Selbstgemachter Dünger

    • Selbstgemachter Dünger

      Hallo,

      ich war hier grade auf der Suche nach einem Thread, in dem es um selbstgemachten Dünger (Für Garten UND auch für Zimmerpflanzen) geht. Habe aber nichts gefunden. Ich beschäftige mich seit einigen Wochen mit selbstgemachtem Dünger und da gibt es ja einiges.
      Z.B. habe ich vor kurzem Bananenschalen für meine Rosen verwendet. Diese sollen aber auch für Zimmerpflanzen geeignet sein.
    • blume schrieb:

      Kaffeesatz trocknen. Kannst Du im ganzen Garten verwenden. Bei Zimmerpflanzen
      Im Zimmer schimmelt Kaffeesatz gerne, egal wie trocken der war.
      Im Garten passiert das nicht, dabei trockne ich den nichtmal vor dem ausstreuen
      ZusätzlicherBonus von Kaffeesatz: Schnecken kriechen nicht gern drüber (ich streue den gezielt um Schneckenopfer dann kann die Pflanze sich erholen)
      Unsere Fellnasen: Maja *15. Mai 2016 - Willi 15. Mai 2016 - 25. Juni 2017 - Felix * vermutlich September 2016

      die Einstellung zum Tage zählt
      wenn hier das positive fehlt
      dann kann der Tag nichts Gutes bringen
      und wird ganz einfach nicht gelingen

      aus einem Gedicht von Wolfgang Weber
      Meine Tauschgartenangebote
    • Ich dünge mit Pferdeäpfeln, die ich entweder in meine Komposterde einarbeite oder mit Wasser aufgieße/auflöse. Diesen Sud fülle ich mir dann in Flaschen ab, aus denen ich gezielt düngen kann. Außerdem gieße ich mit Pflanzenbrühen nach Bedarf (Brennessel, Ackerschachtelhalm, Beinwell usw.). Kaffeesatz habe ich nur sehr geringe Mengen. Bananenschalen fallen bei mir leider auch nicht an.
    • Hei, weil die Brennesseljauche immer so stinkt, bin ich jetzt dazu übergegangen, bei manchen Pflanzen mit den Brennesseln zu mulchen.
      Das geht genauso, ist halt einen Tick langsamer in der Wirkung. Aber grad bei Beerensträuchern, Himbeeren, Erdbeeren, Säulenobst und so prima :zopfie_daumen
      Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt..die Brennesseln stehen in vollem Saft und blühen noch nicht.
      Man kann sie einfach so unter die Büsche legen, oder kleinschneiden. Beim Kleinschneiden mit der Schere aber einen Mundnasenschutz aufsetzen, weil die dadurch gereizten Giftkapseln aufspringen und das in der Lunge und im Hals nicht gut tut :zopfie_dudu ...
      Außerdem kann man überall, wo es nicht stört, die Reste von der Ernte oder noch nicht samentragendes Unkraug, grad hinwerfen, das mulcht und hält den Boden feucht.
      Warum erst über den Komposthaufen gehen. Laut der Humusrevolution soll die Heiße Rotte garnichtmehr angestrebt werden...Und man spart sich das Ausbringen im Herbst. Klar, Samentragendes Unkraut, besser mit Rasenschnitt in hitziger Rotte verkochen. Wenn man das andere zum Mulchen nimmt, ist die Co2 Bilanz trotzdem noch besser, als wenn alles in den Komposter wandert...
      Außerdem haben die Schnecken was zu knabbern und werden vom Gemüse ferngehalten. Trotzdem aufpassen..wenn der Mulch leer ist, könnten sie sich auf den Weg machen...
      VG Monika
    • blume schrieb:

      Ich hatte die Brennnesseljauche auch mal gemacht, extra für meine Tomaten. In diesem Jahr hatte ich dann das 1. Mal die Samtfleckenkrankheit im GWH so schlimm, daß die Pflanzen im Sommer schon komplett hinüber waren. Seitdem nie mehr......
      Ok...lieber öfter schwächer dosiert, als seltener zu stark...
      Ich hab in der Jauche ja auchnoch Beinwell und Schachtelhalm mit drin...
      Diesjahr wirds lustig..bei dem schönen Wetter hocken dauernd die Nachbarn auf der Terasse...3 Stück an der Zahl...
      Ich schleiche dauernd wie ein Dieb in der Nacht in meinem Garten rum..hoffentlich sind die Büsche und mein Traubenspalier bald schön dicht...
      Ich mag es nicht so gerne, wenn ich bei etwas unkonvesionellen Sachen beobachtet werde...
      Haha...so wie vor paar Jahren, als ich ein Hügelbeet 40cm tief ausgeschachtet hab...
      Der Nachbar...wen willst Du da beerdigen?
      VG Monika
    • Ich kann leider im Moment nicht zitieren, daher @ 'blume:
      Meine Tomaten stehen IMMER im Freiland, und ich habe gute Ernten (aber kein Gewächshaus).
      Vielleicht wirkt Jauche dort zu konzentriet?

      @ 'Mowa'
      40 cm - so tief liegen hier die Meerschweinchen und der Hamster meiner Tochter... :whistling:
      Jerrymaus.gif
      Erfolg besteht zu 10 % aus Inspiration, -
      zu 90 % aus Transpiration. (Philip Rosenberg)
    • marcu schrieb:

      @ 'blume:
      Meine Tomaten stehen IMMER im Freiland, und ich habe gute Ernten (aber kein Gewächshaus).
      Vielleicht wirkt Jauche dort zu konzentriet?

      @marcu ist bei meiner Mutter auch so..... Sie bekommt immer Pflanzen von mir. Da gibt es überhaupt keine Probleme mit Krautfäule. Ist aber auch weit und breit der einzige Garten.

      Hier bei mir ist Garten an Garten und natürlich fast immer mit Kartoffeln. Da ist nichts mehr mit Freilandtomaten. Hier bei uns hat jeder über seine Tomaten ein Dach/Folie.

      Ich hatte die Jauche verdünnt. Jetzt wird gemulcht und nicht mehr so viel gegossen jetzt geht es.
      Wer einen Garten hat lebt schon im Paradies



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    • Hei, mit Krautfäule hab ich auch seit längerem keine Probleme mehr.
      Ob es am Wetter liegt, oder daran, das ich alles was mit Kartoffeln, Gurken, Kohl, Tomaten welche nicht aus meinem Garten stammen usw. zusammenhängt im Wurmkomposter entsorge, welcher nur für Obst und Zierpflanzen verwendet wird, weiß ich nicht...Hab mir irgendwann gedacht...Dann hab ich noch 2 große Komposter, wo alles andere reinkommt. Ich bilde mir ein, dass das sehr viel nützt.
      Was natürlich ein verregneter Sommer mit meinen Tomaten anstellen würde, weiß ich auch nicht...mangels neuerer Erfahrung.
      Kartoffeln hab ich auch immer paar wenige im Garten. Aber wie gesagt, keine Kartoffelreste die in Berührung kommen mit meinen Tomaten.
      Ich finde das auf jedenfall einen Versuch wert.
      Eigene Tomatenreste, wie die Stängel, kompostiere ich entweder direkt im Gewächshaus als Mulch (oder im Gemüsegarten in einem Loch) die Stängel grabe ich nach Art eines Hügelbeetes beim abräumen im Gewächshaus unter und geb ein 5-10cm dicke Schicht Kompost darauf.
      Das hat sich bewährt..meine Tomaten sind deswegen nicht mehr krank, als wenn ich alles wegschaffen würde.
      VG Monika