :zopfie_traurig
      Liebe Grüße Kerstin

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      ~ Karl Foerster ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tine ()

    • Sassenach schrieb:

      da kommt das Unkraut gleich wieder durch
      :zopfie_nein

      Sassenach schrieb:

      wenn man es rauspuzzelt geht das Vlies kaputt
      :zopfie_nein meins nicht - das ist richtig festes Gewebe aus Kunstfaser, heißt aber Unkrautvlies - ich habe das um das Gartenhaus und unter den Wegen liegen. Wenn da was wächst, dann hat es sich ausgesät, geht aber ganz leicht raus, da die Wurzeln da nicht durch kommen :zopfie_ja

      tine schrieb:

      Rindenmulch ist nicht für jede Pflanze geeignet
      Gerade für Stauden die im Winter einziehen, ist Rindenmulch nicht so gut, denn die müssen sich ja, wie das Unkraut welches sie unterdrücken sollen, da durch quälen - auf die Dauer bekommt ihnen das entweder nicht so gut oder die Schicht ist so dünn, dass das Unkraut da auch ganz locker durch kommt. Rindenmulch ist für Gehölzpflanzungen gut, schützt den Boden und der Strauch ist ja schon über dem Mulch :zopfie_ja
      LG Rena :tiersmilie02
    • tine schrieb:

      Also unser Garten wurde vor 7 Jahren auf fast ca. 9000 Euro geschätzt. Meine Schwiegermutter wollte ca. 4000 Euro haben.
      Interessenten kamen, aber keiner sagte zu. Dann haben wir ja den Garten übernommen.
      eine stolze Summe :zopfie_skeptisch ganz ehrlich - nur für nen Garten würde ich das auch nicht zahlen wollen. Ich hab auch eher an die Eigentümer-Gärten gedacht. Jemand anderes kümmert sich uns man selbst guggt nur noch. Das es in Schrebergärtenanlagen oder Vereinen anders geregelt ist ist mir klar. Der Vorstand hat da ja das Sagen - trotzdem würde ich da mal nachfragen. Angenommen Frau Nachbarin (schon was älter) will den Garten gar nicht komplett aufgeben schafft aber die Arbeit nicht, dann könnte man doch einer jungen Familie das Angebot machen sie zahlt einen Teilbetrag davon und hilft für den Rest vom Betrag ..... und irgendwann - wer weiß- dann können die den Garten vllt. komplett übernehmen. So haben die Jungen Leute zeit das ganze zu lernen, der Vorstand lernt die Leute kennen und jedem ist irgendwie geholfen ????


      tine schrieb:

      eine Sandkastenfreundin hatte ihren Garten in Dresden einer jungen Familie verkauft, und sich auf Ratenzahlung eingelassen. Sagte auch "Sonst haben sie ja nie eine Chance.". Finde ich richtig gut.
      Das is doch mal ne Idee - kleine Monatsbeträge, Vertrag, der Garten wird geregelt - TOP :zopfie_doppeldaumen


      zitze schrieb:

      das ist richtig festes Gewebe aus Kunstfaser, heißt aber Unkrautvlies
      dann hast Du aber Glück gehabt, das Zeugs das Du bei uns als "Unkrautvlies" bekommst ist ne dünne Geschichte ..... sieht eher aus wie gepresste Watte .... meine Freundin hatte das und hat ein Jahr später beim Unkraut zupfeln die ganze Schei..... wieder mit rausgezupft .... war die am schennen - wusste gar nicht das sie sooooo böse Wörter kennt :zopfie_skeptisch


      zitze schrieb:

      erade für Stauden die im Winter einziehen, ist Rindenmulch nicht so gut, denn die müssen sich ja, wie das Unkraut welches sie unterdrücken sollen, da durch quälen
      Bei den Stauden nehm ich das ja auch nicht :zopfie_nein nur bei den Hecken, rund ums Hochbeet und da wo der Sommerflieder hin soll kommt was rundrum ..... die Stauden dürfen so rumstehen .... sollen sie doch guggen wie sie klar kommen :zopfie_glubsch
      Ein PRO-blem ist für Dich, denn wenn es gegen Dich wäre hieße es ja CONTRA-blem. :zopfie_grinszahn


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    • Sassenach schrieb:

      Jemand anderes kümmert sich uns man selbst guggt nur noch.
      Also quasi unter verpachten. Gibt es schon und bei manchen nur Ärger damit.
      Von der Sufffahrt des Einen mal zu schweigen. Da kam das erstmal raus. :zopfie_augenroll

      Wäre aber auch nicht meins. Die neuen Leute verändern alles und nehmen den Garten dann nicht? Oder machen nicht weiter? Und es sieht halb angefangen und stehen gelassen, schlimmer aus, als Wildwuchs. Dann ist man als Pächter wieder dran.
      Ist ja nicht nur außen, sind ja auch die Innenräume. Da mag nicht jeder den alten Stil. Und wenn ich sehe was von neuen Pächtern verändert wird, steht dann genug Kram draussen.
      Selbst meine Schwiegermutter hätte mit unseren Veränderungen Probleme gehabt. Einmal Garten umgestaltet. :zopfie_zwinkgrins
      Ich hätte den Preis auch nicht zahlen können, geschweige denn bezahlen wollen.

      Die Kleingartenordnung sollte geändert werden. Weniger der Muss im Forderungen stehen, mehr die Erholung.
      Liebe Grüße Kerstin

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      ~ Karl Foerster ~
    • Ist ein echt schwieriges Thema ....


