Des Menschen bester Freund

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    • Hallo Fratzi, :zopfie_winke
      da habt Ihr ja schon sehr viel geschafft! Gute Hundeeltern! - Braver Yedi! Lernt schnell!
      Aber er will Beschäftigung und Aufgaben haben, eindeutig! Deshalb belagert er Euch ja so sehr.
      Wenn er schon" Bällchen holen- Aus -Bleib und SUUUCH !!!" kann, ist das eine gute Grundlage.

      Worauf ich hinauswollte mit meinem ganzen Geschreibsel, ist folgendes: Wenn Yedi sicher Sachen sucht und sicher Sachen bringt ( und das könnt Ihr von der Pike an üben), kann man ihm im Wald frei Dinge weit weg werfen oder ( auch im Garten) verstecken. Natürlich alles mit Sitz und Platz und Lauf auf Kommando. Gerade Malis als Schäferhunde brauchen klare, verlässliche Kommandos. Eine halbe Stunde solcher Kopf- und Nasenarbeit ist für den Hund absolut anstrengend und danach habt ihr stundenlang Ruhe. Er hat dann etwas für ihn sinnvolles getan und ist ausgelastet. Weil das gut geübt ist, wird er "bei der Arbeit" auch nicht jagen und niemanden anbellen. Es muss aber gut geübt sein.
      Tipp: Es muss für ihn eindeutig "ernsthafte" Arbeit sein, es darf da kein Entkommen in irgendein Spiel oder Albernheiten geben. Sofort den Hund abrufen und in den Platz schicken! Platz nach einiger Zeit auflösen und den Hund loben.

      Ich traf vor einiger Zeit im Wald eine Frau mit drei Malinois, die machte das so. Ihre Miene war zuerst seeehr ungnädig, als sie mich mit zwei größeren Hunden ohne Leine daherkommen sah. Wir störten sie einfach bei der "Arbeit". Sie barg ihre freilaufenden Malis mit ihrem Körper und ihren Armen vor sich.
      Aber ihr Gesicht hellte sich auf, als sie mitbekam, dass ich meine Kötis von anderen abrufen kann. Ich muss dann nur sagen: "Lasst die (fremden) Hunde! Lauft einen Bogen!" - Und sie tun es. Mit einem Fingerzeig kann ich sie in den Sitz schicken. Das tat ich auf dem Rückweg, als die Frau immer noch da war.
      Jetzt kenne ich ja Malinois von meiner Freundin - die mit den Rettungshunden. Mich interessierte, was die Frau da machte. Sie zeigte es mir. Sie hatte einen 'Kong' mit einer Schleuder. Sie schleuderte das Ding weit in den Wald, aber jeweils nur ein Mali durfte auf Kommando loslaufen und suchen. Die anderen mussten jeweils sitzen und auf ihr persönliches Kommando warten. Das tun die auch. Aber genau diese absolut klaren Regeln, die immer eingehalten werden, brauchen die auch. Nicht umsonst sind es ja Drogensuchhunde und Polizeihunde.

      Sie wollen etwas Sinnvolles tun, und da ist Such- und Nasenarbeit für sie eine gute Möglichkeit, eben, weil ihre intelligenten Köpfe ausgelastet werden wollen. Sonst läuft man Gefahr, dass der unausgelastete Hund Dinge zerstört und seine Besitzer nervt.

      Also, wenn Ihr es schafft, Yedi "Such" und "Bring" in klarer, gehorsamer Form beizubringen, habt Ihr für Euren Alltag viel gewonnen. Vielleicht hat Dein Mann ja Spaß daran? Yedi scheint ja nur darauf zu warten.

      Das war's. Ende der Tipps von Anjoli, bevor ICH nerve. :zopfie_zwinkgrins

      Lieben Gruß!
    • Habe mal eine Frage... ähm... hoffe, ihr seid deshalb nicht böse.... mich interessiert das wirklich. Habt ihr keine Angst, wenn ihr die Hunde im Wald frei laufen lasst und auch weiter weg. Ich meine wegen dem Förster.... gab's ja schon, dass Hunde...... dürfen die das nicht sogar, wenn sie wildern? Und es könnte ja so aussehen als würden sie wildern.... manche Förster sind ja auch ganz wild aufs Schießen (manche nicht alle).
    • 1Siham schrieb:

      Habe mal eine Frage... ähm... hoffe, ihr seid deshalb nicht böse..

