Hochbeete neu aufsetzen und fehler vermeiden

    • Hallo,
      mal sehen... zur Not mache ich das.

      Hab gerade gesehen, daß vorne bei Schwiegereltern noch jede Menge Magnolienlaub liegt. Ha... meins...

      Und Platanenlaub liegt vorne auch jede Menge. Oder hat das auch wieder Gerbsäure?
      Walnusslaub soll man ja auch nicht nehmen hab ich gelesen.
      Wie siehts denn mit Abfall von Nadelbäumen aus?


      Hallo Robinie,
      hast du zufällig das Kraut und Rüben Heft über die Hochbeete und könntest es entbehren gegen Tickets?

      gruss heike
    • Ich denke der Aufbau der Hochbeete sollte sich auch ein wenig nach der Art der Bepflanzung richten. Wenn man oben eine 20-30 cm Schicht Pflanzerde hat kommen doch nicht alle Pflanzen mit ihrem Wurzelwerk an die Unterlagen heran. Deshalb ist es doch eigentlich in vielen Fällen nur Füllung. Wir haben ganz unten Hecke und Totholz liegen. Dies ist eine Schicht ähnlich der aus dem man eine Benjeshecke aufbaut. Darauf Laub als Schicht die das durchrieseln der Pflanzerde verhindert. Nach der Saison nehmen wir die obere Schicht runter. Die wird dann im Frühjahr wieder neu aufgebracht. Im Winter nutze ich die Hochbeete um Cyclamen-Jungpflanzen auf das Auspflanzen vor zu bereiten. Unten ist ein Igel eingezogen.
      Ein gestylter Garten kommt mir vor wie eine Besserungsanstalt für die Natur
      Wer Schreibfehler findet darf sie behalten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von brockengeist ()

    • Robinie schrieb:

      das Heft habe ich nicht. Kann man sicher finden im Internet

      Ich nehme keine Schicht aus dem Hochbeet sondern packe nach dem Winter Kompost und gute Blumenerde, evt. noch Sand drauf und ziehe es durch.
      Ich brauche die alte Erde um es bei den Cyclamen zu verteilen. Ich zeige mal ein Beet.
      Die Igelöffnung

      Abdeckung gegen starken Regen und Kahlfrost


      Cyclamen Winterquartier
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    • Hallo Brockengeist,
      so hatte ich mir das auch eigentlich vorgestellt. Unten Äste rein, darüber ordentlich Laub (halt auch Eiche) und dann etwas Kompost, evtl. als eigene Schicht und dann Erde mit Sand gemischt rein.
      Deine Kinderstube sieht toll aus. Was machst du denn mit sooooo vielen Alpenveilchen. :zopfie_staun

      Pflanzen will ich wahrscheinlich nur Kräuter. Allerhöchstens wird wohl eine Erdbeere mit rein wandern.

      Ich dachte eigentlich auch, daß das dann keine rolle spielt ob unten Eichenlaub drin ist oder nicht. Also ich hab zwar jetzt beschlossen, so viel wie möglich von dem Platanen- und Magnolienlaub zu nehmen, aber ich denke es wird nicht ganz reichen und den Rest mische ich dann vom Eichenlaub unter.

      Meine Beete sind heute schon zugestellt worden.

      Mal morgen anschauen, ob alles da ist und es nicht zu verbeult angekommen ist. Leider ist mein Männe diese Woche nicht da, wird also erst nächste Woche aufgebaut, dann zeig ich sie euch mal.

      gruss heike
    • Hallo wiggi,
      mit den Ästen ganz unten haben wir gute Erfahrungen gemacht. Man kann unten auch Steine und andere Gegenstände legen denn es geht doch beim Aufbau eines Hochbeetes nur darum nicht so tief zu arbeiten. Allerdings sollte dann eine Trennschicht eingearbeitet werden. Weiteroben im Thread wurde das ja schon ausgeführt. Und nicht immer gebückt oder im knien zu arbeiten ist doch angenehm.

      Zu deiner Frage.
      Bei den Cyclamen sind es die verschiedensten winterharten Arten. Natürlich auch Selektionen davon. Das ist eben die bekannte Sammelkrankheit. Meistens wird getauscht oder andersweitig vergeben. Und Arten die im Garten noch fehlen finden dann auch einen Platz bei uns. Selektionen von C. hederifolium oder C. coum sind sehr vielfältig. Ich kann ja mal einen Link einstellen über einige Blattvariationen von Cyclamen bei uns im Garten.

