Des Menschen bester Freund

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    • Des Menschen bester Freund

      Ich würde gerne mal wissen, was Ihr für Hunde habt und wie sich diese im Garten benehmen.

      Wir haben zwei. Da gibts unseren Rocky, das ist der schwarze, der ist 10 Jahre und irgendein Mischmaschhund. Unsere Senta ist eine Schäferhündin und ist 4 Jahre. Senta kommt aus einer schlechten Zwingerhaltung und ist aufgrund dessen etwas neurotisch, aber durch ihre Freiheit, die sie bei uns hat, ist es schon 1000 Mal besser geworden. Kommt eigentlich nur noch auf, wenn sie Stress hat.

      Meine Zwei buddeln für ihr Leben gern nach Mäusen. Interessant wird's auch, wenn ich etwas einpflanze... das muß Hund wieder ausbuddeln, damit ich's dann wieder einbuddeln kann. Ansonsten richtige 2 Racker

      Hier mal Bilder:








      Freue mich auf Eure Bilder

      LG
      Sandra
    • Hallo Sandra,
      ok, hier nochmal die Bilder von unserem Neuzugang.
      Wir haben (bzw. meine Schwiegermutter) hat ihn seit 1 Woche. Sie waren für 4 Monate in Spanien und haben ihn dort in einem Tierheim entdeckt und gleich mitgebracht. Es ist allerdings ihr allererster Hund und dementsprechend unsicher sind sie noch im Umgang. Er heißt Amigo und ist etwa (genauer wußte man es dort nicht) 3-4 Monate alt.
      Vielleicht kann mir auch jemand von euch helfen, sie haben im Moment ein kleines Problem mit ihm. Sobald ihm was nicht passt oder keiner sich um ihn kümmert, auch wenn man gerade erst eine Stunde mit ihm gespielt hat, dann beißt er in die Anziehsachen oder auch mal in die Hand. Also nicht richtig bösartig, aber es tut schon weh und heute hatte meine Schwiemu direkt kleine Wunden in der Hand von den Milchzähnchen.
      Wie kann man ihm das bloss abgewöhnen? Wenn man ihn dann mit Nichtachtung straft oder wegschickt oder so, wird er nur noch ungnädiger. Welchen Trick gibt es da?
      Aber hier jetzt die versprochenen Fotos und ich bitte auch mal darum, zu schauen, welche Rassen da drin sein könnten. Ist natürlich ein Mischling und es wäre schon interessant zu wissen, welche Rassen da beteiligt waren.
      gruss heike
      Bilder
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      • amigo2.jpg

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    • Hallo Sandra,
      da will ich mal unsere "Schnecke" vorstellen.
      Sie ist ein Dackel-Spitz Mischling, 3 Jahre alt und heißt Katy.
      Am liebsten spielst sie im Garten, liegt schön in der Sonne,
      und "grillt" natürlich supergerne.
      Ohne sie wäre bei uns nur halbsoschön.
      LG
      Simone
      Bilder
      • Kat_400_300.jpg

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      • kati_300_400.jpg

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      • katy treppe_400_300.jpg

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    • Ich stelle Euch meinen Yedi vor.Er kam aus einer Tötungsstation , lebte im Zwinger in Ungarn.Er ist sehr verträglich im Umgang mit anderen Hunden.
      Ein Kinder-, und Tierschutzhof hat in vermittelt.
      In 6 Monaten hab ich ihm von morgens bis abends das Wichtigste bei gebracht.
      Deutsch verstand er nicht.Er ist seeehr wachsam und anhänglich.Das macht hier a.d.Land schon Sinn....
      es geht uns aber ziemlich gegen den Srich, dass er Jeden , der am Zaun vorbei geht oder fährt wie wild anbellt.
      Er rennt von A nach B ums Grundstück, um den Cheff "raushängen"zulassen.Und er hat hier wahnsinnig viel Platz.4000 qm.
      Die Leute nehmen es gelassen aber ich will das nicht mehr.Er übertreibt es .
      Er wird im Januar 3 Jahre u.lernt sehr schnell.Nur DAS nicht. :zopfie_augenroll
      Motorräder, Fahrräder mag er auch nicht.Gibt hier einen Hundeprofi?
      Bauer"o." hat wurde schon 2 mal in die Schlappen gebissen. :zopfie_groehl .
      Wir haben unsere herzallerliebsten Mali-Doggemix im Okt.'15 ein Jahr!♡
      Bilder
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    • Ich hatte mal so einen kleinen "Kampf-Dackel". Eine ganz kleine, fast ein Zwerg, aber aus einem "normalen" Wurf. Ein super Hund, so alles in allem. Aber: Sobald sie draußen war und laute Geräusche von Mofas, Motorrädern, Traktoren o.ä. vorüberzogen, ist die total ausgeflippt. Und, das Allerschlimmste: wenn ausländische Mitbürger an ihrem Areal vorbeigingen, hat sie auch voll aufgedreht. Puuh, das war schon sehr nervenaufreibend, konnte ihr aber keiner austreiben. Leider!
    • Hallo Wiggi, :zopfie_winke

