Vögel im Garten

    • krautundrüben schrieb:

      ich hab nicht "hast" geschrieben.
      doch - GENAU HIER! :zopfie_zwink
      Hier sitzen die Schwalben zum Sammeln gerade eher auf den Zaundrähten an den Kuhweiden, also ne Etage niedriger. :kichergirl

      Die Stieglitze werden bei mir langsam immer mutiger und fliegen nicht mehr gleich weg, wenn ich vorbeigehe. Und in jeder Sonnenblumenblüte lassen sie mir zwei oder drei Korn übrig - sie teilen also schon fair. :kichergirl Gerade eben sind die Kornblumensamen heiß begehrt. Sooo viele Sonnis habe ich ja nicht, und die sind teilweise total winzig - keine 50 cm hoch und ein Körbchendurchmesser von 2-3 cm mit entsprechend kleinen Kernen. Selbstaussaat halt, aber den Zwitschels gefällt es offenbar. Habe nochmal ein paar Körner aus meinem Winterfuttersack dazugestreut.
      Sie werden aber sicher auch bald ein paar km weiterfliegen (runter vom Berg), da ist der Winter vogelfreundlicher als hier im Oberharz.

      Vielleicht kriege ich ja nochmal irgendwann ein Foto hin.
      :blumiwaechst
      "Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden lange Erfahrung. Unsere ist wesentlich kürzer."
      Hans-Peter Dürr
    • Ich überlege schon die ganze Zeit, aber die richtige Eingebung habe ich noch nicht :zopfie_studier
      Nun fängt ja bald wieder die Vogelhäuschen und Fütterzeit an. Im letzten Winter hatte ich das Problem das der Marder das Futter weg frisst. Dann habe ich überlegt groben Draht so zu befestigen das die kleineren Vögel durch können, der Marder aber nicht. Aber Eichhörnchen und Specht waren auch immer am Futterhäuschen, und die will ich nicht aussperren. Am Ende des Winters hatte ich dann nur noch die befüllten Tassen an relativ dünnen Ästen in Sträuchern hängen, aber auch da ist der Räuber hin geklettert...Habt ihr gute Ideen was ich machen könnte?
    • Trude schrieb:

      Habt ihr gute Ideen was ich machen könnte?
      Du könntest unten an die Häuschenstände bzw. Bäume einen Metallkranz gegen Marder anbringen. Der schützt die Piepser dann auch vor Katzen. Bei Sträuchern fällt mir allerdings keine Abhilfe ein.

      Und den Eichhörnchen (die dann da auch nicht mehr hinkommen) getrennt eine Futterstelle einrichten.

      Bist du übrigens wirklich sicher, dass die Marder das Futter klauen? Eichhörnchen sind da bei mir deutlich schlimmer - und Spechte und Eichelhäher können das auch ganz großartig.
      Ich habe hier jede Menge Marder - und Knödel&Co. werden von denen nicht dezimiert - das sind ausschließlich andere Kameraden.

      Oder eine Alternativfutterstelle auch für die Marder im anderen Garteneck anbringen.

      Oder einfach hinnehmen, die Marder haben ja auch Hunger. Alternativ kann Fettfutter (wenn es nicht gerade ein Knödel ist und weich genug) auch an spröde Baumrinde geschmiert werden und die Marder haben nichts mehr zum Mopsen.

      Laut aktuellen Empfehlungen kann/sollte man übrigens ganzjährig füttern.
      :blumiwaechst
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    • krautundrüben schrieb:

      Hab auch d. ganzen Sommer gefüttert.
      Ich auch. Die Brut wird (wie früher vermutet) nicht falsch gefüttert und für die Altvögel ist es eine Erleichterung, wenn sie für sich selbst nicht auch noch mühselig jagen und suchen müssen.
      :blumiwaechst
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    • grünchen schrieb:

      Oder eine Alternativfutterstelle auch für die Marder im anderen Garteneck anbringen.
      Ne, der frisst unsere Hühner :zopfie_noe den füttere ich nicht noch !

      grünchen schrieb:

      Bist du übrigens wirklich sicher, dass die Marder das Futter klauen?
      Ja, ich habe ihn ja erwischt als er im Futterhäuschen saß und auch nachher als er die Tassen plündern wollte. Jetzt überlege ich gerade wie der da rein gesprungen ist und ob so ein Metallkranz helfen könnte...Ich denke das der Ständer des Futterhauses zu niedrig ist (Stehtischfuß) :zopfie_studier Dann vielleicht doch Gitter drum rum und das Eichhörnchen woanders füttern.
      Obwohl wo das hin kommt kommt auch der Marder hin denke ich...ach wie blöd :zopfie_traurig
    • Trude schrieb:

      Ne, der frisst unsere Hühner den füttere ich nicht noch !
      Wenn du ihn schon da hast und vom Futterhaus fernhalten willst, halte ich das für eine legitime Option. Aktuell fütterst du ihn ja quasi auch. Und solange Fressbares für ihn erreichbar ist, bleibt er auch, egal ob Hühner oder Vogelfutter - der frisst ja auch nicht nur bei dir, der hat sein Revier mit vielen "Gratis-Bars".