      .....und wie wir böse sind...schau... :boxing :zopfie_schreikrampf
      Liebes SIHAM,Du kannst soooo viele Fragen stellen wie Du magst.
      ICH werde Dir bestimmt NIE-NICHT böse sein ! :zopfie_grinszahn :kichergirl :freu :zopfie_nein
      Warum auch ...?
      Du sprichst da ein gaaanz aktuelles "Thema" an.Ich sitze hier ja mitten zwischen Bauern
      und zwangsläufig ist hier fast jeder AUCH Jäger !!

      Ich bekomme ( sehr nette ) Hinweise,wenn es mal wieder heißt : "....morgen wird geschossen !"
      und natürlich lasse ich MEINEN Hund NIE !!! alleine durch den Wald laufen....sooo gut hört er nicht,dass ich ihn zuückrufen kann.
      :zopfie_gassi
      wenn ein Reh vorbei :husch Zischt.
      Die kommen tatsächlich auch Tags und ich habe auch kein Verlangen danach,dass mein WUWU erschossen wird.
      Da wird nicht lange gefackelt :flinte -Da hast Du gaaanz Recht!
      Wir haben hier viel Platz zum Üben,auch auf dem eigenen Hof,manchmal übe ich mit YEDI auf der Pferdewiese-
      Sie liiieben nette Gesellschaft! :zopfie_ja :zopfie_winke
      :tiersmilie04
    • Hallo,
      ich finde, man ist da immer ganz schön im Zwiespalt.

      Einerseits möchte man seinen Hund schützen (weil sie ja nun mal nicht ohne Leine laufen dürfen) und natürlich möchte man auch nicht, dass Rehe oder anderes Wild durch den Hund in Gefahr geraten, andererseits möchte man auch, dass Wauwi mal ordentlich durch die Wiesen toben kann. Es gibt doch nichts schöneres, als beobachten zu können, wie Hundi durch die Wiesen flitzt und ausgelassen ist und sich des Lebens erfreut. Und hinterher ist es toll, wenn Hundi völlig erledigt zuhause schläft wie ein kleines Baby.

      gruss heike
    • Deinen Einwurf, 1Siham, finde auch ich sehr begründet.
      Es gibt so viele Schießwütige, aber nicht nur Förster.

      Hatte vor ein paar Jahren einen kleinen Dackel. Ein klein wenig größer als ein Zwerg, da aus einem "normalen Wurf", aber halt sehr klein. Die Kleine durfte, weil sie so gut gehört hat, immer frei laufen, wenn wir durch die Felder und Weinberge spazierten.
      Irgendwann schnaubte mich ein Jägersmann an: "Wenn er uns bzw. sie das nächste Mal ohne Leine erwischt, knallt er sie ab".
      Ihr könnt euch vorstellen, wie entrüstet ich war und tat es auch kund, vor allem weil die Kleine aus einem Wurf von ihm , diesem Jäger stammte!!! Ich konnte mich tagelang nicht beruhigen!

      Was hätte die kleine Dackelhündin denn jagen und töten sollen??? Ne Maus, die er nicht abknallen konnte, oder was? :zopfie_augenroll
    • wiggi schrieb:

      nicht, dass Rehe oder anderes Wild durch den Hund in Gefahr geraten
      Na ja - man muss da auch zwischen Hunden die mal "hinterher laufen" und solchen, die wirklich ein Tier erlegen wollen UND können unterscheiden ....Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Durchschnitts-Haustier-Hund (eben kein Jagdhund) in der Lage ist, ein Karnickel (ganz zu schweigen von einem Reh) wirklich zu "kriegen".
      So oder so geht es den Jägern nicht um den "Schutz" der Wildtiere, sondern um eifersüchtiges Wachen über den "eigenen" Wildbestand - am Ende scheut das Wild noch wenn es Menschen riecht, und Herr Jäger muss sich mal anstrengen um eins zu erlegen :zopfie_dudu
      Unsere Fellnasen: Maja *15. Mai 2016 - Willi 15. Mai 2016 - 10. Juni 2017 - Felix * vermutlich September 2016

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    • Du sagst es Miriam,mein Verhältnis zu den Jägern ist auch sehr gespalten.
      Die so genanten " Jagdhunde" werden oft in Zwingern gehalten,sch..ßen ihre eigene Hütte voll,weil keiner mit ihnen "Spazieren "geht,und nur zum Abrichten und zur Jagd darf das arme Tier dann mal raus-


      Und wenn es mit dem "Kandidaten " nicht innerhalb von 1,5 Jahren funktioniert ,wird der voher sooo hoch gejubelte " talentierte " Jagdhund
      an einen anderen JägerFREUND verkauft....so läuft das hier leider sehr sehr oft!
      ...und innerhalb von Wochen kläfft ein anderer armer Welpe durch die Zwingerstäbe. :heul
      :tiersmilie04
    • Nur ganz kurz: Hunde, auch solche, die nur hinterherennen und kein Reh oder Hasen reissen, gehören auch in Wald und Feld an die Leine. Warum? Für Rehe, Hasen, Karnickel und Schimmvögeln in der Brut- und Setzzeit ist das lebensbedrohlicher Stress, dem sie ausgesetzt sind. Die müssen wirklich um ihr nacktes Leben fürchten!