      ich sehe in dem Kurzen einen Pudelverschnitt, aber auch einen Terrier. Siehe die Kopfform auf dem zweiten Foto.
      In ersterem steckt viel Anhänglichkeit und Bezogenheit, in zweitem viel Energie drin!
      Abgewöhnen kann man ihm sein Verhalten erstmal nicht, aber man kann ihn ablenken. Bei Welpen und Junghunden bis zum 10, 12 Monat ist eine starke Aktivität vorhanden, sie wollen ungeheuer viel spielen, laufen und entdecken. Aber nie lernt ein Hund auch mehr als in dieser Zeit. Was jetzt gelernt wird, sitzt - oft für ein Leben! Außerdem drücken den Kleinen schmerzhaft die neuen Zähne, die nun nach und nach die Milchzähne ersetzen.
      Was also tun?

      Insbesonders jetzt schon die Weichen stellen, was bedeutet, ihm jetzt schon deutlich liebevoll Dinge verweigern, die er auch als alter Hund nicht tun soll. Z.B., für wen das wichtig ist: nicht ins Bett springen, nicht auf die Straße ziehen/laufen ( Straßen können als "gefährlich" angemahnt werden), keine Katzen/Kaninchen jagen, die Gartenbeete nicht umgraben, im Auto nur hinten sitzen, nichts auf der Straße gefundenes fressen, sich nicht in Gülle oder Kothaufen wälzen, keinen Kot und keine Mäuse fressen. Keine Elektrokabel anknabbern... bei so einem kleinen Hund reicht oft ein klares Nein oder Pfui, sowie der deutlich emotional vorgetragene Hinweis, dass eine Sache gefääääährlich ist.
      Die Hunde merken sich den warnenden Unterton, der mitschwingt.

      Jetzt will das Tier aber glücklich sein, und wenn da nur Verbote sind, ist das Mist. Der kleine Hund braucht jetzt parallel ganz viele Sachen, mit denen er sich ganz ohne Strafe, sondern nur mit Wohlwollen und Lob, auch selbst beschäftigen kann. Wichtig: um den Druck der nachwachsenden Zähne wegzunehmen, benötigt Kleini nicht unbedingt teure Kauknochen aus dem Laden, viel besser ist eine alte Ledertasche, ein alter Lederhandschuh, ein alter Lederhut. Da kann er sich ordentlich dran abarbeiten, sie herumschleppen, damit zergeln spielen, sie können geworfen werden, er kann sie fangen, sie können versteckt werden, er kann sie suchen- und sie nachts liebevoll mit in seinen Korb nehmen. So lernt Hundi auch die Abgrenzung zu Frauchens Sachen. Das, was ihm gegeben wurde ist seins, Frauchens Schuhe soll er in Ruhe lassen, denn die wurden ihm nicht gegeben!
      Alte Socken mit einem Knoten drin sind auch gut. Anhand des Knotens lernt Hundi bald, dass nur Socken mit Knoten seins sind!
      Alte Brötchentütchen zum Zerfleddern sind gut, er darf sie im Garten auseinandernehmen! ( Gleichzeitig kann er lernen, dass Einkäufe aus dem Laden, die ins Auto und in die Küche getragen werden, NICHT zerfleddert gehören.)
      Alte, leere Plastikblumentöpfe im Garten oder auf dem Balkon sind gut, er kann sie durch einen leichten Nasenstüber jagen, im Maul schleppen und stolz darauf sein, wenn er sie komplett auseinander genommen hat.
      Das bleibt nicht so. Aber solange die Zähne nachwachsen, wollen und müssen die jungen Hunde Dinge zerbeissen.