      Trude schrieb:

      vielleicht doch Gitter drum rum und das Eichhörnchen woanders füttern.
      Manchmal kann man es nicht jedem Tier recht machen. :zopfie_achselzuck Mach eine Futterstelle, die du nur tagsüber bestückst und nachts ggf. leerräumst - oder immer nur so viel rein, dass das Eichhörnchen es tagsüber wegfrisst und nichts für den Marder übrig ist.
      :blumiwaechst
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    • grünchen schrieb:

      und für die Altvögel ist es eine Erleichterung, wenn sie für sich selbst nicht auch noch mühselig jagen und suchen müssen.
      Genau, so hab ich es auch vermutet. Und da es hier so viele Meisen u. a. Vögel gibt, sind sie dankbar, dass es eine Erweiterung zum natürlichen Speiseplan gibt. Das entnehme ich der Frequentierung des Futterhäuschens, Auch eine Weidenmeise u. einen Kleiber hab ich hier heute gesehen.
      Ein Garten ist ein großartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit;
      er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.

      Gertrude Jekyll
    • Leider habe ich jetzt doch noch einen Stieglitz mit der Knipse erwischt.

      Leider, weil er offensichtlich nur noch als Einzelgänger unterwegs ist und ich vermute, er wird bald sterben. Er ist recht träge, was das Fliegen angeht, zwitschert gar nicht und sitzt nur stumm, bedröppelt und ängstlich da, wenn man auf ihn zukommt.
      Gestern habe ich ihn das erste Mal bemerkt- da hat sich Nachbars Katze gerade rangeschlichen. Als ich ihn deswegen wegscheuchen wollte, musste ich bis auf nen Meter rangehen und wild wedelnd agieren - und er flog dann irgendwann sehr schwerfällig und sehr tief weg - die Katze direkt hinterher. Ich habe zwar drauf geachtet, dass sie ihn nicht bekam, aber das ist wohl nur noch eine Frage von Tagen. Habe ihm jetzt auch Körner auf den Boden gestreut, weil er offenbar Probleme hat, sich an den Blütenstängeln festzuhalten.
      Ach ja, Natur ist manchmal auch traurig. :zopfie_trauer

      Man sieht es ihm an, finde ich - ein kleiner Vogel-Rentner:
      :blumiwaechst
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    • grünchen schrieb:

      Ach ja, Natur ist manchmal auch traurig.
      Ja, und das macht einem eine Zeit lang zu schaffen. Doch Du hast Dich um das Tierchen bemüht, es hat das mitbekommen.
      Bei mir lauern ab und zu auch Katzen, um Vögel zu fangen, doch ich brauch nur "Katze" zu sagen u. schon ist mein Hündchen im Nu draußen und fängt ein im ganzen Ort hörbares Gebell an, das sie dann (zumindest für einige Zeit) verscheucht.
      Ein Garten ist ein großartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit;
      er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.

      Gertrude Jekyll
    • krautundrüben schrieb:

      Doch Du hast Dich um das Tierchen bemüht, es hat das mitbekommen.
      Bei mir lauern ab und zu auch Katzen, um Vögel zu fangen, doch ich brauch nur "Katze" zu sagen u. schon ist mein Hündchen im Nu draußen und fängt ein im ganzen Ort hörbares Gebell an, das sie dann (zumindest für einige Zeit) verscheucht.
      Naja, er hat sich zu Tode vor mir geängstigt, dass das nur zu seinem Besten war, hat er ja nicht gewusst.
      Und wenn er gesund wäre, hätte ich auch gesagt - Junge, du kennst meinen Garten und WEISST, dass da Katzen rumscharwenzeln, also sei auf der Hut!

      Gartengeist schrieb:

      dass momentan nicht so viele Vögel unterwegs sind, weil sie gerade in der Mauser sind und nicht gut fliegen können. Vielleicht ist das ja sein Problem.
      :zopfie_noe Nein, GERADE wenn ein Schwarmvogel in der Mauser ist, ist er auf die Gemeinschaft zum Überleben angewiesen - und würde NIE allein losfliegen und (heute stundenlang!) an einer Stelle sitzen und kaum was fressen. Stieglitze fliegen sowieso nicht allein los - das sind immer kleine Grüppchen, von denen einer zum Aufpassen abkommandiert wird, an einem höheren Stängel sitzt und alles im Blick hat, während die anderen fressen.
      Und meiner kann sich ja auf einem Stängel nicht mehr richtig festkrallen und ist sichtlich geschwächt - und macht nicht einen Pieps (wer Stieglitze kennt, weiß - die quietschen und zwitschern sich permanent lauthals die Seele aus dem Leib - die hört man lange, bevor man sie sieht).
      Ich gehe davon aus, dass er sich aufs Sterben vorbereitet, der Schwarm ihn nicht mehr akzeptiert (Stieglitze fliegen zwar nicht weit, aber ziehen trotzdem auch innerhalb Deutschlands in mildere Wintergegenden) und er deshalb auch nicht mehr zwitschert, und allein auf dem Boden permanent in Panik vor Beutegreifern ist.
      Das Bild ist nicht besonders scharf. Ich habe gezoomt, weil ich ihn durchs näher rangehen nicht noch mehr bedrängen wollte. Aber er sieht nicht einfach mauserig aus, sondern erschöpft, gestresst und ungepflegt und hat scheinbar Milben in Schnabelnähe sitzen.

      Vanda schrieb:

      Die haben auch schlechte laune wenn sie mausern
      Ja, wenn es menschengehudelte Vögel sind, dann können sie sich schlechte Laune leisten. In freier Wildbahn kann das zu ihrem Verhängnis werden.

      Nein, ich denke wirklich, dass er bald stirbt und sein Schwarm sich so oder so ohne ihn auf den Weg macht.
      :blumiwaechst
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