Des Menschen bester Freund

    • Das ist ja hervorragend mit Hermines Besserung! Gratuliere zur richtigen Behandlung!

      aber jetzt drängt sich mir natürlich die Frage auf:

      aus welchen Überlegungen/Intuitionen heraus hast du Hagebutten und Hamamelis genommen? Das finde ich sehr spannend.

      Lavendelwaschungen sind für mich plausibel, wobei ich da auch eher an Calendula gedacht hätte.

      Das wäre übrigens doch auch mal einen neuen Fred wert: Naturheilmethoden bei unseren Vierbeinern - nur so nebenbei....
    • katzenmausgarten schrieb:

      aus welchen Überlegungen/Intuitionen heraus hast du Hagebutten und Hamamelis genommen? Das finde ich sehr spannend.
      Ich schwöre schon seit eh und je auf die Erfahrungen von Juliette de Bairacli Levy und auch Swanie Simon bezüglich der Kräuterheilkunde und artgerechten Ernährung bei Tieren. Deren Bücher sind immer die ersten wo ich nachschlage, wenn ich mit meinem Wissen bei den Hunden nicht weiterkomme.
      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • katzenmausgarten schrieb:

      Hab mich jetzt mal informiert. Welche der Bücher nimmst du vorzugsweise?


      Mein absolutes Lieblingsbuch ist das: The complete Herbal Handbook for Dog and Cat von Juliette de Bairacli Levy.
      Seit 10 Jahren....äh, nein, jetzt 11 Jahren, gibt es davon die deutsche Übersetzung/Überarbeitung von Swanie Simon (siehe Foto). Diese macht es mir um vieles leichter, weil eben auf deutsch :kichergirl :zopfie_zwink


      Die Bücher (eher Heftchen) von Swanie Simon zum Thema *barf* (biologisch-artgerechte-roh-Fütterung) sind auch gut, da ist mein Favorit aber das Buch Natural Dog Food von Susanne Reinerth :zopfie_ja

      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • katzenmausgarten schrieb:

      Und die leider nur für 95€...
      :zopfie_haareberge Himmel, da hab ich ja einen wahren Schatz hier zu Hause und das im doppelten Sinne :zopfie_staun
      Ich hab 19,90 damals dafür bezahlt...


      katzenmausgarten schrieb:

      Ich hab mir also die englische Fassung für 16,70 geleistet.
      Wenn du bei irgendeinem Thema die deutsche Übersetzung benötigst...meld dich einfach :zopfie_ja

      katzenmausgarten schrieb:

      Aber da ich meine 2 Oldies inzwischen nicht mehr barfen kann
      Oh, warum denn das? Was ist der Grund, denn eigentlich spielt das Alter ja keine Rolle und ein Hund kann bis ins hohe Alter gebarft werden. Magst du mal erzählen?
      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • Danke fürs Übersetzungsangebot! Könnte sein, dass ich mal drauf zurückkommen muss. Das Buch muss aber erstmal ankommen.

      Warum ich nicht mehr barfe?

      Also: ich hab meine 2 Bassets vom Tag der Übernahme vor 5 Jahren an gebarft, einfach, weil ich davon überzeugt bin. Freddy hat es gleich gemocht, Trudi hat ein paar Tage gebraucht, aber dann problemlos mitgemacht. Und sie haben seitdem nicht mehr gestunken, so wie am Anfang, wegen des Billig- Trofus, was sie vorher aus finanziellen Gründen bekommen hatten. Also alles gut!

      Nach ein paar Jahren, genauer: als Freddy 11 1/2 Jahre alt war, hat er ein wenig Bauchprobleme bekommen - dicker Bauch nach dem Abendessen. Ich hab nicht sonderlich darauf geachtet. Nach kurzer Zeit wurde es aber an einem Abend dramatisch: Freddy lag wimmernd im Körbchen, der Bauch wurde dicker und dicker, wie aufgeblasen. Ich hab natürlich google befragt - Magendrehung als schreckliche Drohung, obwohl nicht alle Anzeichen zutrafen. In der Tierklinik - 30km entfernt - ging niemand ans Telefon, also alle 3 Hunde ins Auto gepackt und um Mitternacht losgefahren.
      Unterwegs hab ich mal einen deutlichen Pups von hinten gehört, das war schon mal was!

      In der Klinik haben sie dann Entwarnung wegen der Magendrehung gegeben, aber hatten keine weitere Idee außer Beobachten. Die Nacht verlief ruhig, abgesehen von weiteren gelegentlichen Pupsen und am nächsten Tag war der Spuk wieder vorbei.