      Es geht also darum, interessante Dinge und eine interessante Beschäftigung für Amigo zu finden, die er allein "spielen" kann. Manche jungen Hunde beschäftigen sich auch gern mit Wasser im Garten, wenn es da z.B. in einer größeren Schüssel steht und ein Spielzeug drauf schwimmt. Das kann für einen Junghundi seeehr spannend sein, auch im Winter, wenn sich Eis bildet.
      Möglicherweise wäre für einen Kleinen mit Terrierblut ein Sandhaufen besser. Da kann man dann einen Ball oder ein winziges Leckerli verbuddeln, er kann artgemäß Gänge graben und suchen. - Gut ist!

      Amigo weiß nicht, dass er sein Frauli mit seinen spitzen Mausezähnchen verletzt. Hunde werden ohne Beisshemmung geboren. Erst im Spiel mit den anderen Welpen lernen sie, dass Beißen weh tut. Sie lernen es aus Erfahrung. Ich bin eigentlich dagegen, einen Welpen zurückzuzwicken, wenn er mich verletzt hat, aber es ist die einfachste Möglichkeit.
      Also, man tut das, was der Welpe auch tut, wenn er von seinem Geschwister zu unsanft mit den Zähnen berührt wurde: Man quiekt entsetzt! Das liegt uns eigentlich normal auf der Zunge, doch wir unterdrücken es oft. Es besteht aber überhaupt kein Grund. Es ist genau die richtige Reaktion auf die spitzen Mausezähnchen, die von Kleini auch instinktiv verstanden wird. Kneift er weiter unsanft in uns rein, kneifen wir ein bissi unsanft mit den Fingernägeln unten in sein Ohr --- er muss ja nicht direkt quieken. Er muss nur einfach begreifen, dass zu heftige Berührungen schmerzvoll sind.
      Ich habe das bis jetzt bei Welpen und Junghunden vermeiden können, es reichte mein Quieken, mein schmerzvolles "Aua!" Sie haben es auch so verstanden.
      Falls Amigo trotz aller guten Kau- und Spielmöglichkeiten, die man ihm gibt, dies nicht versteht, kann man ihn sanft auch ein bissi zurückzwacken.

      Lieben Gruß,
      Anjoli

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Anjoli ()

    • Liebe Fratzi, :zopfie_winke

      ich glaube, ein halbwegs guter Hundeprofi bin ich schon. So leid es mir tut, aber die Erfahrung zeigt: Malis brauchen und WOLLEN eine gute Erziehung und eine klare Beschäftigung, die ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Intelligenz und ihr Können zu zeigen. Das sind nämlich eigentlich keine Hunde, die ums Grundstück rennen und bellen, sie sind - und sie können - viel mehr!
      Eine Freundin holte sich vor 10 Jahren einen jungen Malimix aus Ungarn, und wie damals die Erziehung so war: alles mit Samthandschuhen und NUR lieb... der Mali riss ihr aber daheim die Tapeten von den Wänden. Sie wechselte dreimal die Hundeschule... heute ist ihr Neo offiziell anerkannter Rettungshund, mit dem sie in Erdbebengebiete fliegt.
      Sie hat zwei weitere Malis dazugenommen, die Neo in der Ausbildung folgen durften.
      Ein Mali ist ein Schäferhund, der klare Kommandos benötigt und sich eine Ausbildung geradezu herbeisehnt.
      Wenn Du Lust und Zeit hast, Dich darauf einzulassen, wirst Du einen besonders tollen Hund haben.
      Es ist aber richtig Arbeit. Viele andere Rassen sind da einfacher.

      Lieben Gruß,
      Anjoli
    • Anjoli schrieb:

      Hallo Wiggi,

      ich sehe in dem Kurzen einen Pudelverschnitt, aber auch einen Terrier. Siehe die Kopfform auf dem zweiten Foto.