      Cyclamen Blattvariationen
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    • brockengeist schrieb:

      denn es geht doch beim Aufbau eines Hochbeetes nur darum nicht so tief zu arbeiten.
      Hier möchte ich gerne noch ein paar Zeilen zu schreiben :zopfie_ja Viele Leute setzen ein Hochbeet mit einem hohem Beet gleich, doch das ist einfach nicht richtig. :zopfie_nein

      Ein hohes/erhöhtes Beet ist, wie der Name schon sagt :kichergirl , eben ein Beet welches schlicht höher ist, als der Rest vom Garten :zopfie_glubsch . Dies bietet wunderbare Gestaltungsmöglichkeiten :zopfie_verliebt und kann einem, bei entsprechender Höhe, die Gartenarbeit deutlich erleichtern. :zopfie_daumen Gerade für Menschen die nicht gebückt arbeiten können oder möchten ist das wunderbar oder z.B. auch für Rollstuhlfahrer.


      So ein hohes/erhöhtes Beet kann man sich gut als überdimensionalen "Blumenkasten" vorstellen, bestens geeignet für den Anbau von Kräutern, Blumen oder aber auch als Frühbeet (mit Deckel) oder eben als Winterquartier wie bei @brockengeist :zopfie_daumen ...
      Sprich ein Kontakt zum Erdboden ist dabei nicht wirklich wichtig. Daher kann, wer ein Beet/Kasten hat welcher bis zum Boden geht, auch den unteren Teil, also das Füllmaterial vernachlässigen. Als Füllmaterial und Drainageschicht reichen dann tatsächlich einfach Steine oder große dicke Äste/kleine Stämme, um Volumen zu schaffen und bedeckt dieses dann z.B. mit einer Lochfolie oder einem wasserdurchlässigen dickerem Vlies, um das versacken der oberen Erdschicht zu vermeiden.
      Wer sein hohes Beet auf "Stelzen" baut, benötigt natürlich kein Füllmaterial und braucht einfach nur an Löcher im Boden für den Wasserablauf zu denken, welche man ja ganz wunderbar mit Tonscherben vorm Verstopfen schützen kann. Den freien Raum unter dem Beet kann man dann auch prima als Ablageflächen für Töpfe, Gießkanne oder ähnliches nutzen. :zopfie_zwinkgrins
      Die obere Erdschicht wird dann immer den Bedürfnissen der gewünschten Pflanzen angepasst und wenn sie verbraucht ist, ausgetauscht. :zopfie_ja


      Im Beispiel von @wiggi schrieb sie am Anfang und in ihrer Überschrift davon, dass sie ein Hochbeet aufsetzen möchte, eine Möglichkeit, wie man das gut machen kann habe ich ja am Anfang vom Thread ausführlich beschrieben. Ein deutlicher Unterschied zu einem hohem/erhöhtem Beet besteht darin, dass hier der direkte Kontakt zum darunter liegendem Erdreich, ausdrücklich gewollt ist. So möchte man ja die Kleinstlebewesen und natürlich auch die Regenwürmer in sein Hochbeet "locken". :zopfie_ja

      Ein klassisches Hochbeet ist bestens für den Gemüseanbau geeignet :zopfie_daumen

      Da keine verbrauchte Erde anfällt, wird auch keine Erde dem Hochbeet wieder entnommen. :zopfie_nein Im Gegenteil, im Laufe der Jahre wird das Hochbeet absacken und immer wieder mit entsprechenden Schichten aufgefüllt, womit sich die Zusammensetzung und der Nährstoffgehalt des Bodens immer wieder ändert. So schafft man im ideal Fall, jedes Jahr für das entsprechende Gemüse die besten Vorraussetzungen. Erstes Jahr die Starkzehrer, zweites und ggf. drittes Jahr die Mittelzehrer und dann im dritten oder eben vierten Jahr die Schwachzehrer. Perfekt, wer jetzt ein Jahr Pause nur mit Gründünger einlegt :kichergirl und dann geht es wieder los mit den Starkzehrern...

      So ein klassisches Hochbeet ist ideal für alle Personen, welche gerne Gemüse anbauen möchten, der vorhandene Boden im eigenen Garten sich aber leider nur bedingt dafür eignet/sich schwer bearbeiten lässt oder vielleicht nicht der geeignete Platz dafür vorhanden ist. Und natürlich auch wieder für Alle die nicht gebückt arbeiten wollen oder können.

