Bepflanzungen in der Nähe von Walnussbäumen

    • Bepflanzungen in der Nähe von Walnussbäumen

      Ich habe mal gelesen, das andere Pflanzen es in der Nähe von Wallnussbäumen schwer haben und wollte mal fragen, ob ihr hierzu Erfahrungen habt?

      Ich möchte ja den einen Vorgarten neu gestalten und frage mich gerade ob z.B. Rosen sich in der Nähe des Baumes überhaupt gut entwickeln würden, könnt ihr mir dazu etwas sagen?
      Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern,
      dass der Rosenstrauch Dornen trägt,
      sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt. :rosenbluete
    • ralui schrieb:

      Ich habe mal gelesen, das andere Pflanzen es in der Nähe von Wallnussbäumen schwer haben und wollte mal fragen, ob ihr hierzu Erfahrungen habt?

      Ich möchte ja den einen Vorgarten neu gestalten und frage mich gerade ob z.B. Rosen sich in der Nähe des Baumes überhaupt gut entwickeln würden, könnt ihr mir dazu etwas sagen?
      Mit Rosen hab ich keine Erfahrung aber meine Taglilien haben sogar unter meinem dichten Walnussbaum
      geblüht. Nur mein Schilf ist jetzt nur noch halb so hoch, kann ich mit leben. Ansonsten hab ich darunter
      noch Bodendecker und meine Teichpflanzen wachsen darunter auch wie verrückt obwohl es darunter sehr
      schattig ist.


      Haltet Abstand,
      ......Benutzt Mundschutz,
      …….............… Rettet Leben.
      …...………...........….........Vielen Dank.
    • Unter der Krone unseres großen Walnussbaumes wachsen viele verschiedene Pflanzen. Buchsbaum, Weißdorn, Hortensien, schattenliebende oder vertragende Stauden. Und nach Süden hin eine große Rosa canina, die sich den Platz selbst ausgesucht hat. Das ist nun eine Wildrose, die sicher robuster ist als Zuchtsorten.

      Wichtig ist für Rosen im Kronenbereich von Bäumen die Wasserversorgung - bleibt genug für sie übrig? Und steht sie trotz Baum so sonnig und luftig, dass bei Regen ihre Blätter gut abtrocknen können, da von der Baumkrone noch auf sie heruntertropft? Das könnte problematisch werden bzw zu Blattkrankheiten führen.

      Wichtig ist bei Walnussbäumen das sehr gerbsäurehaltige Laub im Herbst gut zu entfernen. Die Versauerung soll das sein, was andere Pflanzen im Wachstum hindern kann.
      "Alles dauert ewig und die Hälfte misslingt. Trotzdem gibt es nichts Schöneres als Gärtnern." (Stefanie Flamm)
    • Ja Laub weg räumen das ist wichtig, das werfe ich dann dort hin wo das Unkraut
      verschwinden soll. Teich meinte ich nur wegen der Verschattung.
      Wie zu sehen wächst es bei mir fast ungehindert unter dem Baum obwohl die
      Krone sehr niedrig liegt.
      Haltet Abstand,
      ......Benutzt Mundschutz,
      …….............… Rettet Leben.
      …...………...........….........Vielen Dank.
    • Wir haben drei große Walnussbäume, und ich habe eigentlich noch nicht festgestellt, dass darunter alles schlechter wächst :zopfie_achselzuck . (Obwohl ich das auch immer wieder lese.)

      Gut, darunter ist es naturgemäß sehr schattig. Und auch der Regen kommt dort nicht immer hin. Aber das ist bei anderen großen Bäumen ja auch so.
      Einen Teil des Laubes entferne ich, aber an manchen Stellen lasse ich es auch liegen. Ich habe noch keine eklatanten Auswirkungen auf den Unterbewuchs feststellen können. Nicht, dass ich das vehement verneinen würde, aber ich habe den Eindruck, dass es nicht so deutlich ist, wie immer und überall behauptet :zopfie_kopfkratz .
    • Schön das hier auch noch mal so zu lesen.
      Ich bin vor längerer Zeit mal von einer Freundin mit Obstwiese gefragt worden, ob sie ihren selbst aufgelaufenen Walnussbaum entfernen muss, weil da ja sonst darunter und im Umkreis (!) alles eingehen würde.
      Ich war etwas erstaunt, weil ich davon nie so richtig was gehört hatte, und konnte nach etwas grübeln nur sagen, dass sich das nicht mit meinen Beobachtungen deckt.
      Seit dem schaue ich immer etwas genauer hin, und kann immer noch nicht finden, dass unter Walnüssen weniger wächst, als unter anderen Bäumen (geschweige denn drumherum).