      Hallo Anjoli,

      der Beitrag von wiggi ist schon über 5 Jahre alt und entsprechend "alt" ist auch Amigo, also heute ein erwachsener Hund und die Userin "wiggi" ist hier schon langer nicht mehr im Forum aktiv....sie wird das hier also nicht mehr lesen :zopfie_nein nicht das du dich wunderst warum von ihr keine Reaktion auf dein Beitrag kommt...
      Egal. Alles wird gut. Sowieso.
    • Hallo,
      ich hab erst die Bilder von Yedi gesehen und dann dass jemand von "wiggi" schrieb. Da dachte ich erst, Hä? hab doch gar nichts geschrieben. Stutzig machte mich nur der Name Amigo. Und lange nicht mehr hier? Nochmal Hä? Bin fast jeden Tag hier.
      Dann bin ich endlich auf die Idee gekommen, mal hochzuscrollen und hab mich wahnsinnig gefreut, die alten Bilder von Amigo zu sehen als er noch so klein war. Echt süß....hatte ich gar nicht mehr auf dem Plan, dass ich sie hier mal gezeigt hatte. Um so größer war die Freude.

      Aber zu eurer Frage: Ja, Amigo lebt noch. Klar...er ist jetzt 5 Jahre alt, der Sonnenschein meiner Schwiegereltern und tobt jeden Tag mit Kiwi ,unserer Hündin, 11 Monate alt, durch den Garten. Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Wie Pott und Deckel die beiden.

      gruss heike
    • 1Siham schrieb:

      Hm :zopfie_studier was für Aufgaben könnte man YEDI geben? Es ist ja Familienhund.... du wirst wohl nicht in Erdbebengebiete fliegen wollen, Fratzi. Du könntest Schafe halten, die er hüten soll :kichergirl

      :zopfie_groehl ach SIHAM...da hab ich auch schon nachgegrübelt...
      ..... :zopfie_grinszahn :freu :zopfie_mauer ...muß weiter "mallochen" sonst werd ich heute nicht zufrieden ins Bettchen fallen. :zopfie_teddy ...dabei ist es sooo viel schöner bei Euch!! :zopfie_herz :WOW
      :weihnachten22 A Plätzchen a Day Keeps The Weihnachtsstress Away




    • Hi Fratzi, :zopfie_winke


      alles kommt mit der Zeit, auch das Hundewissen. Ich bin mit einem Chow-Chow großgeworden, den mein Vater zu meiner Geburt kaufte, denn die Mutter hatte ja als Baby mich, wachte eifersüchtig über meine Windeln - und er wollte wohl auch ein Baby haben. :zopfie_zwinkgrins
      Chow's waren in den 50zigern keineswegs einfache Hunde, sie hörten damals, falls sie überhaupt hörten, nur auf einen einzigen Menschen, Ihren Chef. Auch heute ist noch ein Teil dieser absoluten Bezogenheit geblieben, obwohl sie inzwischen viel umgänglicher gezüchtet werden.
      Jedenfalls hatte ich von Kleinkind an einen komplizierten Hund, musste und wollte mich zwangsläufig in ihn hineinversetzen, und das ist schon mal eine gute Vorraussetzung, um als Erwachsene mit Hunden umgehen zu können.

      Als ich dann selber Kinder bekam, war es für mich Zeit, von Katzen auf "Hund" umzuwechseln.
      Wenn man selbst von Baby an mit einem Hund groß wurde, ist es einem absolut naheliegend, dass zu kleinen Kindern Hunde gehören! Also habe ich jetzt seit 30 Jahren Hunde. Weil ich gut mit ihnen umgehen kann, nahm ich auch oft Pflegehunde auf.

      Es kam die Zeit, dass über das Internet Hunde aus verschiedenen Ländern angeboten wurden. Meine erste Erfahrung mit so einer Vermittlungsorganisation war rein positiv, bald lernte ich aber: Es gibt so viele schwarze Schafe darunter!
      Das führte dazu, dass ich seit 12 Jahren in einer großen Vermittlungsorganisation mitarbeite. Wir tauschen uns natürlich über jede Sache und jedes Vorkommnis gut und lange aus, lesen Bücher, geben Erfahrungen weiter.
      Ich kontrolliere Haushalte, gucke, wie es den neuen Hunden darin geht und gebe Tipps zu ihrer Erziehung. In 12 Jahren sammelte sich schon einiges an Wissen an. Man lernt viele Rassen und ihre besonderen Eigenarten kennen, man weiß vor allen Dingen bald, wie man mit "Angsthunden", die gerade aus dem Osten kommen, umzugehen hat.
      Das, was ich vermittle, ist also ein reines Erfahrungswissen.