      Für die Hunde hingegen ist Jagen eine absolut abenteuerliche Beschäftigung, je öfter man es ihnen erlaubt, um so mehr finden sie Gefallen daran. Wenn ein Hund ein paar mal gejagt hat, und währenddessen lernte, die Fährte des Wildes aufzunehmen und zu verfolgen, hat der regelrecht Blut geleckt. Das ist wie mit der Such- und Nasenarbeit mit dem Kong oder Ball, auf die man den Jagdinstinkt durch reizvolle Übung gut übertragen kann. Der Hund hat das Gefühl, beim Jagen etwas für ihn selbst absolut Sinnvolles zu tun.

      Ich hatte ein böses Erlebnis im Bergischen, wo ich lange wohnte. Wir liefen dort immer in einer Gruppe mit 5 und mehr Hunden, lagerten gern auch nachmittags an einem Teich. Eine Frau, Regina, erlaubte ihrer süßen Cockerspanielhündin Enten zu jagen, nach dem Motto: die kriegt die doch eh nicht! Mich hat das sehr stinkig gemacht und ich habe eindringlich gewarnt! Aber die Besitzerin und auch Andrea, die Besitzerin einer Airdalemixhündin wollten auf meine Worte nicht hören. Die beiden waren befreundet und gaben sich oft ihre Kötis zum gegenseitigen Aufpassen.
      Mir hat unwahrscheinlich gestunken, dass beide die Hunde im Wald nicht vom Jagen abhielten, wieder nach dem Motto: die Rehe sind doch schneller! Ich wollte nicht den Tierschutz einschalten, sie nicht anzeigen, das tut man nicht mit Leuten, mit denen man jeden Tag spazierengeht.
      Ich hatte nicht geahnt, wie rasch es tatsächlich ging, dass sich die süße Spanielhündin und die Airdalemixhündin zusammentaten und gemeinsam ein Reh rissen! Es dauerte keine drei Monate. Die beiden hatten das Reh beim Jagen regelrecht in die Zange genommen. Andrea stand dann im Wald vor dem niederliegenden, blutenden Reh, während sie zusehen musste, wie ihre Airdalemixhündin dem lebenden Tier große Stücke Fleisch aus der Flanke riss. Die Spanielhündin hing derweil beissend an der Kehle des Rehs. Andrea hat dann einen Ast genommen und laut schreiend auf die Hunde eingeprügelt. Dabei hat sie die Spanielhündin heftig gebissen, was in Folge das Ende ihrer Freundschaft zu Regina bedeutete. Nachdem sie die Hunde an der Leine hatte, war sie aber doch so klug, einen Tierarzt und den Förster anzurufen, der das Reh erlösen konnte. -- So ein Erlebnis wünsche ich niemandem! Keiner Frau mit Hund, vor allem nicht dem Reh.

      Zum rechtlichen: Kommunen/Städte haben das Recht auf ihrem eigenen Grund und Boden einen Leinenzwang auszusprechen. Der Wald gehört aber in der Regel nicht den Städten, sondern dem Land oder privaten Eigentümern, wie auch Felder privaten Eignern gehören.
      In Wald, Feld und Flur, gilt also nicht die jeweilige kommunale (städtische) Verordnung, sondern das Landeshundegesetz. Da dieses Jägern erlaubt, ihre Hunde in Wald, Feld und Flur frei laufenzulassen, können sie das für andere Hunde nicht absolut einschränken. Hunden ist also in Wald, Feld und Flur in der Regel gestattet frei zu laufen, sofern sie sich noch im Einflussbereich ihres Halters befinden und abrufbar sind. Manche Länder stellen da rigidere Grenzen auf, wonach es einem Förster gestattet ist, Hunde ab einer Entfernung von 10 Metern vom Menschen abzuschießen, andere Länder sind großzügiger. Ihnen geht es vor allen Dingen um die Einflussnahme des Halters und die Abrufbarkeit des Hundes. Ihr müsst also gucken, in welchem Land ihr wohnt, und ab wann Euer Köti im Wald abgeschossen werden darf.
      Freilaufende Katzen haben es ganz schlecht. Sie dürfen in der Regel in Wald, Feld und Flur sofort abgeschossen werden, sofern die nächste Bebauung mehr als 100 Meter entfernt liegt. Die Zahlen der abgeschossenen Katzen allein in NRW sind erschreckend hoch, googelt mal danach. Mir erscheint es, als hätten Förster und Jäger direkt einen Spaß daran....