      Nun, aber wieder zurück zu deinen Beeten @wiggi, ich glaube das ich dich am Anfang einfach falsch verstanden habe -sorry- du möchtest gar keine klassischen Hochbeete, sondern eher hohe Beete, welche sich hübsch in deinem Garten einfügen und wo du leckere Kräuter anbauen kannst. Richtig?
      Dann brauchst du dir wie, oben jetzt ja geschrieben, keine solchen Gedanken um die Füllung deiner Beete machen :zopfie_nein und ihr könnt dann vermutlich auch die Platten drunter lassen... :zopfie_studier
      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • ralui schrieb:

      du möchtest gar keine klassischen Hochbeete, sondern eher hohe Beete, welche sich hübsch in deinem Garten einfügen und wo du leckere Kräuter anbauen kannst. Richtig?
      Da denke ich auch :zopfie_ja
      Ich habe ja auch kein richtiges Hochbeet gebaut, sondern ein hohes Beet bzw. die Mischung aus beiden - denn meins hat unten zwar Bodenkontakt, habe aber keine richtigen Schichten drin, denn ich wollte ja den Aushub vom Gartenhaus weg haben und sinnvoll nutzen.
      Also ist unten der Aushub bzw. die übrig gebliebene Erde vom Gartenhausbau drin, auch etwas grober Strauchschnitt und oben eine humusreiche Schicht aus Kompost, Pflanzerde, Sand und Gartenerde.
      LG Rena :tiersmilie02
    • Hallo Ralui,
      ok, ja so ist das richtig, für Gemüse und so ein richtiges Hochbeetgärtnern hab ich nicht die nötige Ruhe und Geduld und auch nicht die Lust, immer so akurat zwischen Stark- und Schwachzehrern zu unterscheiden. Ich denke wirklich, für mich sind es eher die Kräuter und wie schon gesagt, wozu ich so Lust habe. Vielleicht mal eine Erdbeere dazwischen oder mal ein Versuch mit rote Beete oder dazwischen mal eine Süßkartoffel wegen dem schönen Laub, aber nicht wirklich so ernsthaft als Gemüseanbau.

      Also die Platten drunter werde ich trotzdem wegnehmen, die planen wir jetzt als kleinen Gehweg zwischen dem Hochbeetplatz und dem Weg zum Haus. Da müßten die genau für reichen und schon hab ich auch Rasensoden für die Befüllung. So langsam wird's mit der Planung.

      Gestern sind die Beete gekommen. Au weih, da merkt man wieder mal... Wer billig kauft, kauft teuer...
      Sind wirklich nur hauchdünne Platten. Au weia. Da müssen wir mindestens alle 30cm verstärken. Sonst wird sich das auf jeden Fall nach außen ausbeulen wenn Erde drin ist. Na klasse...

      Brockengeist,
      wow, ich wußte gar nicht, daß es bei den Cyclamen sooooo verschiedene Blättermuster gibt. Sehen ja richtig toll aus. Kann ich gut verstehen, wenn man da ins Sammelfieber verfällt.

      gruss heike
    • wiggi schrieb:

      für Gemüse und so ein richtiges Hochbeetgärtnern hab ich nicht die nötige Ruhe und Geduld und auch nicht die Lust, immer so akurat zwischen Stark- und Schwachzehrern zu unterscheiden.
      Man kann in Hochbeeten natürlich auch Mischkultur betreiben :zopfie_zwinkgrins , alles eine Frage des richtigen Aufbaus :kichergirl

      Aber ich verstehe schon was du meinst :zopfie_ja Das wird schon werden, leg einfach los :zopfie_daumen


      wiggi schrieb:

      Gestern sind die Beete gekommen. Au weih, da merkt man wieder mal... Wer billig kauft, kauft teuer...
      Sind wirklich nur hauchdünne Platten. Au weia. Da müssen wir mindestens alle 30cm verstärken. Sonst wird sich das auf jeden Fall nach außen ausbeulen wenn Erde drin ist. Na klasse...
      So etwas hab ich mir ehrlich gesagt schon gedacht :zopfie_verlegen .
      Ärgerlich, aber Kopf hoch :zopfie_umarm , deinem Mann fällt da bestimmt was Gutes zu ein :zopfie_doppeldaumen .
      Oder einfach zurück schicken? :zopfie_studier
      Über Winter/Frühjahr dann lieber was eigenes, schönes, ganz nach deinen Vorstellungen bauen? Nur so eine Idee :zopfie_zwink
      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • Hallo,
      ja, das muß sich Männe wenn er wiederkommt, erstmal ansehen, sonst schicke ich es wirklich zurück.
      Mal sehen, ob ich ihn nicht doch überredet bekomme, was zu bauen. Aber er ist ja nicht viel zu hause und dann bei sowas auch immer sehr kniggerig.
      Aber jetzt sieht man mal wieder, zu was das führt...