      Yeti braucht nicht ein Huhn oder ein Schaf zum Betreuen, sondern wirklich die Beschäftigung und das Training mit ihm.
      Das kostet Dich Zeit, Fratzi. Es bedarf auch der Konsequenz, die ein Mali-Hund jederzeit ausspielen möchte, zu seinem eigenen Schaden.
      Malis haben verdammt gute Nasen, lange Glieder, können gut springen und klettern.

      Mach zuerst die einfachsten Gehorsamsübungen: Sitz, Platz, Hoch auf Abruf. = Leckerli.
      Fang dann mit einem einfachen Ball an, lass ihn daran riechen, er soll ihn nach Werfen zurückbringen!
      Das wird ihn erstmal überhaupt nicht interessieren.
      Aber bei einem 'Kong', in dem Leckerchen stecken, an die er erstmal nicht herankommt, sieht die Sache schon etwas anders aus. Möglicherweise bringt er ihn?

      Wenn nicht, Übung eins: Setz Dich auf den Fußboden und verstecke rasch - nach Zeigen - ein winziges Leckerchen an Deinem Körper. Irgendwo im Ärmel, im Socken, unter dem Busen, Yeti soll es suchen. Kommando: "Such!" Große Begeisterung, wenn er es findet, er darf es fressen und bekommt zum Lob sogar noch ein zweites. Nach gehorsamen Sitzen. Zig mal in den nächsten Tagen wiederholen, solche körpernahen Übungen verstärken die Bindung!

      Nächste Woche: Sitz, Platz, das Suchen kleiner Leckerchen am Körper des Fraulis wird wiederholt. Ende der Woche kann das Leckerli durch einen Ball oder ein winziges Stofftier ersetzt werden. Vorher wird der Ball, die Figur, dem Hund gegenüber "wichtig" gespielt. Kommando: "Such!" Beim Aufspüren großes Lob und Leckerli! "Kommando:"Sitz" und "Aus!"
      Dritte Woche: Hundi hat nun gelernt, man will mit ihm spielen und er lässt sich von vorn herein leicht in den Platz legen. Er hat den Ort verinnerlicht, wo die gute Beschäftigung geschieht ( meinetwegen auf dem Läufer vor dem Klavier) und wartet jetzt schon darauf, dass sich das Gute wiederholt.

      Nun ist es Zeit, vierte Woche, das zu Suchende langsam vom eigenen Körper zu entfernen. Wir zeigen das kleine, gewohnte Ministofftier und verstecken es blitzschnell unter den Teppichecken des Läufers auf dem wir gerade sitzen. Oder in den halb geöffneten Schubladen des Schrankes nebenbei, oder in einem Einkaufskorb, den man extra dort hingestellt hat. Hund findet es! Super! Nun Ausgabe des Objektes, nach dem braven Sitzen und Ausgeben des Hundes gibt es Leckerli!

      In der fünften Woche weiß der Hund bereits, dass er Sitz und Platz machen soll, damit mit ihm gespielt wird.
      Man kann ihn nun vor Ort "ablegen".

      Hund macht -halbwegs bereitwillig- auf dem gewohnten Spielteppich Platz, doch seine Glieder zucken. Zu groß ist die Neugierde, was Frauli nun tun wird. "Warte und bleib!" befiehlt Frauli streng, das kleine Stofftier ist in ihren Händen, sie verbirgt es hinter ihrem Rücken. "Warte und bleib auf dem Platz! Ich verstecke jetzt das Stofftier - und du wartest!

      irgendwann geht das auch. Frauli kehrt aus diversen Räumen zurück und ruft: "Such!" Hundi tobt suchend absolut los - findet und bringt das Ding, sitzt stolz, gibt es aus... und damit ist ein Stück Grundlage für normale Außenerziehung bei normalen Hunden geschaffen.

      Hund hat gelernt: "Sitz, Platz, Warte, Such, Bring, Gib aus". Vor allen Dingen hat Hund aber Vertrauen gelernt in seine Bezugsperson, und das ist die Brücke, die ihn später zu einem wahnsinnig tollen Hund werden lässt.
      Das ist die Grundlage.
      Ich kann Dir später für Malinois noch andere Übungen schreiben, aber mach erstmal diese.