      Bei Hunden empfehle ich Euch, die wirklich gut zu erziehen. Hunde können das leisten! Sie wollen sogar gern erzogen werden, wollen schöne und gute Aufgaben von ihren Menschen bekommen!
      Und es geht. Man kann den Jagdtrieb wirklich umlenken auf Ball, Kong, Stock... das ist dann ein wirklich ernsthafter Ersatz.

      Lieben Gruß,
      Anjoli
    • Panchy schrieb:

      Irgendwann schnaubte mich ein Jägersmann an: "Wenn er uns bzw. sie das nächste Mal ohne Leine erwischt, knallt er sie ab".
      Fürchterlich! :zopfie_haareberge

      Hasenfratz schrieb:

      Die so genanten " Jagdhunde" werden oft in Zwingern gehalten,sch..ßen ihre eigene Hütte voll,weil keiner mit ihnen "Spazieren "geht,und nur zum Abrichten und zur Jagd darf das arme Tier dann mal raus-

      Und wenn es mit dem "Kandidaten " nicht innerhalb von 1,5 Jahren funktioniert ,wird der voher sooo hoch gejubelte " talentierte " Jagdhund
      an einen anderen JägerFREUND verkauft....so läuft das hier leider sehr sehr oft!
      ...und innerhalb von Wochen kläfft ein anderer armer Welpe durch die Zwingerstäbe.
      Fürchterlich! :zopfie_traurigja

      Hasenfratz schrieb:

      Zwingerhaltung
      Fürchterlich! :heul Und auch Kettenhunde! Wo Hundis doch bei ihrem Rudel (Frauchen, Herrchen, Familie) sein wollen.

      Anjoli schrieb:

      Eine Frau, Regina, erlaubte ihrer süßen Cockerspanielhündin Enten zu jagen, nach dem Motto: die kriegt die doch eh nicht!
      Es gibt tatsächlich Eltern, die ihrer Rotznase erlauben, Enten mit Stöcken zu jagen und völlig ungerührt dabei zuschauen :zopfie_traurigja :vogel_zeig Unglaublich, oder?! Was bringt man denn da dem Kinde bei, wie man mit anderen Lebewesen umgeht?!?!?! ICH, die es zufällig mitbekam, musste das Kind zur Sau machen und die Eltern (Fremde) saßen auf der Bank und haben mich nur blöde angegafft.... hinterher bereute ich, dass es nur bei tödlichen Blicken meinerseits blieb und ich die Eltern nicht auch noch zur Sau gemacht habe....

      Anjoli schrieb:

      Andrea hat dann einen Ast genommen und laut schreiend auf die Hunde eingeprügelt.
      Nee, oder?! Die hat mit einem Ast auf ihren eigenen und anderen Hund eingeprügelt???? Unglaublich :shock
      Läuft das nicht unter Tierquälerei, ich meine gesetzlich?
      Da war es ja eh schon ums Eck, hätte sie die Hunde ihr Ding vollenden lassen, wäre es für das Reh schneller vorbei gewesen als wie erst noch auf den Förster warten. Den Hunden kann man ja eh keinen Vorwurf machen, da sie ja vom Wolfe abstammen und das in ihrer Natur liegt....

      Anjoli schrieb:

      Mir erscheint es, als hätten Förster und Jäger direkt einen Spaß daran....
      Das erscheint mir allerdings auch so bei manchen.... das ist doch krank!! Sollen sie doch auf Blechbüchsen schießen, von mir aus auch auf sich bewegende Blechbüchsen, mir doch Wurscht!! Aber denen geht es doch ums TÖTEN WEHRLOSER TIERE UND DAS MIT FREUDE!!! :zopfie_schreikrampf:boxingUnbegreiflich!!
      Gerade von wegen den Katzen.... was ist denn das schon für ein Schaden, wenn eine Katze in seltenem Falle mal einen kleinen Hasen erlegt?!? Da knallt der Jäger ja wohl mehr ab!!!
      Und außerdem, ich sage nur Bruno und dieser Wolf, der für einen wildernden Hund gehalten wurde!!!! Aber ich höre jetzt auf sonst rede ich mich noch völlig in Rage.... DER MENSCH IST JA WOHL DER GRÖßTE WILDERER!!!! :flinte:es_wird_gegrillt :kopfab smilie_girl_126.gif :es_gibt_fisch :nudelholz :flinte
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