      Die TÄ und meine THP , die ich beide dazu befragt habe, rieten übereinstimmend, Freddy nicht mehr zu barfen, weil er das Futter nicht mehr adäquat verdauen könne. Also hab ich dann für beide Hunde gekocht, hab aber eine Ernährungsberatung, die nach Swanie Simon arbeitet, dazu in Anspruch genommen. Und die Bauchprobleme waren damit erledigt.

      Scheinbar aber nicht ganz, denn es scheint irgendwo noch ein Riesenloch in seinem Magen zu bestehen, das niemals wirklich gefüllt werden kann. Jetzt sitzt er grade hinter mir in seinem Korb und quietscht, um mich an seinen HUNGER und das ausstehende Abendessen zu erinnern!
      Aber das war schon immer so und hat nix mit Barfen zu tun....

      Jetzt hab ich ja neuerdings eine Trudi mit Pankreasinsuffizienz, die dann noch spezieller ernährt werden muss, aber auch da hat sich eine Ernährungsberatung deulich positiv bewährt.

      Unseren Jungspund Chicco könnte ich durchaus weiter barfen, aber so viele unterschiedliche Futterarten, die natürlich regelmäßig gemacht werden müssen, sind mir im Moment einfach zuviel! Der kriegt einfach auch Freddys Futter und gut ist.
    • katzenmausgarten schrieb:

      Und die Bauchprobleme waren damit erledigt.
      Das liest sich doch prima. Wenn man eine Ernährung gefunden hat, mit der die Hunde gut klar kommen, würde ich auch dabei bleiben.
      Gerade wenn man mehrere Hunde hat, ist es ja sehr erleichternd wenn man eine Ernährungsform hat, die alle Hunde mögen und vertragen.

      Du schreibst das deine Trude speziell ernährt werden muss:

      katzenmausgarten schrieb:

      Jetzt hab ich ja neuerdings eine Trudi mit Pankreasinsuffizienz, die dann noch spezieller ernährt werden muss, aber auch da hat sich eine Ernährungsberatung deulich positiv bewährt.
      das interessiert mich jetzt auch noch :kichergirl , da meine Hermine ja ebenfalls eine Pankreasinsuffizienz hat. Gerade deswegen bin ich ja so froh zu barfen, da ich so ihr Futter ganz einfach auf ihre Bedürfnisse abstimmen kann. Seit die Erkrankung bei ihr festgestellt wurde, bekommt sie z.B. sehr fettarmes Fleisch wie Pferd und dieses dann meistens auch gewolft, wo hingegen sie vorher eher grobe Stücke bekommen hatte und natürlich gibt es über jeder Mahlzeit auch diese Enzyme, aber die habt ihr bestimmt auch.

      Was das stinken von Hunden angeht, welche mit herkömmlichen industriell hergestellten Futter ernährt werden, kann ich nur bestätigen. Ich bin jedes Mal geschockt wie diese Hunde stinken. Wenn diese pupsen und interessanter Weise pupsen sie im Vergleich wirklich viel, möchte man am liebsten den Raum fluchtartig verlassen :zopfie_gruen Deren Haufen aufzusammeln kostet mich auch immer Überwindung, weil die eben so erbärmlich stinken...da liegen wirklich Welten zwischen denen und meinen Hunden.
      Wie ist das jetzt wo du das Futter gekocht gibst? Bestimmt auch viel besser, als mit dem Industrie Futter oder?
      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • Der Geruch der Haufen hat sich durchs Kochen nicht verändert, eher die Konsistenz, weil ich ja keine Knochen mehr zugeben darf.
      Und die Stinkerei war ja mit der Übersiedlung zu uns schnell beendet. Zum Glück, denn nicht nur die Haufen, sondern auch die Hunde selbst haben gestunken.

      Ich kann der abgebenden Familie aber keine Vorwürfe deswegen machen: die hatten 4 Kinder, 3 Hunde und 2 Katzen und mußten aus ihrem Mietshaus raus wegen Eigenbedarf - da war wenig Geld vorhanden. Aber sie haben die Hunde sehr geliebt - und mußten sie trotzdem abgeben...

      Trudi kriegt ja auch die fehlenden Fermente übers Futter, aber zusätzlich noch Slippery Elm (Ulmenrinde gemahlen) für den Magen und Mariendistel zur Leberunterstützung. ich gebe ihr auch Pferdefleisch gewolft, versehen mit etlichen Zusätzen, gekocht und dann eingefroren. Ich hab inzwischen 3 große und volle TK- Schränke hier rumstehen, von denen 1 für uns Menschen ist, der Rest für die Vierbeiner.... Mann, Mann, was´n Aufwand!

      Aber man gewöhnt sich dran.