      Werde ihm heute abend mal ein Bild von den Platten schicken.

      gruss heike
    • Hallo,
      so, mein Mann hat sich die Bleche heute angesehen und morgen geht der Karton wieder zurück. Der kriegt schon ne Beule wenn man nur zu scharf drauf schaut… unmöglich...

      Unser Nachbar will seine zwei großen Gitterkomposte loswerden. Die nehmen wir und stellen die auf den Platz, dann werden sie schön mit Holz verkleidet und schon haben wir schöne Hochbeete. :zopfie_glubsch was will man mehr...

      gruss heike
    • wiggi schrieb:

      dann werden sie schön mit Holz verkleidet und schon haben wir schöne Hochbeete. was will man mehr...
      Das ist natürlich auch eine Spitzen Idee...

      Ich denkemal die Alukonstuktion wird sicher durch den Inhalt stabilisiert :zopfie_studier
      Alu is ja nicht billig...das kann nicht sehr massiv sein...
      Bei Swimmingpools ist die Wand ja auch labberig und erst wenn das Wasser drin ist, steht das Ding richtig...
      VG Monika
    • Hallo,
      aber die Komposter sind geschenkt und so spar ich mir das Geld für diese Blechteile schon mal. Mal sehen, vielleicht hat noch ein anderer Nachbar noch Holz liegen, dann kostet mich das ganze gar nix. Auch nicht verkehrt...

      Aber du hast natürlich recht mit dem Swimmingpoolgedanken. Aber trotzdem, nicht für das Geld. Das Teil ist ja jetzt schon so verbeult und voller Kratzer, da ärger ich mich ewig drüber. Kann ja nicht nur Kapuzinerkresse setzen, damit die Wände verdeckt sind, wäre ja langweilig. :zopfie_glubsch

      gruss heike
    • wiggi schrieb:

      Hallo,
      so, mein Mann hat sich die Bleche heute angesehen und morgen geht der Karton wieder zurück. Der kriegt schon ne Beule wenn man nur zu scharf drauf schaut… unmöglich...

      Unser Nachbar will seine zwei großen Gitterkomposte loswerden. Die nehmen wir und stellen die auf den Platz, dann werden sie schön mit Holz verkleidet und schon haben wir schöne Hochbeete. :zopfie_glubsch was will man mehr...

      gruss heike
      Ich kenne die Gitterkomposte nicht vom aussehen aber denkt daran das ihr von innen eine Folie legt damit keine Erde an die Holzkonstuktion kommt. Schau mal auf meine Konstruktion die war auch sehr preiswert.
      Ein gestylter Garten kommt mir vor wie eine Besserungsanstalt für die Natur
      Wer Schreibfehler findet darf sie behalten
    • seh' das jetzt gerade erst, also ich habe mir ja meine Hochbeete selber gebaut, einfach weil ich damit genau 'meine' Maße bekommen habe.

      Von der Bauart her ziemlich ähnlich wie die vom Brockengeist, also Eckpfosten und dann Terrassendielen. Und ich habe auch diese Noppenfolie genommen, weil ich dachte, dass dadurch das Holz am meisten Luft abbekommt und so länger hält. Also Langzeitversuche habe ich noch nicht, sieht aber bisher echt gut aus.
      Einen Nachteil hatte die Noppenfolie aber bei mir: Es haben sich nämlich die Nacktschnecken tagsüber dort verkrochen :nudelholz - mittlerweile habe ich von oben her noch einen Streifen Teichfolie drübergelegt, so können keine Schleimer dahinter kriechen und es fällt auch keine Erde dort dazwischen.
      Lieber Gruß
      Orlaya

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      Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.
      Bauernweisheit
    • Hallo,
      Schnecken sind echt ziemlich dreist...

      Wir werden die Gitterteile erstmal aufstellen und Teichfolie rein und dann haben wir ja über Winter genug Zeit sie zu füllen und nächstes Jahr nehme ich sie dann erstmal in Betrieb. Ob wir dann noch Holz drumrum machen, werden wir dann sehen. Da ja eigentlich genug drumrum gepflanzt ist, wer weiß, vielleicht brauchen wir dann gar kein Holz da drum.

      Wir lassen es also jetzt erstmal auf uns zu machen.

      Aber ich bin froh, hier schon so gute Ratschläge zu bekommen, so kann man schon von Euren Erfahrungen lernen und so gleich von Anfang an bestimmte Fehler vermeiden. Echt toll so ein Forum... ich danke euch sehr...

      Falls ihr noch so Sachen habt, die ihr vielleicht mal gemacht habt und die nicht gut funktioniert haben oder auch besonders gut, sei es wegen dem Aufbau aber auch für die Füllung oder danach , immer her damit, ich bin da sehr dankbar dafür... :zopfie_herz

      gruss heike
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