      ... aber mal was anderes - ich hab mal geschaut wie die Folie heißt die ich da immer verarbeite - also entweder bekommt man sie als "Unkraufolie gardiso" oder "Unterbodengewebe" (bei Obi z. Bleistift heißt die so). Bestimmt bekommt man die auch noch unter anderen Namen zu kaufen - aber vom Prinzip her ist sie das ....
      Ein PRO-blem ist für Dich, denn wenn es gegen Dich wäre hieße es ja CONTRA-blem. :zopfie_grinszahn


      Sasse hat nen Blog
    • Orlaya schrieb:

      Was macht ihr im Hinblick auf das Alter
      Sehr gute Frage, die ich bisher immer vor mir her geschoben habe.

      Da ich körperlich und kräftemäßig einigermaßen fit bin, war bislang auch kein aktueller Grund da, mich ernsthaft mit dem Thema zu befassen.

      Aber das kann sich ja auch schnell ändern. Und dann wäre mindestens ein Plan schon mal gut.

      Vielleicht so:

      wo sind meine größten Schwachpunkte, was die Gartenarbeit betrifft? Was muss /kann ich ändern, damit die Arbeit weitergehen kann?(Siehe APOs Kniekissen). Sind Hochbeete tatsächlich eine merkbare Erleichterung bei Rückenproblemen, die wohl viele haben?

      Wie könnte eine Umgestaltung aussehen?

      Den Garten abzugeben wäre für mich sehr schwierig, glaube ich. Da müßte ich in meinen Einstellungen einiges ändern, um mit anderen Leuten, die mit dem Garten vermutlich ganz anders umgehen würden, nicht in Probleme zu kommen. Mein Garten ist halt auch mein erweitertes Wohnzimmer , und in fremden Wohnzimmern mag ich auch nicht unbedingt wohnen.

      Es gibt sicher noch weitere Themen in diesem Bereich. Vielleicht sammeln wir die mal?

      Danke jedenfalls an Orlaya fürs Anschubsen!
    • Im Moment finde ich schon spannend, ab welchem Alter über den "Alters-Garten" nachgedacht wird. Mein Vater geht das jetzt erst kurz vor achtzig an, andere hier sind fast nur halb so alt und machen sich schon Gedanken. Das liegt aber sicherlich in erster Linie an der körperlichen Verfassung. Ich träume ja eher von einem größeren Garten, so ab Renteneintritt hätte ich doch mehr Zeit :zopfie_ja .
      Naja, vermutlich macht ein großer Garten dann nicht mehr lange Spaß ...

      Nein, nein, da muss ich vernünftig sein, wenn ich jetzt mehr Platz möchte, dann sollte ich wohl in erster Linie nach dem Garten bei meinen Eltern schauen.

      Muss mal die Tage Fotos vom Garten meiner Eltern machen, damit ich da besser zeigen kann was schon ganz gut ist und wo wir noch Handlungsbedarf sehen. Unsere Strategie geht ja in die Richtung 'pflegeleicht'. Wobei man ja auch darunter sehr verschiedene Dinge verstehen kann. Bei meinen Eltern geht es jetzt darum, dass man nicht ständig so viel zu tun hat, nicht ständig hinterher sein muss. Für ein oder zwei Großaktionen kann auch mal ein Gärtner beauftragt werden. Dann kann ja ich mal kommen (vier oder fünf Tage in der Saison) und der Rest muss irgendwie gehen - so der Plan.
      Lieber Gruß
      Orlaya

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      Bauernweisheit
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      Im Garten der Zeit wächst
      die Blume des Trostes.


    • katzenmausgarten schrieb:

      Sind Hochbeete tatsächlich eine merkbare Erleichterung bei Rückenproblemen, die wohl viele haben?
      Denke es muss die richtige Höhe sein. Ich habe im Lendenwirbelsäulenbereich einen schweren Bandscheibenvorfall, unsere Hochbeete sind dafür zu niedrig.
      Knieend arbeiten geht da besser.

      Orlaya schrieb:

      Mein Vater geht das jetzt erst kurz vor achtzig an, andere hier sind fast nur halb so alt und machen sich schon Gedanken. Das liegt aber sicherlich in erster Linie an der körperlichen Verfassung.
      Ich sehe ja, wie sehr es schmerzen kann, sich von liebgewonnen Pflanzen zu trennen. Darum überlege ich mir jede Neuanschaffung. Und hier werden immer so schöne Pflanzen gezeigt. :zopfie_verlegen
      Einjährige Pflanzen sind da keine Frage. Aber Stauden, welche dann geteilt werden müssen. Ohje, dafür brauche ich jetzt schon Hilfe. Ich hänge immer auf den Spaten, wie ein Schluck Wasser. :zopfie_zwinkgrins

      Ansonsten wächst jetzt schon ein Teil der Pflanzen dicht ineinander. Das Unkraut muss sich zum Licht kämpfen.

      Orlaya schrieb:

      Muss mal die Tage Fotos vom Garten meiner Eltern machen, damit ich da besser zeigen kann was schon ganz gut ist und wo wir noch Handlungsbedarf sehen.
      Das wäre schön. Dann hat man einen besseren Überblick. Die Veränderungen beim Gartnnachbarn könnte ich nur aufzeichnen, wenn es gewünscht ist?
      Liebe Grüße Kerstin

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      ~ Karl Foerster ~
    • meine eltern haben begonnen, größere bäume und sträucher zu fällen, da mein papa sie alleine beschneidet und er den 1000 qm garten mit seinen vielen schrägen irgendwie überschaubar halten will. er wird nächstes jahr seinen 60. auf kreta- matala feiern. sie sehen zwar beide aus wie 40 und benehmen sich auch so, aber ihre knochen sind es eben nicht mehr. der gedanke macht mich traurig, aber die idee der umgestaltung unterstütze ich vollkommen
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