      Ich habe als Begründung fürs Kochen auch schon mehrfach das Argument gehört, dass das Kochen eine Art von Vorverdauung darstellt, der Verdauungstrakt der Tiere (und Menschen) dadurch entlastet wird. Das leuchtet mir ein und bei Freddy hat es sich ja auch als richtig rausgestellt. Wenn das bei Hermine noch in Ordnung ist, ist das erfreulich, aber behalte es doch mal im Auge.
    • katzenmausgarten schrieb:

      Trudi kriegt ja auch die fehlenden Fermente übers Futter, aber zusätzlich noch Slippery Elm (Ulmenrinde gemahlen) für den Magen und Mariendistel zur Leberunterstützung. ich gebe ihr auch Pferdefleisch gewolft, versehen mit etlichen Zusätzen, gekocht und dann eingefroren.
      Ja so mache ich das auch, ich ergänze das Futter ebenfalls mit Kräutern und Co. Allerdings friere ich nur das Fleisch ein und gebe alle Zusätze frisch bzw. getrocknet den einzelnen Mahlzeiten hinzu.


      katzenmausgarten schrieb:

      Ich hab inzwischen 3 große und volle TK- Schränke hier rumstehen, von denen 1 für uns Menschen ist, der Rest für die Vierbeiner....
      Genau wie bei uns...die Hunde haben eine eigene große Gefriertruhe :kichergirl und einen separaten Kühlschrank, da ich auch fast täglich eine Mahlzeit mit/aus Milchprodukten gebe...Hüttenkäse, Joghurt, Quark....das dann in der Regel mit Obst zum Frühstück.


      katzenmausgarten schrieb:

      Ich habe als Begründung fürs Kochen auch schon mehrfach das Argument gehört, dass das Kochen eine Art von Vorverdauung darstellt, der Verdauungstrakt der Tiere (und Menschen) dadurch entlastet wird. Das leuchtet mir ein und bei Freddy hat es sich ja auch als richtig rausgestellt. Wenn das bei Hermine noch in Ordnung ist, ist das erfreulich, aber behalte es doch mal im Auge.
      Hermine bekommt die Knochen in der Regel gemahlen, eben wegen der besseren Verdaulichkeit und öfter Mal Eierschalenpulver. Verträgt sie sehr gut. Doch auch sie bekommt einmal im Monat ihren großen Rinderknochen zum knabbern und kauen, für die Zähne, nur lasse ich sie den nicht mehr ganz auffressen. Damit kommt sie auch gut klar. Aber Geflügelknochen, Flügel zum Beispiel gebe ich ihr nicht mehr.
      Mittlerweile hält sie ihr Gewicht damit gut und hat erstmalig die 35 Kilo über Monate halten können, womit wir sehr zufrieden sind. Sie dürfte aber ruhig noch 3-5 Kilo zulegen, sie ist für eine Hündin sehr groß.
      Jahrelang waren wir froh wenn sie wenigstens 28 Kilo auf die Waage brachte :zopfie_verlegen
      Wer weiter denkt-
      kauft näher ein.
    • ralui schrieb:

      Mahlzeit mit/aus Milchprodukten
      Hab ich auch grade angefangen. Hab mir Milchkefirknollen besorgt und Kefir angesetzt. Muss aber noch abwarten, wie sich Trudis Verdauung dazu äußert; den anderen schmeckt es und wird auch gut verdaut. Es gibt aber erstmal nur 1 EL davon ins Futter.

      ralui schrieb:

      wenn sie wenigstens 28 Kilo auf die Waage brachte
      da war sie ja echt mager!
      Gut, dass sie jetzt so gut in Schuß ist, trotz der diversen Probleme, die sie bisher hatte! Habt ihr gut hinbekommen.
    • katzenmausgarten schrieb:

      bin aber noch auf der Suche nach einem ordentlichen Dosenfutter, das auch mal herhalten kann, wenn ich vergessen habe, was aufzutauen.
      Da kann ich dir leider gar keine Empfehlung zu geben, ich gebe generell kein Fertigfutter, weder Nass noch Trocken :zopfie_nein

      Wenn ich mal vergessen habe Fleisch aufzutauen und auch kein frisches dann mehr besorgen kann/will, gebe ich zum Beispiel:

      -Joghurt mit Haferflocken
      -mach ne Dose Thunfisch auf
      -gibts halt mal nur Obst
      -schmiere ihnen ein Leberwurst (Emmer-)Brot

      und wenn es ganz dumm gelaufen ist und ich auf einem Feiertag ohne Futter dastehe, wird halt an dem Tag gefastet :kichergirl
      Wer weiter denkt-
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