      Lieben Gruß,
      Anjoli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anjoli ()

    • Achtung Roman !sorry !!!Für Anjoli

      Hi ANJOLI.vielen Dank für Deine tollen Ideen !
      Der Stand der Dinge :
      Yedi (3 J.geschätzt ! )kann schon einiges-das habe ich ihm in den letzten 12 Monaten ziemlich schnell beigebracht:
      -Sitz(mit Platz klappts nicht !)
      -Warte (an der Straße,auch am Tor ,
      -Bällchen holen-Aus !
      -Bleib und SUUUCH !!!
      An der Leine gehen :zopfie_studier (ein sehr hartes Stück Arbeit ) :zopfie_gassi ich benötige dafür ein Halti welches um die Brust und Unterarme gelegt wird.Er bremmst sich so leicht selbst aus.
      Ohne kann ich es nicht.Er zieht zu stark...ich habe wirklich alles ausprobiert ,mir auch Tips geholt.
      Zubeginn hat er sich auch entgegenkommenden Spaziergängern sehr agressiev gezeigt.
      Hochspringen,an der Leine reißen und anbellen...schon arg beängstigend!
      Aber DAS ist abgewöhnt-Gott sei Dank !Er hat trotzdem noch einen gesunden Beschützerinstinkt!
      Ich kann im Dunkeln überall hin,er paßt auf mich auf :zopfie_herz :zopfie_doppeldaumen
      -Bei Fuß,muß noch mehr geübt werden!

      Dann kann er noch das :
      Ich sage :
      "Der Yedi sitzt ja garnicht auf seinem SOOOFA-sein Platz im Haus-dann gibts ein Leckerli
      ...er dreht sich noch im Sprung um und es ist zum "Schießen" komisch,wie er brav seinen Platz einnimmt!
      Am Napf läuft es so ab.Ich sage :
      "WAS macht der Yedi an seinem NAPF?!
      -er setzt sich hin-dann folgt "WARTE!" ich gebe sein Futter VOR seiner sabbernden Schnauze laaangsa in den Napf-
      erst wenn ich " O.K" sage löse ich das erste Kommando auf.
      Klappt vorzüglich.
      Kommen Kunden oder Freunde ! zu Besuch,ist er ruhig,WENN sie schon vor ihm auf dem Hof sind.
      Stehen sie noch draußen,bellt er.
      Allerdings steht der "Kamm" an seinem Rücken nicht mehr so oft oben.
      Zu Anfang wollte er z.b.den Briefträger in die Hose oder sogar in den Ärmel schnappen!

      Die Boten bestechen ihn mit Leckerlis.
      Er wedelt dann mit der Rute-alles gut!
      Gehen sie wieder u.fahren weg,bellt er und rennt am Zaun entlang.
      Er lauert auch,wenn Mopeds,Fahrräder oder sonstiges vorbei fahren "könnte"-ist mein Mann oder ich nicht dabei,macht er "SEIN DING"Er würde Radfahrern in den Schuh "beißen",da bin ich mir sicher.Wir müssen immer sehr gut aufpassen auf den Spaziergängen.
      Bekommen wir es mit,reicht eigentlich ein " DU bleibst HIER !"
      Dann steht er,allerdings verrät seine Körpersprache,was er EIGENTLICH im Sinn hat!
      Er schlägt an,wenn er Fremdes hört ( Abends) Nachts schläft er wie ein Baby! :WOW Hier ist es aber mucksistille also kein Grund zum Anschlagen !
      Sein Tagesrhytmus ist geregelt !Er kuschelt viel,kommt mit den Katzen aus :tiersmilie12 (im Haus)und mit unseren Kindern.
      Also soooo weit sind wir schon :freu

      Was meinen Mann tiiierisch nervt ist,dass YEDI ihn wie ein Schatten folgt,wenn er nur kurz von seiner Werkbank aufsteht.
      Er ist penetrant wenn WIR am PC sitzen,stupst mit der Schnauze,"beißt" in den Pulli um Aufmerksamkeit zubekommen.
      Er bleibt allerdigs alleine Zuhause,mit anfänglichem Gejaule..(laut Nachbarin )beruhigt sich aber schnell und macht nie etwas kaputt
      Das Gleiche gilt fürs Auto-DAS liebt er-Warten-kein Problem !!!
      Also..ansich ein gaaaanz cleveres Burschi :zopfie_daumen
      :weihnachten22 A Plätzchen a Day Keeps The Weihnachtsstress Away